Einblasdämmung in Hennigsdorf – Kosten, Förderung & Vorteile

Viele Hauseigentümer in Hennigsdorf kennen das Problem: Die Heizkosten steigen Jahr für Jahr, während die Wände im Winter kalt bleiben und im Sommer die Hitze kaum draußen bleibt. Gerade in den zahlreichen Einfamilienhäusern und Reihenhäusern, die zwischen den 1950er und 1980er Jahren in Hennigsdorf gebaut wurden, fehlt häufig eine wirksame Dämmung. Über ungedämmte Außenwände und Dächer entweicht ein erheblicher Teil der Heizwärme – Fachleute sprechen von bis zu 35 Prozent über die Fassade und bis zu einem Drittel über das Dach.

Die Einblasdämmung in Hennigsdorf bietet eine Möglichkeit zur energetischen Sanierung, die sich besonders durch ihren geringen baulichen Aufwand auszeichnet. Bei diesem Verfahren wird der Dämmstoff über kleine Bohrlöcher in Hohlräume wie Luftschichten im zweischaligen Mauerwerk, Dachschrägen oder auf den Dachboden eingebracht. Die Arbeiten dauern in der Regel nur einen Tag. Durch staatliche Förderprogramme lassen sich die Investitionskosten deutlich reduzieren. Der Wärmeverlust über das gedämmte Bauteil sinkt unmittelbar nach Abschluss der Maßnahme.

Das Wichtigste in Kürze

Amortisation oft bereits nach 3 bis 6 Jahren bei aktuellen Energiepreisen

Dämmarbeiten für ein Einfamilienhaus dauern in der Regel nur einen Tag

Kein Gerüst erforderlich, die bestehende Fassadenoptik bleibt vollständig erhalten.

Bis zu 20% staatliche Förderung (BAFA) oder alternativ 20% Steuerbonus möglich.

Sofortige Verbesserung des Wohnkomforts durch 3-5°C wärmere Innenwände.

Was ist die Einblasdämmung?

Bei der Einblasdämmung wird loses Dämmmaterial mit speziellen Einblasmaschinen in vorhandene Hohlräume eingebracht. Das Verfahren eignet sich besonders für die nachträgliche Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk, kann aber auch für Dächer, Dachböden, Kellerdecken und Zwischensparren eingesetzt werden.

Viele Altbau-Besitzer in Hennigsdorf glauben, dass die vorhandene Luftschicht zwischen Innen- und Außenmauer bereits eine gute Dämmung darstellt. Das ist jedoch ein weit verbreiteter Irrtum: Die Luft im Hohlraum zirkuliert ständig durch Konvektion – warme Luft steigt auf, kühlt an der Außenwand ab und sinkt wieder herunter. Diese „Luftwalze” transportiert permanent Wärme nach außen. Erst durch das Einblasen von Dämmmaterial wird die Luftbewegung gestoppt und eine ruhende Luftschicht geschaffen, die tatsächlich dämmt.

Das Verfahren läuft in drei Schritten ab: Zunächst bohren Fachleute kleine Löcher mit etwa 18-25 mm Durchmesser in die T-Fugen der Klinkerfassade oder in den Putz. Anschließend wird der Dämmstoff – je nach Anwendung Zellulose, Mineralwolle oder EPS-Granulat – mit Überdruck durch Schläuche in die Hohlräume eingeblasen. Zum Abschluss werden die Bohrlöcher mit farblich exakt abgestimmtem Mörtel verschlossen, sodass sie später kaum noch sichtbar sind.

Die Einblasdämmung ist besonders für Häuser in Hennigsdorf relevant, die zwischen 1900 und 1940 in zweischaliger Bauweise errichtet wurden. Diese verfügen typischerweise über eine Luftschicht von 4 bis 5 cm, die sich ideal für eine nachträgliche Kerndämmung eignet.

Für welche Gebäude eignet sich Einblasdämmung in Hennigsdorf?

In Ludwigsfelde findet sich eine große Anzahl von Gebäuden mit zweischaliger Bauweise, die sich für eine Kerndämmung eignen. Besonders Häuser aus der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre wurden häufig mit dieser Konstruktion errichtet – sowohl Einfamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser in Stadtteilen wie der Altstadt oder den Siedlungen aus den 1960er und 1970er Jahren. Die zweischalige Bauweise war in der Region Brandenburg weit verbreitet, da sie guten Schutz vor Feuchtigkeit bot.

