Einblasdämmung in Rüdersdorf bei Berlin – Kosten, Förderung & Vorteile

Viele Hauseigentümer in Rüdersdorf bei Berlin kennen das Problem: Die Heizung läuft auf Hochtouren, doch die Wände bleiben kalt und die Heizkostenabrechnung fällt Jahr für Jahr höher aus. Gerade bei älteren Gebäuden entweicht ein erheblicher Teil der Heizwärme über ungedämmte Außenwände, Dächer oder Kellerdecken. Die Einblasdämmung in Rüdersdorf bei Berlin bietet für viele dieser Gebäude eine effektive Lösung zur energetischen Sanierung.

Das Verfahren eignet sich besonders für Häuser mit zweischaligem Mauerwerk, wie sie in der Region bis etwa 1940 errichtet wurden. Aber auch bei Dachböden, Flachdächern und Kellerdecken kommt die Einblasdämmung zum Einsatz. Der Dämmstoff wird dabei über kleine Öffnungen in bestehende Hohlräume eingeblasen. Die Arbeiten dauern in der Regel nur einen Tag, größere Baumaßnahmen oder Gerüste sind meist nicht erforderlich. Für die energetische Sanierung mit Einblasdämmung stehen zudem staatliche Förderprogramme zur Verfügung, die einen Teil der Investitionskosten abdecken. Hauseigentümer können so Heizkosten sparen und gleichzeitig den Wohnkomfort verbessern.

Das Wichtigste in Kürze

Die Investition amortisiert sich bei aktuellen Energiepreisen oft bereits nach 4 bis 7 Jahren.

Die Dämmarbeiten für ein Einfamilienhaus sind in der Regel an nur einem Tag abgeschlossen.

Kein Gerüst erforderlich – die Fassadenoptik, etwa bei Klinker, bleibt vollständig erhalten.

Staatliche Förderung: Bis zu 20% über die BAFA oder alternativ 20% Steuerbonus nach §35c EStG.

Sofort spürbarer Effekt: Die Innenwandoberfläche erwärmt sich um etwa 3 bis 5°C.

Was ist die Einblasdämmung?

Bei der Einblasdämmung handelt es sich um ein Verfahren, bei dem loser Dämmstoff mit Druckluft in Hohlräume eingeblasen wird. Die bekannteste Anwendung ist die Kerndämmung: Dabei füllen Fachbetriebe die Luftschicht in zweischaligem Mauerwerk vollständig mit Dämmstoff aus. Das Verfahren eignet sich jedoch auch für andere Bereiche eines Gebäudes.

Bei Dächern kommt die Einblasdämmung vor allem für die Zwischensparrendämmung zum Einsatz, wobei der Dämmstoff die Gefache zwischen den Holzbalken ausfüllt. Dachböden lassen sich durch Aufblasen von Dämmstoff auf die oberste Geschossdecke schnell und effektiv dämmen. Auch Kellerdecken mit Hohlräumen oder abgehängten Konstruktionen profitieren von dieser Methode.

Ein verbreiteter Irrtum: Viele Hausbesitzer glauben, die Luftschicht in ihrer Außenwand wirke bereits als Dämmung. Das stimmt jedoch nicht. In der Luftschicht findet Konvektion statt – die Luft zirkuliert und transportiert dabei Wärme von der warmen Innenwand zur kalten Außenwand ab. Der eingeblasene Dämmstoff stoppt diese Zirkulation vollständig und verhindert so den Wärmetransport.

Das Verfahren läuft in drei Schritten ab: Zunächst bohren Fachleute kleine Löcher mit einem Durchmesser von etwa 18 bis 25 Millimetern in die Kreuzfugen der Klinkerfassade oder in den Putz. Anschließend blasen sie den Dämmstoff – meist Mineralwolle, EPS-Granulat oder Perlite – über Schläuche mit Überdruck in den Hohlraum ein. Zum Abschluss verschließen sie die Bohrlöcher farblich passend, sodass diese kaum sichtbar bleiben.

