Einblasdämmung in Schönefeld – Kosten, Förderung & Vorteile

Viele Hauseigentümer in Schönefeld kennen das Problem: Die Heizkosten steigen kontinuierlich, gleichzeitig bleiben die Außenwände auch bei aufgedrehter Heizung kühl. Besonders in den zahlreichen Altbauten mit zweischaligem Mauerwerk, die in Schönefeld bis 1940 errichtet wurden, entweicht über die ungefüllte Luftschicht zwischen Innen- und Außenmauer enorme Wärmemengen. Diese Gebäude bieten jedoch eine ideale Voraussetzung für eine energetische Sanierung: Die Einblasdämmung nutzt genau diese vorhandene Konstruktion und füllt die Hohlräume mit Dämmstoff auf. Im Gegensatz zu anderen Sanierungsmethoden arbeitet das Einblasverfahren schnell, sauber und kostengünstig – meist ist eine komplette Wohnetage an nur einem Tag gedämmt. Gleichzeitig stehen für diese Maßnahme attraktive Fördermöglichkeiten zur Verfügung, und die Heizkosten sinken bereits nach Abschluss der Arbeiten spürbar.

Das Wichtigste in Kürze

Amortisationszeit beträgt oft 4 bis 7 Jahre bei aktuellen Energiepreisen

Arbeiten für Einfamilienhäuser dauern üblicherweise nur einen Tag

Kein Gerüst erforderlich, Fassadenoptik bleibt vollständig erhalten

Bis zu 20% staatliche Förderung durch BAFA oder Steuerbonus nach §35c EStG

Innenwände werden sofort wärmer, durchschnittlich 3 bis 5°C Temperaturanstieg

Was ist die Einblasdämmung?

Das Einblasverfahren ist eine nachträgliche Dämmmaßnahme, bei der Dämmstoff in Hohlräume von Gebäuden eingeblasen wird. Am häufigsten kommt dieses Verfahren bei der Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk zum Einsatz – dabei werden die Luftschichten zwischen Außenmauer und Innenmauer mit Dämmstoff gefüllt. Aber auch Dächer , Zwischensparren, und Kellerdecken können mit dieser Methode gedämmt werden.

Viele Altbauten in Berlin und Brandenburg, die zwischen 1900 und 1940 gebaut wurden, verfügen über diese zweischalige Bauweise. Die Luftschicht zwischen den Mauerschalen ist typischerweise 4 bis 5 Zentimeter breit. Ein weit verbreiteter Irrtum besagt, dass diese vorhandene Luftschicht bereits eine gute Dämmwirkung hat. Das ist jedoch nicht der Fall: Die Luft zirkuliert in diesem Hohlraum (ein Phänomen, das Konvektion genannt wird) und transportiert dadurch Wärme ab. Das Einblasverfahren stoppt diese Luftzirkulation, indem der Hohlraum vollständig mit Dämmstoff gefüllt wird.

Das Einblasverfahren Schritt für Schritt

Das Verfahren läuft in drei Schritten ab: Zunächst bohren Fachleute kleine Löcher mit einem Durchmesser von etwa 18 bis 25 Millimetern in die Fugenmuster des Mauerwerks – idealerweise in die T-Fugen (Kreuzfugen) oder direkt durch den Putz. Anschließend wird der Dämmstoff über spezielle Einblasmaschinen mit einem Schlauch in die Hohlräume geblasen. Je nach Gebäude kommen Mineralwolle, expandiertes Polystyrol (EPS) oder Perlite zum Einsatz. Im dritten Schritt werden die Bohrlöcher wieder verschlossen – mit Putz, Klinkersteinen oder einer Spachtelmasse, je nachdem welcher Untergrund vorhanden ist.

Das gesamte Verfahren ist vergleichsweise wenig invasiv und kann in der Regel an einem Tag abgeschlossen werden. Weder werden Wände aufgerissen noch der Innenraum übermäßig beeinträchtigt – ein großer Vorteil gegenüber anderen Sanierungsmaßnahmen.

Für welche Gebäude eignet sich Einblasdämmung in Schönefeld?

