Einblasdämmung in Stahnsdorf – Kosten, Förderung & Vorteile

Viele Hauseigentümer in Stahnsdorf kennen das Problem: Die Heizung läuft auf Hochtouren, doch einzelne Räume werden nicht richtig warm. Die Außenwände fühlen sich kalt an und die Heizkostenabrechnung steigt von Jahr zu Jahr. Häufig liegt die Ursache in fehlender oder unzureichender Dämmung – besonders bei Gebäuden, die vor 1990 errichtet wurden.

Die Einblasdämmung in Stahnsdorf bietet für viele dieser Häuser eine effektive Lösung. Bei diesem Verfahren wird Dämmstoff über kleine Öffnungen in Hohlräume eingeblasen – etwa in zweischaliges Mauerwerk bei Häusern bis Baujahr 1940 oder in Dachschrägen und Geschossdecken. Die energetische Sanierung erfolgt dabei ohne aufwendige Bauarbeiten: In der Regel dauern die Arbeiten nur einen Tag, Gerüste sind meist nicht erforderlich.

In Stahnsdorf finden sich zahlreiche Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften aus verschiedenen Bauepochen, für die sich das Einblasverfahren eignet. Der Wärmeverlust über die gedämmten Bauteile reduziert sich deutlich, wodurch sich Heizkosten spürbar senken lassen. Zudem stehen für die Dämmung staatliche Fördermittel zur Verfügung.

Das Wichtigste in Kürze

Die Investition amortisiert sich bei aktuellen Energiepreisen oft bereits nach 4 bis 7 Jahren.

Die Dämmarbeiten für ein Einfamilienhaus sind in der Regel an nur einem Tag abgeschlossen.

Kein Gerüst erforderlich – die Fassadenoptik, etwa bei Klinker, bleibt vollständig erhalten.

Staatliche Förderung: Bis zu 20% über die BAFA oder alternativ 20% Steuerbonus nach §35c EStG.

Sofort spürbarer Effekt: Die Innenwandoberfläche erwärmt sich um etwa 3 bis 5°C.

Was ist die Einblasdämmung?

Die Einblasdämmung beschreibt ein Verfahren, bei dem loser Dämmstoff mit speziellen Maschinen in Hohlräume eingeblasen wird. Bei der Kerndämmung handelt es sich um die bekannteste Anwendung: Dabei füllen Fachleute die Luftschicht in zweischaligem Mauerwerk vollständig mit Dämmstoff aus. Viele Altbauten in Stahnsdorf und der gesamten Region Berlin-Brandenburg verfügen über diese Bauweise mit einem zweischaligem Mauerwerk und einem Hohlraum dazwischen.

Das Einblasverfahren eignet sich jedoch nicht nur für Außenwände. Bei Dachböden bläst der Fachbetrieb den Dämmstoff direkt auf die oberste Geschossdecke. Für Steildächer kommt die Zwischensparrendämmung zum Einsatz, bei der die Hohlräume zwischen den Dachbalken ausgefüllt werden. Auch Kellerdecken und Flachdächer lassen sich mit diesem Verfahren nachträglich dämmen.

Ein verbreiteter Irrtum besagt, dass die vorhandene Luftschicht im Altbau bereits gut dämmt. Das Gegenteil ist der Fall: Die Luft im Hohlraum zirkuliert ständig – kalte Luft sinkt ab, erwärmte Luft steigt auf. Dieser Kreislauf, Konvektion genannt, transportiert kontinuierlich Wärme nach außen. Erst das vollständige Ausfüllen mit Dämmstoff stoppt diese Luftbewegung und schafft eine echte Dämmwirkung.

Das Verfahren der Hohlraumdämmung läuft in drei Schritten ab: Zunächst bohren die Handwerker kleine Löcher von etwa 18 bis 25 Millimetern Durchmesser in die Kreuzfugen der Klinkerfassade oder in den Putz. Anschließend blasen sie den Dämmstoff – meist Mineralwolle, EPS-Granulat oder Perlite – mit Überdruck durch Schläuche in den Hohlraum. Zum Abschluss verschließen sie die Bohrlöcher farblich passend.

Besonders viele Gebäude in Stahnsdorf stammen aus den Baujahren 1900 bis 1940. Diese Altbauten wurden häufig mit einer Luftschicht von 4 bis 5 Zentimetern errichtet – ideale Voraussetzungen für eine nachträgliche Kerndämmung im Einblasverfahren.

Für welche Gebäude eignet sich Einblasdämmung in Stahnsdorf?

