Einblasdämmung Ahrensfelde – Kosten, Förderung & Vorteile
In Michendorf und den umliegenden Ortsteilen wie Wildenbruch, Stücken oder Langerwisch stehen zahlreiche Ein- und Mehrfamilienhäuser, die zwischen den 1950er und 1990er Jahren errichtet wurden. Viele dieser Gebäude verfügen über ungedämmte oder nur unzureichend gedämmte Bauteile – insbesondere Außenwände, Dächer und oberste Geschossdecken. Über solche Schwachstellen entweichen bis zu 35 Prozent der Heizwärme ungenutzt nach außen.
Die Einblasdämmung in Michendorf bietet eine effektive Möglichkeit, diese Wärmeverluste deutlich zu reduzieren. Bei diesem Verfahren wird loser Dämmstoff über kleine Öffnungen in Hohlräume eingebracht – etwa in zweischaliges Mauerwerk, das in der Region bis etwa 1940 verbreitet war, oder in Dachschrägen und Geschossdecken späterer Baujahre. Die Arbeiten sind in der Regel innerhalb eines Tages abgeschlossen, ohne dass aufwendige Baumaßnahmen oder längere Einschränkungen im Wohnalltag entstehen.
Für die energetische Sanierung bestehen zudem verschiedene Förderprogramme, die einen Teil der Investitionskosten abdecken können. Der folgende Artikel erläutert, welche Anwendungsbereiche der Einblasdämmung für Gebäude in Michendorf relevant sind und worauf bei der Umsetzung zu achten ist.
Das Wichtigste in Kürze
Amortisation der Investition bei aktuellen Energiepreisen oft bereits nach 4 bis 7 Jahren
Durchführung für ein Einfamilienhaus in der Regel an nur einem Arbeitstag
Kein Gerüst erforderlich – Klinkerfassaden und andere Oberflächen bleiben vollständig erhalten
Staatliche Förderung bis zu 20% (BAFA) oder alternativ 20% Steuerbonus nach §35c EStG
Sofort spürbar wärmere Innenwände – Oberflächentemperatur steigt um etwa 3 bis 5°C
Was ist die Einblasdämmung?
Die Einblasdämmung bezeichnet ein Verfahren, bei dem loser Dämmstoff mit Überdruck in Hohlräume eines Gebäudes eingebracht wird. Bei der Kerndämmung füllt der Dämmstoff die Luftschicht zwischen den beiden Mauern eines zweischaligen Mauerwerks vollständig aus. Doch das Einblasverfahren eignet sich auch für viele weitere Anwendungsbereiche: Bei Dächern lässt sich der Dämmstoff in die Zwischensparren einblasen und schließt dort alle Lücken zuverlässig. Dachböden erhalten eine Dämmschicht direkt auf der obersten Geschossdecke.
Ein verbreiteter Irrtum betrifft die Luftschicht in zweischaligem Mauerwerk: Viele Eigentümer gehen davon aus, dass die vorhandene Luft bereits gut dämmt. Das Gegenteil ist der Fall. Die Luft im Hohlraum zirkuliert ständig, transportiert dabei Wärme von der warmen Innenwand zur kalten Außenwand und gibt sie dort ab. Dieser Effekt heißt Konvektion. Eine Hohlraumdämmung unterbricht diesen Kreislauf, indem sie den gesamten Hohlraum ausfüllt und die Luftbewegung stoppt.
Das Verfahren selbst läuft in drei Schritten ab: Zunächst entstehen kleine Löcher mit etwa 18 bis 25 Millimetern Durchmesser in den T-Fugen der Klinkerfassade oder im Putz. Anschließend bläst eine spezielle Maschine den Dämmstoff – meist Mineralwolle, EPS-Granulat oder Perlite – über einen Schlauch in den Hohlraum. Zum Abschluss werden die Bohrlöcher fachgerecht verschlossen und sind danach kaum noch sichtbar.