In Rüdersdorf bei Berlin und der gesamten Region Brandenburg stehen zahlreiche Altbauten mit zweischaligem Mauerwerk. Besonders Häuser der Baujahre 1900 bis 1940 wurden häufig mit einer Luftschicht von 4 bis 5 Zentimetern errichtet. Diese Hohlraumdämmung lässt sich bei solchen Gebäuden besonders wirtschaftlich umsetzen, da der vorhandene Hohlraum ohne zusätzliche Baumaßnahmen genutzt werden kann.

Für welche Gebäude eignet sich Einblasdämmung in Rüdersdorf bei Berlin?

In Ludwigsfelde findet sich eine große Anzahl von Gebäuden mit zweischaliger Bauweise, die sich für eine Kerndämmung eignen. Besonders Häuser aus der Vorkriegszeit bis 1940 wurden häufig mit dieser Konstruktion errichtet – sowohl Einfamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser in Stadtteilen wie der Altstadt oder den Siedlungen. Die zweischalige Bauweise war in der Region Brandenburg weit verbreitet, da sie guten Schutz vor Feuchtigkeit bot.

Technische Voraussetzung für eine Kerndämmung ist das Vorhandensein eines Hohlraums zwischen Innen- und Außenmauer mit ausreichender Breite (mindestens 5 cm) und dass dieser Hohlraum zugänglich und nicht bereits verfüllt ist. Nicht geeignet ist das Verfahren bei einschaligem Mauerwerk, bei bereits vorhandener Dämmung im Hohlraum oder wenn die Außenwand erhebliche Feuchtigkeitsschäden aufweist. In solchen Fällen müssen zunächst andere Sanierungsmaßnahmen erfolgen oder alternative Dämmmethoden wie eine Außendämmung gewählt werden.

Ist Ihr Haus für Einblasdämmung geeignet?

Nicht jedes Haus kann mit dem Einblasverfahren gedämmt werden. Die Kerndämmung setzt eine zweischalige Bauweise mit einem bestehenden Hohlraum zwischen Innen- und Außenmauer voraus. Ob Ihr Gebäude diese Voraussetzung erfüllt, lässt sich durch einige Merkmale eingrenzen – eine endgültige Beurteilung erfordert jedoch eine fachliche Begutachtung vor Ort. Diese führen wir kostenfrei durch, auch wenn sich herausstellt, dass Ihr Haus nicht für das Verfahren geeignet ist.

Zweischaliges Mauerwerk erkennen

Ihr Haus wurde vor 1940 errichtet. In dieser Bauphase war das zweischalige Mauerwerk mit einer Luftschicht Standard.

Ihre Außenwand ist 30 cm oder dicker. Messen Sie am besten an einer Fensterlaibung. Typische Maße für zweischaliges Mauerwerk sind 30-36 cm oder 43-48 cm.

Klopftest: Ein hohler Klang beim Klopfen auf die Außenwand von innen kann auf einen Luftzwischenraum hindeuten. Ein voller, dumpfer Klang spricht eher für massives, einschaliges Mauerwerk.

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Vorteile der Einblasdämmung

Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Kerndämmung

Die Kosten für eine Kerndämmung liegen bei etwa 25 bis 50 Euro pro Quadratmeter. Damit zählt sie zu den wirtschaftlichsten Maßnahmen der energetischen Sanierung. Zum Vergleich: Ein Wärmedämmverbundsystem kostet das Drei- bis Vierfache. Keine andere Dämmmaßnahme spart so viel Energie für so wenig Investition. Für Hauseigentümer in Rüdersdorf bei Berlin bedeutet das: Die Heizkosten sinken deutlich, ohne dass ein großes Budget erforderlich ist.

Bis zu 20 Prozent weniger Heizkosten

Die wärmetechnische Verbesserung der Außenwand beträgt nach einer Kerndämmung rund 80 Prozent gegenüber dem ungedämmten Zustand. In der Praxis führt das zu einer Heizkostenersparnis von bis zu 20 Prozent. Bei den aktuellen Energiepreisen in der Region Berlin-Brandenburg summiert sich das schnell auf mehrere hundert Euro pro Jahr. Der Effekt ist bereits in der ersten Heizperiode nach der Dämmung messbar.