In Ludwigsfelde findet sich eine große Anzahl von Gebäuden mit zweischaliger Bauweise, die sich für eine Kerndämmung eignen. Besonders Häuser aus der Vorkriegszeit bis 1940 wurden häufig mit dieser Konstruktion errichtet – sowohl Einfamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser in Stadtteilen wie der Altstadt oder den Siedlungen. Die zweischalige Bauweise war in der Region Brandenburg weit verbreitet, da sie guten Schutz vor Feuchtigkeit bot.

Technische Voraussetzung für eine Kerndämmung ist das Vorhandensein eines Hohlraums zwischen Innen- und Außenmauer mit ausreichender Breite (mindestens 5 cm) und dass dieser Hohlraum zugänglich und nicht bereits verfüllt ist. Nicht geeignet ist das Verfahren bei einschaligem Mauerwerk, bei bereits vorhandener Dämmung im Hohlraum oder wenn die Außenwand erhebliche Feuchtigkeitsschäden aufweist. In solchen Fällen müssen zunächst andere Sanierungsmaßnahmen erfolgen oder alternative Dämmmethoden wie eine Außendämmung gewählt werden.

Ist Ihr Haus für Einblasdämmung geeignet?

Nicht jedes Haus kann mit dem Einblasverfahren gedämmt werden. Die Kerndämmung setzt eine zweischalige Bauweise mit einem bestehenden Hohlraum zwischen Innen- und Außenmauer voraus. Ob Ihr Gebäude diese Voraussetzung erfüllt, lässt sich durch einige Merkmale eingrenzen – eine endgültige Beurteilung erfordert jedoch eine fachliche Begutachtung vor Ort. Diese führen wir kostenfrei durch, auch wenn sich herausstellt, dass Ihr Haus nicht für das Verfahren geeignet ist.

Zweischaliges Mauerwerk erkennen

Ihr Haus wurde vor 1940 errichtet. In dieser Bauphase war das zweischalige Mauerwerk mit einer Luftschicht Standard.

Ihre Außenwand ist 30 cm oder dicker. Messen Sie am besten an einer Fensterlaibung. Typische Maße für zweischaliges Mauerwerk sind 30-36 cm oder 43-48 cm.

Klopftest: Ein hohler Klang beim Klopfen auf die Außenwand von innen kann auf einen Luftzwischenraum hindeuten. Ein voller, dumpfer Klang spricht eher für massives, einschaliges Mauerwerk.

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Vorteile der Einblasdämmung

Die Einblasdämmung eignet sich besonders für die zweischalig gemauerten Häuser in Schönefeld. Die Maßnahme bietet sachlich betrachtet mehrere Effekte, die sich unmittelbar auf Betriebskosten und Wohnkomfort auswirken:

Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Kerndämmung kostet zwischen 25–50 €/m². Keine andere Maßnahme der energetischen Sanierung spart so viel Heizenergie für so wenig Investition ein. Das Verfahren amortisiert sich durch die laufenden Einsparungen selbst.

Messbare Heizkosteneinsparungen

Haushalte in Schönefeld sparen typischerweise bis zu 20% der Heizkosten. Die wärmetechnische Verbesserung der Außenwand beträgt etwa 80% gegenüber dem ungedämmten Zustand. Bei einer Heizrechnung von 1.500 Euro im Jahr entspricht das einer Ersparnis von etwa 300 Euro jährlich.

Sofortige Verbesserung des Wohnkomforts

Nach der Dämmung steigt die innere Wandoberflächentemperatur von etwa 12°C auf rund 17°C. Dieser physikalische Effekt beseitigt den unangenehmen Kaltluftabfall an der Wand unmittelbar. Die Behaglichkeit der Räume verbessert sich spürbar, ohne dass die Heiztemperatur erhöht werden muss.

Wirksamer Schimmelschutz durch Oberflächentrocknung

Ein verbreiteter Mythos besagt, dass Dämmung Schimmel fördert. Das Gegenteil ist der Fall: Da die Innenwand wärmer wird, kondensiert dort keine Raumluftfeuchte mehr. Die Wand bleibt trocken. Das Fraunhofer-Institut bestätigt, dass kerngedämmte Wände oft trockener sind als ungedämmte.

Minimale Bauzeit und Sauberkeit

Die gesamte Außenwanddämmung ist in nur einem Tag abgeschlossen. Es entstehen keine aufwendigen Gerüstanlagen, keine Grabarbeiten im Garten und kein Schmutz im Haus. Das Verfahren eignet sich daher besonders für bewohnte Objekte.