In Ludwigsfelde findet sich eine große Anzahl von Gebäuden mit zweischaliger Bauweise, die sich für eine Kerndämmung eignen. Besonders Häuser aus der Vorkriegszeit bis 1940 wurden häufig mit dieser Konstruktion errichtet – sowohl Einfamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser in Stadtteilen wie der Altstadt oder den Siedlungen. Die zweischalige Bauweise war in der Region Brandenburg weit verbreitet, da sie guten Schutz vor Feuchtigkeit bot.

Technische Voraussetzung für eine Kerndämmung ist das Vorhandensein eines Hohlraums zwischen Innen- und Außenmauer mit ausreichender Breite (mindestens 5 cm) und dass dieser Hohlraum zugänglich und nicht bereits verfüllt ist. Nicht geeignet ist das Verfahren bei einschaligem Mauerwerk, bei bereits vorhandener Dämmung im Hohlraum oder wenn die Außenwand erhebliche Feuchtigkeitsschäden aufweist. In solchen Fällen müssen zunächst andere Sanierungsmaßnahmen erfolgen oder alternative Dämmmethoden wie eine Außendämmung gewählt werden.

Ist Ihr Haus für Einblasdämmung geeignet?

Nicht jedes Haus kann mit dem Einblasverfahren gedämmt werden. Die Kerndämmung setzt eine zweischalige Bauweise mit einem bestehenden Hohlraum zwischen Innen- und Außenmauer voraus. Ob Ihr Gebäude diese Voraussetzung erfüllt, lässt sich durch einige Merkmale eingrenzen – eine endgültige Beurteilung erfordert jedoch eine fachliche Begutachtung vor Ort. Diese führen wir kostenfrei durch, auch wenn sich herausstellt, dass Ihr Haus nicht für das Verfahren geeignet ist.

Zweischaliges Mauerwerk erkennen

Ihr Haus wurde vor 1940 errichtet. In dieser Bauphase war das zweischalige Mauerwerk mit einer Luftschicht Standard.

Ihre Außenwand ist 30 cm oder dicker. Messen Sie am besten an einer Fensterlaibung. Typische Maße für zweischaliges Mauerwerk sind 30-36 cm oder 43-48 cm.

Klopftest: Ein hohler Klang beim Klopfen auf die Außenwand von innen kann auf einen Luftzwischenraum hindeuten. Ein voller, dumpfer Klang spricht eher für massives, einschaliges Mauerwerk.

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Vorteile der Einblasdämmung

Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Kerndämmung

Die Kosten für eine Kerndämmung liegen bei etwa 25 bis 50 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zu anderen Dämmmaßnahmen wie einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) oder einer Innendämmung ist das ein Bruchteil der Investition. Gleichzeitig erreicht die Kerndämmung eine wärmetechnische Verbesserung der Außenwand von rund 80 Prozent. Keine andere Maßnahme der energetischen Sanierung spart so viel Energie für so wenig Investition. Für Hauseigentümer in Stahnsdorf bedeutet das: Die Einblasdämmung ist oft der wirtschaftlich sinnvollste Einstieg in die energetische Sanierung.

Heizkosten senken um bis zu 20 Prozent

Über ungedämmte zweischalige Außenwände entweicht ein erheblicher Teil der Heizwärme. Nach einer Kerndämmung reduziert sich dieser Wärmeverlust um etwa 80 Prozent. In der Praxis bedeutet das für die meisten Haushalte eine Heizkostenersparnis von bis zu 20 Prozent. Bei den aktuellen Energiepreisen macht sich dieser Unterschied deutlich bemerkbar. Der Effekt tritt unmittelbar nach Abschluss der Dämmarbeiten ein.

Sofortige Steigerung des Wohnkomforts

Nach einer Kerndämmung steigt die innere Wandoberflächentemperatur spürbar an. Bei einer ungedämmten Wand liegt diese oft bei nur 12 Grad Celsius, selbst wenn der Raum auf 20 Grad geheizt wird. Nach der Dämmung erreicht die Wandoberfläche etwa 17 Grad. Dieser Unterschied beseitigt den unangenehmen Kaltluftabfall an Außenwänden. Die Behaglichkeit im Raum steigt sofort, ohne dass die Heizung höher eingestellt werden muss. Besonders in Wohn- und Schlafräumen mit großen Außenwandflächen ist dieser Effekt deutlich wahrnehmbar.