Sofort spürbare Steigerung des Wohnkomforts

Nach einer Kerndämmung steigt die innere Wandoberflächentemperatur deutlich an. Typischerweise erhöht sie sich von etwa 12 Grad Celsius auf rund 17 Grad Celsius. Dieser Unterschied beseitigt den unangenehmen Kaltluftabfall an der Wand. Dieser Effekt entsteht, wenn kalte Wandoberflächen die angrenzende Raumluft abkühlen und diese nach unten sinkt. Das Ergebnis: Die Behaglichkeit im Raum verbessert sich sofort. Auch Möbel und Sofas an Außenwänden fühlen sich nicht mehr kalt an.

Wirksamer Schutz vor Schimmelbildung

Ein verbreiteter Irrtum besagt, dass Dämmung zu Schimmel führt. Das Gegenteil ist der Fall. Da die Innenwand nach einer Kerndämmung wärmer wird, kondensiert dort keine Raumluftfeuchte mehr. Die Wand bleibt trocken. Das Fraunhofer Institut für Bauphysik bestätigt in Untersuchungen, dass kerngedämmte Wände oft trockener sind als ungedämmte. Gerade in älteren Häusern in Rüdersdorf bei Berlin, wo kalte Außenwände im Winter häufig zu Feuchtigkeitsproblemen führen, wirkt die Kerndämmung als aktiver Schimmelschutz.

Dämmung an nur einem Tag ohne Baustellenchaos

Die Einblasdämmung ist eine der schnellsten und saubersten Dämmmethoden. In der Regel sind die Arbeiten an einem einzigen Tag abgeschlossen. Das macht sie besonders geeignet für bewohnte Objekte.

  • Kein Gerüst an der Fassade erforderlich
  • Keine Erdarbeiten oder Graben im Garten
  • Kein Schmutz im Hausinneren
  • Normaler Tagesablauf bleibt weitgehend möglich

Der Charakter der Fassade bleibt vollständig erhalten

Im Berliner Speckgürtel und auch in Rüdersdorf bei Berlin prägen viele Klinkerhäuser das Ortsbild. Bei einer Kerndämmung bleibt die Fassadenoptik zu 100 Prozent erhalten. Der Dämmstoff wird unsichtbar in den Hohlraum zwischen den Mauerschalen eingebracht. Nach Abschluss der Arbeiten sind lediglich kleine, verschlossene Bohrlöcher sichtbar. Der charakteristische Klinker, Putz oder andere Fassadenmaterialien bleiben unverändert. Für denkmalgeschützte Gebäude oder Häuser mit besonderer Optik ist das oft die einzige praktikable Dämmlösung.

Kosten der Einblasdämmung in Rüdersdorf bei Berlin

Kostenfaktoren im Detail

Die Kosten einer Einblasdämmung in Rüdersdorf bei Berlin setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Die Gesamtinvestition hängt von der zu dämmenden Fläche, dem gewählten Dämmstoff, der Zugänglichkeit des Hohlraums sowie dem baulichen Zustand des Gebäudes ab.

Bei der Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk – einer Bauweise, die in Rüdersdorf bei Berlin besonders bei Häusern aus dem Zeitraum zwischen 1900 und 1940 verbreitet ist – bewegen sich die Kosten pro Quadratmeter in einem Rahmen, der deutlich unter dem eines Wärmedämmverbundsystems (WDVS) liegt. Während eine Außendämmung mit WDVS häufig das Drei- bis Vierfache kostet, ist die Einblasdämmung eine wirtschaftlich attraktive Alternative.

Folgende Faktoren beeinflussen den Preis der Einblasdämmung in Rüdersdorf bei Berlin:

  • Dämmstoff: Mineralische Granulate, Steinwolle oder EPS-Kügelchen haben unterschiedliche Materialkosten
  • Hohlraumbreite: Breitere Hohlräume benötigen mehr Material
  • Zugänglichkeit: Schwer erreichbare Bereiche oder notwendige Gerüstarbeiten erhöhen den Aufwand
  • Gebäudegröße: Bei größeren Flächen sinkt der Preis pro Quadratmeter tendenziell
  • Vorarbeiten: Eventuelle Endoskopie-Untersuchungen oder Reinigung des Hohlraums

Bei allen Preisangaben handelt es sich um unverbindliche Richtwerte. Für eine verlässliche Kostenschätzung ist eine individuelle Begutachtung des Gebäudes erforderlich.

Amortisationszeit: Wann rechnet sich die Investition?