Erhalt des Fassadencharakters

Viele Häuser in Schönefeld besitzen Klinkerfassaden oder charakteristische Putztexturen. Die Einblasdämmung verändert die äußere Optik nicht. Der Charakter des Hauses bleibt zu 100% erhalten – ein großer Vorteil gegenüber äußeren Dämmsystemen.

Kosten der Einblasdämmung in Neuenhagen bei Berlin

Die Gesamtkosten einer Einblasdämmung in Schönefeld hängen von mehreren Faktoren ab. Die Kosten pro Quadratmeter liegen bei Kerndämmungsarbeiten in der Regel zwischen 15 und 25 Euro pro m², bei Dachbodendämmungen zwischen 10 und 20 Euro pro m². Ein typisches Einfamilienhaus mit zweischaliger Mauerwerk – wie sie in Schönefeld besonders bei Häusern aus der Zeit zwischen 1900 und 1940 anzutreffen sind – erfordert bei einer Fassadenfläche von etwa 150 m² somit eine Investition von 2.250 bis 3.750 Euro für die Kerndämmung.

Ausschlaggebend für die endgültigen Kosten sind die Dämmstoffwahl, die Erreichbarkeit der Arbeitsflächen, vorhandene Verschalzungen an der Fassade und der Umfang von Vorbereitsarbeiten. Der Dämmstoff selbst macht nur einen Teil der Kosten aus – hinzu kommen die Arbeitsleistung, notwendige Gerüste, die Verschluss- und Instandsetzung der Bohrlöcher sowie An- und Abfahrtskosten. Für Dachbodendämmungen in Schönefeld ist die Gesamtkostensumme meist geringer, da keine Gerüste erforderlich sind.

Die gute Nachricht: Förderungen der KfW und BAFA reduzieren die Eigenkosten erheblich. Abhängig vom angestrebten Effizienzhaus-Standard können Zuschüsse von bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten erreicht werden. Bei einer Kerndämmung mit Gesamtkosten von 3.000 Euro können das also 600 Euro Zuschuss sein. Die realistische Eigenleistung sinkt damit auf 2.400 Euro – eine deutlich überschaubare Investition.

Amortisationszeit: Wann rechnet sich die Investition?

Mit einer durchschnittlichen Energieeinsparung von 20 bis 30 Prozent bei der Wärme amortisiert sich eine Einblasdämmung in Schönefeld typischerweise nach 4 bis 7 Jahren. Zugrunde liegen dieser Rechnung aktuelle Heizöl- und Gaspreise sowie ein durchschnittlicher Jahresverbrauch. Bei einem Einfamilienhaus mit jährlichen Heizkosten von etwa 1.500 Euro entspricht das einer Einsparung von 300 bis 450 Euro pro Jahr. Nach diesem Zeitraum arbeitet die Dämmung für Sie kostenlos – über die restliche Lebensdauer von 50+ Jahren.

Mit Förderung verkürzt sich die Amortisationszeit auf etwa 3 bis 5 Jahre. Danach sinken die Heizkosten dauerhaft, der Komfort steigt, und der Immobilienwert erhöht sich spürbar. Es ist keine Ausgabe, sondern eine Investition mit garantierter Rendite.

Einblasdämmung versus WDVS: Kostenvergleich

Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) – also eine aufgeklebte Dämmschale – kostet üblicherweise zwischen 80 und 150 Euro pro m². Für die gleiche Fassadenfläche von 150 m² bedeutet das Gesamtkosten von 12.000 bis 22.500 Euro. Die Einblasdämmung ist damit um bis zu 80 Prozent günstiger. Hinzu kommt: Das WDVS ist sichtbar und verändert das Erscheinungsbild des Hauses. Die Einblasdämmung arbeitet unsichtbar im Innern des Mauerwerks – ideal für Schönefelder Altbauten, bei denen die Optik erhalten bleiben soll.

Diese Werte sind unverbindliche Richtwerte. Für eine genaue Kostenberechnung ist eine individuelle Besichtigung und ein persönliches Angebot erforderlich.

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Welchen Bereich des Hauses soll gedämmt werden?