Zahlreiche Altbauten in Ahrensfelde und der gesamten Region Berlin/Brandenburg stammen aus den Jahren 1900 bis 1940. Diese Gebäude besitzen typischerweise eine Luftschicht von 4 bis 5 Zentimetern zwischen den Mauerschalen – ideale Voraussetzungen für eine nachträgliche Kerndämmung im Einblasverfahren.
Für welche Gebäude eignet sich Einblasdämmung in Ahrensfelde?
In Ludwigsfelde findet sich eine große Anzahl von Gebäuden mit zweischaliger Bauweise, die sich für eine Kerndämmung eignen. Besonders Häuser aus der Vorkriegszeit bis 1940 wurden häufig mit dieser Konstruktion errichtet – sowohl Einfamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser in Stadtteilen wie der Altstadt oder den Siedlungen. Die zweischalige Bauweise war in der Region Brandenburg weit verbreitet, da sie guten Schutz vor Feuchtigkeit bot.
Technische Voraussetzung für eine Kerndämmung ist das Vorhandensein eines Hohlraums zwischen Innen- und Außenmauer mit ausreichender Breite (mindestens 5 cm) und dass dieser Hohlraum zugänglich und nicht bereits verfüllt ist. Nicht geeignet ist das Verfahren bei einschaligem Mauerwerk, bei bereits vorhandener Dämmung im Hohlraum oder wenn die Außenwand erhebliche Feuchtigkeitsschäden aufweist. In solchen Fällen müssen zunächst andere Sanierungsmaßnahmen erfolgen oder alternative Dämmmethoden wie eine Außendämmung gewählt werden.
Ist Ihr Haus für Einblasdämmung geeignet?
Nicht jedes Haus kann mit dem Einblasverfahren gedämmt werden. Die Kerndämmung setzt eine zweischalige Bauweise mit einem bestehenden Hohlraum zwischen Innen- und Außenmauer voraus. Ob Ihr Gebäude diese Voraussetzung erfüllt, lässt sich durch einige Merkmale eingrenzen – eine endgültige Beurteilung erfordert jedoch eine fachliche Begutachtung vor Ort. Diese führen wir kostenfrei durch, auch wenn sich herausstellt, dass Ihr Haus nicht für das Verfahren geeignet ist.
Zweischaliges Mauerwerk erkennen
Ihr Haus wurde vor 1940 errichtet. In dieser Bauphase war das zweischalige Mauerwerk mit einer Luftschicht Standard.
Ihre Außenwand ist 30 cm oder dicker. Messen Sie am besten an einer Fensterlaibung. Typische Maße für zweischaliges Mauerwerk sind 30-36 cm oder 43-48 cm.
Klopftest: Ein hohler Klang beim Klopfen auf die Außenwand von innen kann auf einen Luftzwischenraum hindeuten. Ein voller, dumpfer Klang spricht eher für massives, einschaliges Mauerwerk.
Vorteile der Einblasdämmung
Preis-Leistungs-Verhältnis der Kerndämmung
Die Kerndämmung zählt zu den wirtschaftlichsten Maßnahmen der energetischen Sanierung. Die Kosten liegen bei etwa 25 bis 50 Euro pro Quadratmeter – abhängig von Dämmstoff und Hohlraumbreite. Zum Vergleich: Ein Wärmedämmverbundsystem kostet das Drei- bis Vierfache. Keine andere Dämmmaßnahme erreicht eine vergleichbare Energieeinsparung bei so geringer Investition. Gerade in Ahrensfelde, wo viele Einfamilienhäuser mit zweischaligem Mauerwerk stehen, ist die Kerndämmung daher besonders verbreitet.
Messbare Einsparungen bei den Heizkosten
Durch eine fachgerecht ausgeführte Kerndämmung lassen sich die Heizkosten um bis zu 20 Prozent senken. Die wärmetechnische Verbesserung der Außenwand beträgt dabei rund 80 Prozent gegenüber dem ungedämmten Zustand. Bei den aktuellen Energiepreisen in der Region bedeutet das für ein durchschnittliches Einfamilienhaus eine spürbare Entlastung der jährlichen Heizrechnung.