Die Investition in eine Kerndämmung amortisiert sich in der Regel nach 4 bis 7 Jahren. Diese vergleichsweise kurze Zeitspanne ergibt sich aus dem günstigen Verhältnis zwischen Investitionskosten und eingesparten Heizkosten. Bei steigenden Energiepreisen verkürzt sich die Amortisationszeit entsprechend.

Nach der Amortisation profitieren Eigentümer in Rüdersdorf bei Berlin dauerhaft von reduzierten Heizkosten. Da eine fachgerecht ausgeführte Einblasdämmung mehrere Jahrzehnte hält, summiert sich die Ersparnis über die Lebensdauer des Gebäudes auf ein Vielfaches der ursprünglichen Investition.

Förderung als Kostenfaktor

Die tatsächlichen Kosten einer Einblasdämmung lassen sich durch staatliche Förderprogramme erheblich reduzieren. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung mit 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) erhöht sich dieser Satz auf 20 Prozent.

Alternativ kann die Maßnahme steuerlich geltend gemacht werden. Über drei Jahre verteilt sind bis zu 20 Prozent der Investitionskosten absetzbar. Die Wahl zwischen direkter Förderung und steuerlicher Absetzbarkeit hängt von der individuellen Situation ab. Eine Kombination beider Optionen ist nicht möglich.

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Welchen Bereich des Hauses soll gedämmt werden?

Förderung für Einblasdämmung in Rüdersdorf bei Berlin

Einblasdämmung zählt zu den förderfähigen Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM). Für Hauseigentümer in Rüdersdorf bei Berlin stehen zwei Förderwege zur Verfügung: der Direktzuschuss über das BAFA oder der Steuerbonus nach §35c EStG. Je nach persönlicher Situation kann eine der beiden Optionen finanziell günstiger sein. Bei einer typischen Kerndämmung mit Kosten zwischen 3.000 und 6.000 Euro ergibt sich eine Ersparnis von 600 bis 1.200 Euro. Die folgenden Informationen entsprechen dem Stand Januar 2025 – Änderungen durch den Gesetzgeber sind jederzeit möglich.

Option A: Der Direktzuschuss über das BAFA

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt für Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle einen Basiszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Wurde die Maßnahme zuvor in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) empfohlen, erhöht sich der Zuschuss um weitere 5 Prozentpunkte auf insgesamt 20 Prozent. Die förderfähigen Investitionskosten liegen zwischen 2.000 Euro als Mindestgrenze und 30.000 Euro pro Wohneinheit. Mit iSFP-Bonus steigt die Obergrenze auf 60.000 Euro pro Wohneinheit.

Für die Kerndämmung gilt eine wichtige technische Besonderheit: Der sonst geforderte U-Wert von 0,20 W/(m²K) muss nicht erreicht werden, da dies bei zweischaligem Mauerwerk technisch oft nicht möglich ist. Es genügt, wenn der Hohlraum vollständig mit einem Dämmstoff ausgefüllt wird, dessen Wärmeleitfähigkeit maximal 0,035 W/(mK) beträgt. Der Antrag muss zwingend vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Der Liefer- und Leistungsvertrag mit dem Fachbetrieb benötigt eine aufschiebende Bedingung bis zur Förderzusage. Weitere Informationen finden Sie auf der BAFA-Website zur Förderung der Gebäudehülle.

Option B: Der Steuerbonus nach §35c EStG

Alternativ zum Direktzuschuss können Hauseigentümer 20 Prozent der Sanierungskosten direkt von ihrer Steuerschuld abziehen. Die Verteilung erfolgt über drei Jahre: jeweils 7 Prozent im ersten und zweiten Jahr sowie 6 Prozent im dritten Jahr. Diese Option ist administrativ einfacher, da weder ein Energieberater noch eine vorherige Antragstellung erforderlich sind. Nach Abschluss der Arbeiten genügt eine Fachunternehmererklärung, die der Handwerksbetrieb ausstellt.

Voraussetzung für den Steuerbonus ist, dass das Gebäude bei Beginn der Maßnahme älter als zehn Jahre ist und vom Eigentümer selbst bewohnt wird. Für vermietete Objekte oder Neubauten scheidet diese Option aus.