Aktiver Schutz vor Schimmelbildung

Ein verbreiteter Irrtum besagt, dass Dämmung Schimmel verursacht. Das Gegenteil ist der Fall. Schimmel entsteht, wenn Raumluftfeuchte an kalten Wandoberflächen kondensiert. Genau das passiert bei ungedämmten Außenwänden. Durch die Kerndämmung wird die Innenwand wärmer und bleibt trocken. Untersuchungen des Fraunhofer Instituts bestätigen: Kerngedämmte Wände sind in vielen Fällen trockener als ungedämmte. Die Dämmung ist damit keine Ursache für Feuchteschäden, sondern ein wirksamer Schutz dagegen.

Schnelle und saubere Durchführung

Die Einblasdämmung ist besonders für bewohnte Häuser geeignet. Die gesamte Maßnahme dauert in der Regel nur einen Tag. Die Arbeiten finden ausschließlich von außen statt.

  • Kein Gerüst erforderlich
  • Keine Erdarbeiten oder Gräben im Garten
  • Kein Schmutz oder Lärm im Haus
  • Normale Nutzung der Räume während der Arbeiten möglich

Für Familien in Stahnsdorf bedeutet das: Die energetische Sanierung lässt sich ohne große Einschränkungen im Alltag umsetzen.

Erhalt der ursprünglichen Fassadenoptik

Im Berliner Speckgürtel und auch in Stahnsdorf prägen viele Klinkerhäuser das Straßenbild. Bei einem Wärmedämmverbundsystem verschwindet die charakteristische Fassade unter Putz und Styropor. Die Kerndämmung verändert das Erscheinungsbild dagegen nicht. Der Dämmstoff wird in den vorhandenen Hohlraum zwischen den Mauerschalen eingeblasen. Die Klinkerfassade bleibt vollständig erhalten. Die kleinen Einblaslöcher werden nach Abschluss der Arbeiten farblich passend verschlossen und sind kaum noch sichtbar. Der Charakter des Hauses bleibt zu 100 Prozent erhalten.

Kosten der Einblasdämmung in Stahnsdorf

Die Kosten für eine Einblasdämmung in Stahnsdorf setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Anders als bei einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS), das mit 150 bis 250 Euro pro Quadratmeter zu Buche schlägt, liegt die Kerndämmung durch Einblasen deutlich darunter. Die Preise für eine Einblasdämmung bewegen sich in der Regel zwischen 25 und 60 Euro pro Quadratmeter – abhängig von verschiedenen Einflussfaktoren.

Folgende Aspekte bestimmen den Preis für eine Kerndämmung in Stahnsdorf:

  • Dämmstoff: Mineralwolle, EPS-Granulat oder Zellulose unterscheiden sich im Preis
  • Hohlraumbreite: Breitere Luftschichten erfordern mehr Material
  • Zugänglichkeit: Schwer erreichbare Fassadenbereiche erhöhen den Aufwand
  • Gebäudegröße: Bei größeren Flächen sinkt der Preis pro Quadratmeter
  • Vorarbeiten: Eventuelle Reinigung des Hohlraums oder Endoskopie-Untersuchung

Für ein typisches Einfamilienhaus in Stahnsdorf mit zweischaligem Mauerwerk – wie es zwischen 1900 und 1940 häufig gebaut wurde – liegt die zu dämmende Fassadenfläche oft zwischen 100 und 150 Quadratmetern. Die Gesamtkosten für eine Kerndämmung bewegen sich damit in einer Größenordnung von 3.000 bis 8.000 Euro vor Abzug von Fördermitteln. Diese Angaben sind unverbindliche Richtwerte; für eine genaue Kalkulation ist ein individuelles Angebot auf Basis einer Vor-Ort-Begutachtung erforderlich.

Durch staatliche Förderungen lassen sich die Kosten weiter reduzieren. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bezuschusst Dämmmaßnahmen mit 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Bei Einbindung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) erhöht sich der Fördersatz auf 20 Prozent. Aus einer Investition von beispielsweise 5.000 Euro werden so effektiv 4.000 bis 4.250 Euro.

Amortisationszeit: Wann rechnet sich die Investition?

Eine Kerndämmung amortisiert sich in der Regel nach 4 bis 7 Jahren. Diese vergleichsweise kurze Zeitspanne ergibt sich aus dem günstigen Verhältnis zwischen Investitionskosten und eingesparten Heizkosten. Bei steigenden Energiepreisen verkürzt sich die Amortisationszeit entsprechend.