Technische Voraussetzung für eine Kerndämmung ist das Vorhandensein eines Hohlraums zwischen Innen- und Außenmauer mit ausreichender Breite (mindestens 4 cm) und dass dieser Hohlraum zugänglich und nicht bereits verfüllt ist. Nicht geeignet ist das Verfahren bei einschaligem Mauerwerk, bei bereits vorhandener Dämmung im Hohlraum oder wenn die Außenwand erhebliche Feuchtigkeitsschäden aufweist. In solchen Fällen müssen zunächst andere Sanierungsmaßnahmen erfolgen oder alternative Dämmmethoden wie eine Außendämmung gewählt werden.

Ist Ihr Haus für Einblasdämmung geeignet?

Nicht jedes Haus kann mit dem Einblasverfahren gedämmt werden. Die Kerndämmung setzt eine zweischalige Bauweise mit einem bestehenden Hohlraum zwischen Innen- und Außenmauer voraus. Ob Ihr Gebäude diese Voraussetzung erfüllt, lässt sich durch einige Merkmale eingrenzen – eine endgültige Beurteilung erfordert jedoch eine fachliche Begutachtung vor Ort. Diese führen wir kostenfrei durch, auch wenn sich herausstellt, dass Ihr Haus nicht für das Verfahren geeignet ist.

Zweischaliges Mauerwerk erkennen

Ihr Haus wurde vor 1940 errichtet. In dieser Bauphase war das zweischalige Mauerwerk mit einer Luftschicht Standard.

Ihre Außenwand ist 30 cm oder dicker. Messen Sie am besten an einer Fensterlaibung. Typische Maße für zweischaliges Mauerwerk sind 30-36 cm oder 43-48 cm.

Klopftest: Ein hohler Klang beim Klopfen auf die Außenwand von innen kann auf einen Luftzwischenraum hindeuten. Ein voller, dumpfer Klang spricht eher für massives, einschaliges Mauerwerk.

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Vorteile der Einblasdämmung

Die Kosten für eine Kerndämmung liegen bei nur etwa 25–50 €/m². Damit erreichen Sie eine wärmetechnische Verbesserung von rund 80% gegenüber dem ungedämmten Zustand. Keine andere energetische Sanierungsmaßnahme spart so viel Energie für so wenig Investition.

Spürbare Heizkostenreduzierung

Nach der Dämmung sinken Ihre Heizkosten um bis zu 20%. Die Wärme bleibt im Haus, statt über die Außenwände zu entweichen. Bei den aktuellen Energiepreisen in Hennigsdorf amortisiert sich die Investition in der Regel nach 8–12 Jahren.

Sofortige Steigerung des Wohnkomforts

Die innere Wandoberflächentemperatur steigt deutlich an – beispielsweise von kalten 12°C auf behagliche 17°C. Das beseitigt den unangenehmen Kaltluftabfall an der Wand. Sie können die Heizkörper herunterdrehen und fühlen sich trotzdem wohler – der Effekt ist sofort spürbar.

Wirksamer Schutz vor Schimmelbildung

Ein wichtiger Aspekt: Die gedämmte Wand wird wärmer, wodurch keine Raumluftfeuchte mehr an der Oberfläche kondensiert. Die Wand bleibt trocken. Das Fraunhofer Institut bestätigt in Studien, dass kerngedämmte Wände häufig trockener sind als ungedämmte. Der verbreitete Mythos einer erhöhten Schimmelgefahr durch Dämmung ist physikalisch nicht haltbar.

Minimaler Aufwand bei bewohnten Häusern

Die Arbeiten dauern in Hennigsdorf üblicherweise nur einen Tag. Sie benötigen:

  • Kein Gerüst an der Fassade
  • Keine Grabungsarbeiten im Garten
  • Keine Beeinträchtigung der Innenräume
  • Keine Aufenthaltsunterbrechung während der Arbeiten

Vollständiger Erhalt der Fassadenoptik

Besonders relevant für die charakteristischen Klinkerhäuser im Berliner Speckgürtel: Der ursprüngliche Charakter Ihres Hauses bleibt zu 100% erhalten. Die kleinen Bohrlöcher werden farblich angepasst verschlossen – die Optik Ihrer Fassade verändert sich nicht.

Kosten der Einblasdämmung in Hennigsdorf

Die Einblasdämmung zählt zu den kosteneffizientesten Möglichkeiten, ein Gebäude nachträglich zu dämmen. Im Vergleich zu einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) liegen die Kosten deutlich niedriger, da keine aufwendigen Gerüstbauten und Fassadenverkleidungen notwendig sind. Für Hausbesitzer in Hennigsdorf ergeben sich konkrete Investitionskosten, die sich je nach Bauteil, Dämmstoff und Gebäudezustand unterscheiden.