Förderung für Einblasdämmung in Schönefeld

Einblasdämmung wird vom Staat als Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle (BEG EM) deutlich stärker gefördert als viele Hauseigentümer wissen. Die Investition in eine Kerndämmung oder Dachbodendämmung über das Einblasverfahren wird durch zwei parallele Förderwege unterstützt: einen Direktzuschuss der BAFA oder einen Steuerbonus. In vielen Fällen lässt sich die Sanierungsmaßnahme dadurch um bis zu 20% günstiger realisieren. Auch in Schönefeld und der Region Brandenburg gibt es zusätzliche Finanzierungsmöglichkeiten. Welche Option sich für Ihre Situation am besten eignet, hängt von verschiedenen Faktoren ab – etwa davon, ob Sie sofort Liquidität benötigen oder von Steuervergünstigungen profitieren möchten. Wichtig zu wissen: Bei einer Kerndämmung ist es nicht notwendig, einen bestimmten U-Wert zu erreichen. Stattdessen muss der Hohlraum vollständig mit einem Dämmstoff ausgeblasen werden, dessen Wärmeleitfähigkeit 0,035 W/(mK) nicht übersteigt. Diese technische Anforderung ist deutlich realistischer und macht das Verfahren für viele Gebäude wirtschaftlich sinnvoll.

Förderübersicht für Einblasdämmung: Schönefeld

Förderweg Art der Förderung Max. Förderung Wichtige Voraussetzungen
BEG EM (BAFA) Zuschuss (15 % – 20 %) 4.500 € (Basis) / 12.000 € (mit iSFP) EEE zwingend, Antrag vor Vertragsabschluss
§ 35c EStG Steuer-Abzug (20 %) 40.000 € (verteilt auf 3 Jahre) Kein Antrag vorab, Fachunternehmer-Bescheinigung nötig
KfW 358/359 Zinsgünstiger Kredit 120.000 € Kreditsumme Nur als Ergänzung zum BEG-Zuschuss (BAFA/KfW)
KfW 261 Kredit + Tilgungszuschuss Bis zu 150.000 € Kredit Nicht für Einzelmaßnahmen, nur für Effizienzhaus-Sanierung
Land (ILB) / Stadt (Schönefeld) (Div. Programme) Programme zielen nicht auf Dämm-Einzelmaßnahmen ab

Stand: November 2025. Die Förderlandschaft unterliegt regelmäßigen Änderungen.

Materialien der Einblasdämmung im Vergleich

Für das Einblasverfahren stehen verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung, die sich in ihren Eigenschaften, Kosten und Einsatzbereichen unterscheiden. Die Wahl des richtigen Materials hängt vom konkreten Bauteil, den bauphysikalischen Anforderungen und individuellen Präferenzen ab. Die wichtigsten Materialien im Überblick:

EPS-Granulat

EPS-Granulat

Leichtgewichtiger Allrounder mit Top-Dämmwerten

Expandierte Polystyrol-Kügelchen zu 98% aus Luft. Graphitveredelte Ausführung mit besten Dämmwerten. Absolut feuchteresistent. Der meistverwendete Einblasdämmstoff für zweischalige Wände.

Perlite

Vulkanischer Hochleistungsdämmstoff für extreme Anforderungen

Expandiertes Vulkangestein mit 15-20-facher Volumenvergrößerung bei 1.000°C. Nichtbrennbar, hydrophob und ideal für feuchtebelastete Bereiche. Besonders geeignet für Kerndämmung und Schornsteine.

Glaswolle

Hochleistungs-Einblasdämmung aus recyceltem Glas

Nicht brennbarer Dämmstoff aus recyceltem Altglas mit hervorragenden Schallschutzeigenschaften. Wärmeleitfähigkeit WLG 035. Schimmelresistent, langlebig und ideal für feuchte Bereiche geeignet.

Steinwolle

Steinwolle

Premium-Dämmstoff mit überragenden Brandschutzeigenschaften

Mineralischer Hochleistungsdämmstoff aus natürlichem Vulkangestein. Schmelzpunkt über 1.000°C, hervorragende Schallschutzeigenschaften und absolute Formstabilität.