Nach der Amortisation profitieren Hauseigentümer in Stahnsdorf dauerhaft von den niedrigeren Heizkosten. Da eine fachgerecht ausgeführte Einblasdämmung eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten aufweist, übersteigt der wirtschaftliche Nutzen die ursprüngliche Investition um ein Vielfaches. Die Kerndämmung gehört damit zu den Sanierungsmaßnahmen mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis – gerade für Bestandsgebäude mit zweischaligem Mauerwerk, wie sie in Stahnsdorf und der umliegenden Region häufig anzutreffen sind.

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Förderung für Einblasdämmung in Stahnsdorf

Für Einblasdämmung als Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle stehen in Deutschland attraktive Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Das Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) ermöglicht es Hauseigentümern in Stahnsdorf, einen erheblichen Teil der Investitionskosten erstattet zu bekommen. Je nach gewählter Fördervariante und individueller Situation lassen sich zwischen 15 und 20 Prozent der förderfähigen Kosten zurückholen. Bei einer typischen Kerndämmung eines Einfamilienhauses mit Kosten von etwa 5.000 bis 8.000 Euro bedeutet das eine Ersparnis von 750 bis 1.600 Euro.

Grundsätzlich existieren zwei Wege zur Förderung: der Direktzuschuss über das BAFA oder der Steuerbonus nach §35c EStG. Beide Optionen haben spezifische Vor- und Nachteile. Die Wahl hängt von der persönlichen Situation ab – insbesondere von der Liquidität und der steuerlichen Situation. Zusätzlich bietet das Land Brandenburg über die Investitionsbank (ILB) ergänzende Finanzierungsmöglichkeiten. Die folgenden Abschnitte erläutern die konkreten Bedingungen und helfen bei der Entscheidung für den passenden Förderweg. Alle Angaben entsprechen dem Stand Januar 2025. Da sich Förderbedingungen ändern können, empfiehlt sich vor Projektbeginn eine aktuelle Prüfung.

Förderübersicht für Einblasdämmung: Stahnsdorf

Förderweg Art der Förderung Max. Förderung Wichtige Voraussetzungen
BEG EM (BAFA) Zuschuss (15 % – 20 %) 4.500 € (Basis) / 12.000 € (mit iSFP) EEE zwingend, Antrag vor Vertragsabschluss
§ 35c EStG Steuer-Abzug (20 %) 40.000 € (verteilt auf 3 Jahre) Kein Antrag vorab, Fachunternehmer-Bescheinigung nötig
KfW 358/359 Zinsgünstiger Kredit 120.000 € Kreditsumme Nur als Ergänzung zum BEG-Zuschuss (BAFA/KfW)
KfW 261 Kredit + Tilgungszuschuss Bis zu 150.000 € Kredit Nicht für Einzelmaßnahmen, nur für Effizienzhaus-Sanierung
Land (ILB) / Stadt (Stahnsdorf) (Div. Programme) Programme zielen nicht auf Dämm-Einzelmaßnahmen ab

Stand: November 2025. Die Förderlandschaft unterliegt regelmäßigen Änderungen.

Materialien der Einblasdämmung im Vergleich

Für das Einblasverfahren stehen verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung, die sich in ihren Eigenschaften, Kosten und Einsatzbereichen unterscheiden. Die Wahl des richtigen Materials hängt vom konkreten Bauteil, den bauphysikalischen Anforderungen und individuellen Präferenzen ab. Die wichtigsten Materialien im Überblick:

EPS-Granulat

EPS-Granulat

Leichtgewichtiger Allrounder mit Top-Dämmwerten

Expandierte Polystyrol-Kügelchen zu 98% aus Luft. Graphitveredelte Ausführung mit besten Dämmwerten. Absolut feuchteresistent. Der meistverwendete Einblasdämmstoff für zweischalige Wände.

Perlite

Vulkanischer Hochleistungsdämmstoff für extreme Anforderungen

Expandiertes Vulkangestein mit 15-20-facher Volumenvergrößerung bei 1.000°C. Nichtbrennbar, hydrophob und ideal für feuchtebelastete Bereiche. Besonders geeignet für Kerndämmung und Schornsteine.

Glaswolle

Hochleistungs-Einblasdämmung aus recyceltem Glas

Nicht brennbarer Dämmstoff aus recyceltem Altglas mit hervorragenden Schallschutzeigenschaften. Wärmeleitfähigkeit WLG 035. Schimmelresistent, langlebig und ideal für feuchte Bereiche geeignet.

Steinwolle

Steinwolle

Premium-Dämmstoff mit überragenden Brandschutzeigenschaften

Mineralischer Hochleistungsdämmstoff aus natürlichem Vulkangestein. Schmelzpunkt über 1.000°C, hervorragende Schallschutzeigenschaften und absolute Formstabilität.