Regionale Fördermöglichkeiten in Brandenburg

Neben den Bundesprogrammen bietet die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) mit dem Brandenburg-Kredit zinsgünstige Darlehen für energetische Sanierungsmaßnahmen an. Diese lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen mit der BAFA-Förderung kombinieren. Für Hauseigentümer in Rüdersdorf bei Berlin kann sich eine Anfrage bei der ILB lohnen, insbesondere bei umfangreicheren Sanierungsvorhaben mit höherem Finanzierungsbedarf.

Welche Option ist günstiger? Der BAFA-Direktzuschuss eignet sich für Eigentümer, die sofortige Liquidität bevorzugen oder keinen ausreichend hohen Steuersatz haben. Der Steuerbonus ist die unbürokratischere Variante und rechnet sich besonders für Gutverdiener, die ohnehin eine hohe Steuerlast haben. Bei einer Kerndämmung für 5.000 Euro beträgt die Ersparnis in beiden Fällen etwa 750 bis 1.000 Euro.

Förderübersicht für Einblasdämmung: Rüdersdorf bei Berlin

Förderweg Art der Förderung Max. Förderung Wichtige Voraussetzungen
BEG EM (BAFA) Zuschuss (15 % – 20 %) 4.500 € (Basis) / 12.000 € (mit iSFP) EEE zwingend, Antrag vor Vertragsabschluss
§ 35c EStG Steuer-Abzug (20 %) 40.000 € (verteilt auf 3 Jahre) Kein Antrag vorab, Fachunternehmer-Bescheinigung nötig
KfW 358/359 Zinsgünstiger Kredit 120.000 € Kreditsumme Nur als Ergänzung zum BEG-Zuschuss (BAFA/KfW)
KfW 261 Kredit + Tilgungszuschuss Bis zu 150.000 € Kredit Nicht für Einzelmaßnahmen, nur für Effizienzhaus-Sanierung
Land (ILB) / Stadt (Rüdersdorf bei Berlin) (Div. Programme) Programme zielen nicht auf Dämm-Einzelmaßnahmen ab

Stand: November 2025. Die Förderlandschaft unterliegt regelmäßigen Änderungen.

Materialien der Einblasdämmung im Vergleich

Für das Einblasverfahren stehen verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung, die sich in ihren Eigenschaften, Kosten und Einsatzbereichen unterscheiden. Die Wahl des richtigen Materials hängt vom konkreten Bauteil, den bauphysikalischen Anforderungen und individuellen Präferenzen ab. Die wichtigsten Materialien im Überblick:

EPS-Granulat

EPS-Granulat

Leichtgewichtiger Allrounder mit Top-Dämmwerten

Expandierte Polystyrol-Kügelchen zu 98% aus Luft. Graphitveredelte Ausführung mit besten Dämmwerten. Absolut feuchteresistent. Der meistverwendete Einblasdämmstoff für zweischalige Wände.

Perlite

Vulkanischer Hochleistungsdämmstoff für extreme Anforderungen

Expandiertes Vulkangestein mit 15-20-facher Volumenvergrößerung bei 1.000°C. Nichtbrennbar, hydrophob und ideal für feuchtebelastete Bereiche. Besonders geeignet für Kerndämmung und Schornsteine.

Glaswolle

Hochleistungs-Einblasdämmung aus recyceltem Glas

Nicht brennbarer Dämmstoff aus recyceltem Altglas mit hervorragenden Schallschutzeigenschaften. Wärmeleitfähigkeit WLG 035. Schimmelresistent, langlebig und ideal für feuchte Bereiche geeignet.

Steinwolle

Steinwolle

Premium-Dämmstoff mit überragenden Brandschutzeigenschaften

Mineralischer Hochleistungsdämmstoff aus natürlichem Vulkangestein. Schmelzpunkt über 1.000°C, hervorragende Schallschutzeigenschaften und absolute Formstabilität.

Zellulose

Zellulose

Ökologischer Dämmstoff mit exzellentem Hitzeschutz

Natürlicher Dämmstoff aus recyceltem Altpapier mit Borsalz-Behandlung. Hervorragende Wärmespeicherung sorgt für bis zu 6°C kühlere Räume im Sommer. Feuchteregulierend und schalldämmend.