Zellulose

Zellulose

Ökologischer Dämmstoff mit exzellentem Hitzeschutz

Natürlicher Dämmstoff aus recyceltem Altpapier mit Borsalz-Behandlung. Hervorragende Wärmespeicherung sorgt für bis zu 6°C kühlere Räume im Sommer. Feuchteregulierend und schalldämmend.

Holzfaser

Holzfaser

Natürlicher Klimaregulator mit Premium-Wohnkomfort

Natürliche Einblasdämmung aus heimischen Nadelholz-Sägeresten. Einzigartige Kombination aus Wärmedämmung und Wärmespeicherung. CO₂-bindend, diffusionsoffen und für optimalen Wohnkomfort.

Technische Eigenschaften
Wärmeleitgruppe
WLG 033
WLG 045
WLG 035
WLG 035-038
WLG 039
WLG 040

Brandschutz
B2
A1
A1
A1
B2
E

Förderfähig
Bis zu 20% Zuschuss
Nein
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss

Eigenschaften
Sehr leicht, recycelbar
Hydrophob, diffusionsoffen
Formstabil, verrottungsfest
Schallschutz, druckfest
Hitzeschutz, ökologisch
Wärmespeicherung, natürlich

Anwendung
Kerndämmung, Feuchtbereiche
Kerndämmung, Schächte
Universell einsetzbar
Universell einsetzbar
Dachbereich & Holzrahmenbau
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Häufig gestellte Fragen zur Einblasdämmung

Wie lange dauert die Installation einer Einblasdämmung?

ie Installation dauert je nach Hausgröße zwischen einem und drei Tagen. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit etwa 150 m² Fassadenfläche ist die Arbeit meist an einem Tag abgeschlossen. Der Aufwand für größere Objekte oder komplexere Geometrien kann länger ausfallen. Die genaue Dauer klären Sie am besten in einer Vor-Ort-Besichtigung.

Benötige ich eine Baugenehmigung für Einblasdämmung in Schönefeld?

Für eine Kerndämmung (Füllung der bestehenden Luftschicht zwischen den Mauerschalen) ist in Schönefeld wie in Brandenburg generell keine Baugenehmigung erforderlich. Anders kann es aussehen, wenn sichtbare äußere Änderungen an der Fassade entstehen oder wenn die Dachdämmung zu Aufbauten führt. Die zuständige Bauaufsichtsbehörde von Schönefeld gibt Auskunft für Ihren konkreten Fall.

Wie lange hält Einblasdämmung?

Einblasdämmstoffe wie Zellulose oder Mineralwolle haben eine Lebensdauer von 50 bis 80 Jahren. Sie verlieren über die Zeit minimal an Dichte, was ihre Dämmwirkung nur unwesentlich reduziert. Für die Lebenszyklen von Gebäuden ist Einblasdämmung somit ausreichend langlebig. Eine Kontrolle des Zustands sollte bei Bedarf alle 10–15 Jahre erfolgen.

Was passiert bei Feuchtigkeit im Mauerwerk?

Vor einer Kerndämmung wird der Zustand des Mauerwerks überprüft. Liegt bereits Feuchtigkeitsschaden vor, kann eine Kernbefestigung nicht durchgeführt werden – sie würde die Feuchte einsperren. In solchen Fällen ist eine Trocknungsmaßnahme oder eine Außendämmung die Alternative. Eine genaue Feuchtemessung klären die Gegebenheiten vor der Planung.

Wie schnell bekomme ich die Förderung ausgezahlt?

Die Förderung durch KfW oder BAFA wird nach Abschluss der Maßnahme und Einreichung aller erforderlichen Unterlagen ausgezahlt – typischerweise nach 4 bis 8 Wochen. Der Zeitrahmen hängt vom Zeitpunkt der Antragstellung und der Bearbeitungsdauer durch die Förderbank ab. Informieren Sie sich vorab über die aktuellen Förderrichtlinien für Ihre geplante Sanierung.

Welche Wartung ist nach der Installation erforderlich?

Einblasdämmung benötigt nach der Installation praktisch keine Wartung. Bei Dachbodendämmung sollten Sie gelegentlich überprüfen, dass keine Lüftungslöcher oder Belüftungsöffnungen blockiert sind. Für Kernbefestigung gibt es keine regelmäßigen Wartungsaufgaben. Eine visuelle Kontrolle der Bohrlöcher alle 10–15 Jahre ist ausreichend.

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