Kostenfaktoren im Detail

Die Gesamtkosten für eine Einblasdämmung setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Der wichtigste Faktor ist die zu dämmende Fläche: Je größer die Fläche, desto höher die Kosten, wobei sich der Quadratmeterpreis bei größeren Projekten oft etwas reduziert. Die Wahl des Dämmstoffs beeinflusst den Preis ebenfalls: Zellulose liegt preislich niedriger als Mineralwolle oder EPS-Granulat. Die baulichen Gegebenheiten spielen eine wichtige Rolle – bei zweischaligem Mauerwerk mit gut zugänglichem Hohlraum gestaltet sich die Arbeit einfacher als bei verwinkelten Dachkonstruktionen. Auch die Erreichbarkeit der Einblasstellen und die Notwendigkeit von Bohrungen wirken sich auf den Preis aus. In Hennigsdorf kommen bei älteren Siedlungshäusern teilweise zusätzliche Kosten für Voruntersuchungen hinzu, um den Zustand der Hohlräume zu prüfen.

Preisspanne und Beispielrechnung für Hennigsdorf

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die typischen Kosten verschiedener Einblasdämmungen in Hennigsdorf (Stand 2025). Diese Werte sind unverbindliche Richtwerte, da jedes Projekt individuelle Anforderungen mit sich bringt.

Bauteil Kosten pro m² (ca.) Amortisationszeit (geschätzt)
Fassadendämmung (Kerndämmung) 25 € – 50 € 3 – 6 Jahre
Dachschrägen 40 € – 65 € 4 – 7 Jahre
Oberste Geschossdecke (offen aufblasbar) 15 € – 35 € 2 – 4 Jahre
Kellerdecke (Hohlraum) 15 € – 35 € 3 – 5 Jahre

Beispielrechnung für ein Einfamilienhaus in Hennigsdorf: Ein typisches Siedlungshaus mit 120 m² Fassadenfläche (zweischaliges Mauerwerk) lässt sich wie folgt kalkulieren:

  • Kosten brutto (Mittelwert 40 €/m²): 4.800 €
  • Abzüglich 15% BAFA-Förderung: -720 €
  • Effektive Kosten nach Förderung: 4.080 €

Bei einer durchschnittlichen Heizkostenersparnis von etwa 800 € pro Jahr entspricht dies einer Rendite von fast 20% jährlich – eine Investition, die sich deutlich schneller rechnet als die meisten anderen energetischen Sanierungsmaßnahmen.

Unser Tipp: Jedes Haus ist anders. Fordern Sie Ihr individuelles, kostenloses Angebot an – transparent und fair kalkuliert.

Amortisationszeit: Wann rechnet sich die Investition?

Die Amortisationszeit beschreibt den Zeitraum, nach dem sich die Investition durch die eingesparten Heizkosten refinanziert hat. Bei der Kerndämmung liegt dieser Zeitraum typischerweise zwischen 3 und 6 Jahren, abhängig von den Energiepreisen und der Ausgangssituation des Gebäudes. Je schlechter die vorherige Dämmung, desto höher die Einsparung und desto kürzer die Amortisationszeit. Die oberste Geschossdecke amortisiert sich besonders schnell, oft bereits nach 2 bis 4 Jahren, da hier die Investitionskosten niedrig sind und die Wärmeverluste ohne Dämmung besonders hoch. Über die gesamte Lebensdauer der Dämmung von mindestens 40 Jahren hinweg summieren sich die Einsparungen auf einen fünfstelligen Betrag – aus einer anfänglichen Investition wird langfristig ein deutlicher finanzieller Gewinn.

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Welchen Bereich des Hauses soll gedämmt werden?

Förderung für Einblasdämmung in Hennigsdorf

Die energetische Sanierung von Gebäuden wird in Deutschland durch verschiedene Förderprogramme finanziell unterstützt. Für Einblasdämmung als Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle stehen Eigentümern in Hennigsdorf zwei attraktive Optionen zur Verfügung: der direkte Zuschuss über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) oder der Steuerbonus nach §35c Einkommensteuergesetz. Beide Programme können die Investitionskosten erheblich reduzieren.

Die Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk, die Dämmung der obersten Geschossdecke sowie die Dämmung von Dachschrägen mittels Einblasverfahren sind förderfähige Maßnahmen. Je nach gewählter Förderoption und individueller Situation können Eigentümer zwischen 15% und 20% der Investitionskosten als direkten Zuschuss erhalten oder 20% der Kosten über drei Jahre von ihrer Steuerschuld abziehen. Bei einer typischen Kerndämmung eines Einfamilienhauses mit Kosten von etwa 10.000 Euro bedeutet dies eine Förderung von 1.500 bis 2.000 Euro beim BAFA-Zuschuss oder 2.000 Euro über den Steuerbonus.