Holzfaser

Holzfaser

Natürlicher Klimaregulator mit Premium-Wohnkomfort

Natürliche Einblasdämmung aus heimischen Nadelholz-Sägeresten. Einzigartige Kombination aus Wärmedämmung und Wärmespeicherung. CO₂-bindend, diffusionsoffen und für optimalen Wohnkomfort.

Technische Eigenschaften
Wärmeleitgruppe
WLG 033
WLG 045
WLG 035
WLG 035-038
WLG 039
WLG 040

Brandschutz
B2
A1
A1
A1
B2
E

Förderfähig
Bis zu 20% Zuschuss
Nein
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss

Eigenschaften
Sehr leicht, recycelbar
Hydrophob, diffusionsoffen
Formstabil, verrottungsfest
Schallschutz, druckfest
Hitzeschutz, ökologisch
Wärmespeicherung, natürlich

Anwendung
Kerndämmung, Feuchtbereiche
Kerndämmung, Schächte
Universell einsetzbar
Universell einsetzbar
Dachbereich & Holzrahmenbau
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Häufig gestellte Fragen zur Einblasdämmung

Wie lange dauert die Installation einer Einblasdämmung?

Die Installation einer Einblasdämmung dauert bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus in der Regel einen Arbeitstag. Bei größeren Objekten oder mehreren zu dämmenden Bauteilen kann die Arbeit zwei Tage in Anspruch nehmen. Die kurze Installationsdauer ist einer der praktischen Vorteile des Einblasverfahrens gegenüber anderen Dämmmethoden wie dem Wärmedämmverbundsystem.

Benötige ich eine Baugenehmigung für Einblasdämmung in Rüdersdorf bei Berlin?

Für eine Kerndämmung ist in Rüdersdorf bei Berlin keine Baugenehmigung erforderlich. Da die Dämmung in den vorhandenen Hohlraum eingebracht wird, verändert sich das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes nicht. Anders verhält es sich bei einer Aufsparrendämmung oder wenn das Gebäude unter Denkmalschutz steht. In diesen Fällen empfiehlt sich eine Rücksprache mit der zuständigen Baubehörde.

Wie lange hält Einblasdämmung?

Einblasdämmung hält bei fachgerechter Ausführung die gesamte Lebensdauer des Gebäudes. Die verwendeten Dämmstoffe wie Steinwolle oder EPS-Granulat sind formstabil, verrotten nicht und setzen sich nicht nennenswert. Anders als bei anderen Baumaterialien gibt es keinen regulären Austauschzyklus. Die Dämmwirkung bleibt über Jahrzehnte konstant erhalten.

Was passiert bei Feuchtigkeit im Mauerwerk?

Bei Feuchtigkeit im Mauerwerk muss vor der Dämmung die Ursache geklärt und beseitigt werden. Vor jeder Kerndämmung findet eine Endoskopie des Hohlraums statt, bei der eventuelle Feuchtigkeitsprobleme erkannt werden. Liegt ein Feuchteschaden vor, wird zunächst dessen Behebung empfohlen. Erst danach ist eine Dämmung sinnvoll und wird auch durchgeführt. Eine Dämmung bei bestehendem Feuchteproblem würde die Situation verschlechtern.

Wie schnell bekomme ich die Förderung ausgezahlt?

Die Auszahlung der BAFA-Förderung erfolgt in der Regel innerhalb von 6 bis 10 Wochen nach Einreichung aller Unterlagen. Nach Abschluss der Dämmarbeiten reicht der Energieeffizienz-Experte die technische Projektbeschreibung beim BAFA ein. Sobald diese geprüft ist, wird der Zuschuss direkt auf Ihr Konto überwiesen. Die Förderung beträgt aktuell 15 Prozent der förderfähigen Kosten.

Welche Wartung ist nach der Installation erforderlich?

Nach der Installation ist keine Wartung erforderlich. Einblasdämmung ist ein wartungsfreies System, das einmal eingebracht dauerhaft funktioniert. Die Bohrlöcher werden nach dem Einblasen fachgerecht verschlossen und sind nach kurzer Zeit kaum noch sichtbar. Eine regelmäßige Kontrolle oder Nachfüllung des Dämmstoffs ist nicht notwendig.

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