Zellulose

Zellulose

Ökologischer Dämmstoff mit exzellentem Hitzeschutz

Natürlicher Dämmstoff aus recyceltem Altpapier mit Borsalz-Behandlung. Hervorragende Wärmespeicherung sorgt für bis zu 6°C kühlere Räume im Sommer. Feuchteregulierend und schalldämmend.

Holzfaser

Holzfaser

Natürlicher Klimaregulator mit Premium-Wohnkomfort

Natürliche Einblasdämmung aus heimischen Nadelholz-Sägeresten. Einzigartige Kombination aus Wärmedämmung und Wärmespeicherung. CO₂-bindend, diffusionsoffen und für optimalen Wohnkomfort.

Technische Eigenschaften
Wärmeleitgruppe
WLG 033
WLG 045
WLG 035
WLG 035-038
WLG 039
WLG 040

Brandschutz
B2
A1
A1
A1
B2
E

Förderfähig
Bis zu 20% Zuschuss
Nein
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss

Eigenschaften
Sehr leicht, recycelbar
Hydrophob, diffusionsoffen
Formstabil, verrottungsfest
Schallschutz, druckfest
Hitzeschutz, ökologisch
Wärmespeicherung, natürlich

Anwendung
Kerndämmung, Feuchtbereiche
Kerndämmung, Schächte
Universell einsetzbar
Universell einsetzbar
Dachbereich & Holzrahmenbau
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Häufig gestellte Fragen zur Einblasdämmung

Wie lange dauert die Installation einer Einblasdämmung?

Die Installation einer Einblasdämmung dauert bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus in der Regel nur einen Tag. Bei größeren Objekten oder komplexeren Gebäudestrukturen kann die Arbeit zwei Tage in Anspruch nehmen. Die eigentliche Einblasarbeit nimmt dabei nur wenige Stunden in Anspruch – der Großteil der Zeit entfällt auf das Bohren der Einblasöffnungen und das anschließende Verschließen.

Benötige ich eine Baugenehmigung für Einblasdämmung in Stahnsdorf?

Für eine Einblasdämmung ist in Stahnsdorf in der Regel keine Baugenehmigung erforderlich. Da das Verfahren keine Veränderung der Gebäudehülle nach außen bewirkt und die Fassadenoptik unverändert bleibt, handelt es sich um eine genehmigungsfreie Maßnahme. Bei denkmalgeschützten Gebäuden sollte jedoch vorab eine Abstimmung mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde erfolgen.

Wie lange hält Einblasdämmung?

Einblasdämmung hält bei fachgerechter Ausführung die gesamte Lebensdauer des Gebäudes. Die verwendeten Dämmstoffe wie Steinwolle oder EPS-Granulat sind formstabil, setzen sich nicht und verlieren ihre Dämmwirkung nicht. Anders als bei manchen anderen Dämmverfahren gibt es keine Alterung des Materials – die Dämmwirkung bleibt über Jahrzehnte konstant erhalten.

Was passiert bei Feuchtigkeit im Mauerwerk?

Vor jeder Kerndämmung wird der Zustand des Mauerwerks geprüft. Liegt aktive Feuchtigkeit vor, muss zunächst die Ursache beseitigt werden – etwa durch Abdichtungsarbeiten oder Drainage. Bei normal feuchtem Mauerwerk, wie es in älteren Gebäuden üblich ist, stellt die Dämmung kein Problem dar. Mineralische Dämmstoffe wie Steinwolle sind diffusionsoffen und können mit Feuchtigkeit umgehen.

Wie schnell bekomme ich die Förderung ausgezahlt?

Die Auszahlung der KfW-Förderung erfolgt nach Einreichung aller Nachweise in der Regel innerhalb von vier bis sechs Wochen. Nach Abschluss der Dämmarbeiten stellt der Energieeffizienz-Experte die technische Projektbescheinigung aus. Diese wird zusammen mit den Rechnungen bei der KfW eingereicht. Der Zuschuss wird dann direkt auf das angegebene Konto überwiesen.

Welche Wartung ist nach der Installation erforderlich?

Einblasdämmung ist vollständig wartungsfrei. Nach der Installation sind keine regelmäßigen Kontrollen, Nachjustierungen oder Erneuerungen notwendig. Der Dämmstoff liegt geschützt im Hohlraum zwischen den Mauerschalen und ist dort weder mechanischer Belastung noch Witterungseinflüssen ausgesetzt. Eine Inspektion ist nur bei baulichen Veränderungen am Mauerwerk sinnvoll.

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