Die Wahl zwischen den beiden Förderoptionen hängt von verschiedenen Faktoren ab: dem Bedarf an sofortiger Liquidität, der persönlichen Steuersituation und dem gewünschten Aufwand bei der Antragstellung. Im Folgenden werden beide Möglichkeiten sowie regionale Ergänzungsangebote für Hennigsdorf und Brandenburg detailliert dargestellt.

Förderübersicht für Einblasdämmung: Hennigsdorf

Förderweg Art der Förderung Max. Förderung Wichtige Voraussetzungen
BEG EM (BAFA) Zuschuss (15 % – 20 %) 4.500 € (Basis) / 12.000 € (mit iSFP) EEE zwingend, Antrag vor Vertragsabschluss
§ 35c EStG Steuer-Abzug (20 %) 40.000 € (verteilt auf 3 Jahre) Kein Antrag vorab, Fachunternehmer-Bescheinigung nötig
KfW 358/359 Zinsgünstiger Kredit 120.000 € Kreditsumme Nur als Ergänzung zum BEG-Zuschuss (BAFA/KfW)
KfW 261 Kredit + Tilgungszuschuss Bis zu 150.000 € Kredit Nicht für Einzelmaßnahmen, nur für Effizienzhaus-Sanierung
Land (ILB) / Stadt (Hennigsdorf) (Div. Programme) Programme zielen nicht auf Dämm-Einzelmaßnahmen ab

Stand: November 2025. Die Förderlandschaft unterliegt regelmäßigen Änderungen.

Materialien der Einblasdämmung im Vergleich

Für das Einblasverfahren stehen verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung, die sich in ihren Eigenschaften und Einsatzgebieten unterscheiden. Die Auswahl des passenden Materials hängt von der Bausubstanz, den bauphysikalischen Anforderungen und der konkreten Einbausituation ab. Neben ökologischen Aspekten spielen auch Faktoren wie Brandschutz, Feuchtigkeitsverhalten und Wärmeleitfähigkeit eine wichtige Rolle.

EPS-Granulat

EPS-Granulat

Leichtgewichtiger Allrounder mit Top-Dämmwerten

Expandierte Polystyrol-Kügelchen zu 98% aus Luft. Graphitveredelte Ausführung mit besten Dämmwerten. Absolut feuchteresistent. Der meistverwendete Einblasdämmstoff für zweischalige Wände.

Perlite

Vulkanischer Hochleistungsdämmstoff für extreme Anforderungen

Expandiertes Vulkangestein mit 15-20-facher Volumenvergrößerung bei 1.000°C. Nichtbrennbar, hydrophob und ideal für feuchtebelastete Bereiche. Besonders geeignet für Kerndämmung und Schornsteine.

Glaswolle

Hochleistungs-Einblasdämmung aus recyceltem Glas

Nicht brennbarer Dämmstoff aus recyceltem Altglas mit hervorragenden Schallschutzeigenschaften. Wärmeleitfähigkeit WLG 035. Schimmelresistent, langlebig und ideal für feuchte Bereiche geeignet.

Steinwolle

Steinwolle

Premium-Dämmstoff mit überragenden Brandschutzeigenschaften

Mineralischer Hochleistungsdämmstoff aus natürlichem Vulkangestein. Schmelzpunkt über 1.000°C, hervorragende Schallschutzeigenschaften und absolute Formstabilität.

Zellulose

Zellulose

Ökologischer Dämmstoff mit exzellentem Hitzeschutz

Natürlicher Dämmstoff aus recyceltem Altpapier mit Borsalz-Behandlung. Hervorragende Wärmespeicherung sorgt für bis zu 6°C kühlere Räume im Sommer. Feuchteregulierend und schalldämmend.

Holzfaser

Holzfaser

Natürlicher Klimaregulator mit Premium-Wohnkomfort

Natürliche Einblasdämmung aus heimischen Nadelholz-Sägeresten. Einzigartige Kombination aus Wärmedämmung und Wärmespeicherung. CO₂-bindend, diffusionsoffen und für optimalen Wohnkomfort.

Technische Eigenschaften
Wärmeleitgruppe
WLG 033
WLG 045
WLG 035
WLG 035-038
WLG 039
WLG 040

Brandschutz
B2
A1
A1
A1
B2
E

Förderfähig
Bis zu 20% Zuschuss
Nein
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss

Eigenschaften
Sehr leicht, recycelbar
Hydrophob, diffusionsoffen
Formstabil, verrottungsfest
Schallschutz, druckfest
Hitzeschutz, ökologisch
Wärmespeicherung, natürlich

Anwendung
Kerndämmung, Feuchtbereiche
Kerndämmung, Schächte
Universell einsetzbar
Kerndämmung
Universell einsetzbar
Universell einsetzbar

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Häufig gestellte Fragen zur Einblasdämmung

Wie lange dauert die Installation einer Einblasdämmung?

Die Installation einer Einblasdämmung dauert in der Regel einen bis zwei Arbeitstage. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit etwa 150 Quadratmetern Fassadenfläche ist die Kerndämmung meist an einem Tag abgeschlossen. Dachbodendämmungen können je nach Komplexität und Fläche ebenfalls innerhalb eines Tages fertiggestellt werden. Die kurze Arbeitsdauer ist ein wesentliches Merkmal des Einblasverfahrens, da keine aufwändigen Gerüste oder umfangreiche Vorarbeiten erforderlich sind. Größere Objekte wie Mehrfamilienhäuser benötigen entsprechend mehr Zeit.

Benötige ich eine Baugenehmigung in Hennigsdorf

Für Einblasdämmung ist in Hennigsdorf normalerweise keine Baugenehmigung erforderlich, da es sich um eine energetische Sanierungsmaßnahme ohne Änderung der äußeren Gebäudestruktur handelt. Bei Gebäuden im Denkmalschutzbereich gelten jedoch besondere Regelungen – hier muss vorab die Untere Denkmalschutzbehörde kontaktiert werden. Auch wenn keine Baugenehmigung nötig ist, müssen die Arbeiten den geltenden Bauvorschriften und der Energieeinsparverordnung entsprechen. Fachbetriebe kennen die lokalen Anforderungen und können Sie hierzu beraten. Im Zweifelsfall können Sie sich direkt an das Bauamt Hennigsdorf wenden.

Wie lange hält Einblasdämmung?

Einblasdämmung hält bei fachgerechter Ausführung mindestens 50 Jahre und in der Regel deutlich länger. Materialien wie Mineralwolle, Perlite oder Glasgranulat sind sehr langlebig und verrotten nicht. Sie setzen sich nach der Einbringung kaum noch, da sie unter Druck eingeblasen werden und alle Hohlräume vollständig ausfüllen. Die Dämmwirkung bleibt über die gesamte Lebensdauer konstant erhalten. Viele Hersteller geben Garantien von 30-50 Jahren auf ihre Dämmstoffe.

Was passiert bei Feuchtigkeit im Mauerwerk?

Vor der Einblasdämmung wird das Mauerwerk auf Feuchtigkeit geprüft. Ist das Mauerwerk trocken, kann die Dämmung problemlos eingebracht werden. Sollte Feuchtigkeit vorhanden sein, muss zunächst die Ursache behoben werden – etwa durch Abdichtung des Kellers oder Reparatur defekter Regenrinnen. Moderne Einblasdämmstoffe wie Perlite oder Mineralwolle sind diffusionsoffen und lassen Feuchtigkeit nach außen entweichen. Bei zweischaligem Mauerwerk ist dies besonders wichtig, weshalb Materialien wie Zellulose für Kerndämmungen weniger geeignet sind.

Wie schnell bekomme ich die Förderung ausgezahlt?

Die Auszahlung der BEG-Förderung durch die KfW erfolgt in der Regel 3-4 Wochen nach Einreichung der vollständigen Unterlagen. Sie müssen zunächst die Rechnung bezahlen und dann den Verwendungsnachweis mit Rechnungen, Zahlungsnachweisen und einer Fachunternehmererklärung bei der KfW einreichen. Bei komplexeren Sanierungen mit Energieberater kann es etwas länger dauern. Wichtig: Der Förderantrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden – nachträgliche Anträge sind nicht möglich.

Welche Wartung ist nach der Installation erforderlich?

Einblasdämmung ist nach der Installation vollkommen wartungsfrei. Der Dämmstoff bleibt dauerhaft in den Hohlräumen und muss nicht nachgefüllt oder kontrolliert werden. Sie müssen lediglich wie gewohnt Ihre Fassade und Ihr Dach pflegen – die Dämmung selbst benötigt keine Aufmerksamkeit. Bei zweischaligem Mauerwerk sollten Sie weiterhin auf funktionierende Belüftungsöffnungen achten, damit Feuchtigkeit abziehen kann. Das war aber auch schon vor der Dämmung wichtig und ändert sich nicht.

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