Sofortige Steigerung des Wohnkomforts
Der Effekt einer Kerndämmung ist unmittelbar spürbar. Der physikalische Hintergrund: Die innere Wandoberflächentemperatur steigt deutlich an – typischerweise von etwa 12 °C auf 17 °C. Dieser Unterschied beseitigt den sogenannten Kaltluftabfall. Dabei handelt es sich um das unangenehme Zugluftgefühl, das entsteht, wenn warme Raumluft an kalten Wänden abkühlt und nach unten sinkt. Nach der Dämmung fühlen sich Räume bei gleicher Heiztemperatur wärmer und behaglicher an.
Schutz vor Schimmelbildung
Ein verbreiteter Irrtum besagt, dass Dämmung zu Schimmel führe. Das Gegenteil ist der Fall: Kerngedämmte Wände sind oft trockener als ungedämmte. Das bestätigen Untersuchungen des Fraunhofer Instituts. Der Grund liegt in der Physik: An einer wärmeren Innenwand kondensiert die Raumluftfeuchtigkeit nicht mehr. Die Wand bleibt trocken, der Nährboden für Schimmel entfällt. Die Kerndämmung wirkt somit als aktiver Schimmelschutz.
Schnelle und saubere Durchführung
Die Einblasdämmung ist für bewohnte Objekte ideal geeignet. Die Arbeiten dauern in der Regel nur einen einzigen Tag. Weitere praktische Aspekte:
- Kein Gerüst erforderlich
- Keine Grabungsarbeiten im Garten
- Kein Schmutz im Hausinneren
- Normale Nutzung des Hauses während der Arbeiten möglich
Vollständiger Erhalt der Fassadenoptik
Im Berliner Speckgürtel und speziell in Ahrensfelde prägen zahlreiche Klinkerhäuser das Ortsbild. Bei der Kerndämmung bleibt die Fassade zu 100 Prozent erhalten. Der Dämmstoff wird durch kleine Bohrungen in den Hohlraum eingebracht, die anschließend farblich passend verschlossen werden. Der charakteristische Klinker, Putz oder Verblendstein bleibt unverändert sichtbar. Eine Wertsteigerung der Immobilie durch bessere Energieeffizienz gelingt so ohne optische Veränderung.
Kosten der Einblasdämmung in Ahrensfelde
Die Kosten für eine Einblasdämmung in Ahrensfelde setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Anders als bei einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS), das oft mit Gerüstkosten und aufwendiger Fassadenarbeit verbunden ist, fällt die Kerndämmung durch Einblasen deutlich günstiger aus. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus liegt die Investition für eine Kerndämmung bei etwa einem Drittel bis einem Fünftel der Kosten eines WDVS.
Die wesentlichen Einflussfaktoren auf den Preis der Kerndämmung sind:
- Zu dämmende Fläche: Die Quadratmeterzahl der Außenwände bestimmt maßgeblich den Materialaufwand
- Breite des Hohlraums: Je breiter die Luftschicht zwischen den Mauerschalen, desto mehr Dämmstoff wird benötigt
- Wahl des Dämmstoffs: Mineralische Granulate, Steinwolle oder EPS-Kügelchen unterscheiden sich im Preis pro Quadratmeter
- Zugänglichkeit der Fassade: Bewachsene oder schwer erreichbare Bereiche können den Aufwand erhöhen
- Zustand des Mauerwerks: Bei älteren Gebäuden aus der Zeit zwischen 1900 und 1940 können vorbereitende Arbeiten erforderlich sein
Die Kosten pro Quadratmeter für eine Einblasdämmung in Ahrensfelde bewegen sich in einer Spanne, die von den genannten Faktoren abhängt. Hinzu kommen staatliche Fördermittel, die die Investition erheblich reduzieren können. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse von 15 bis 20 Prozent der förderfähigen Kosten. Diese Förderung muss vor Beginn der Maßnahme beantragt werden.
Hinweis: Alle Angaben sind unverbindliche Richtwerte. Für eine verlässliche Kalkulation ist ein individuelles Angebot nach Vor-Ort-Begutachtung erforderlich.
Amortisationszeit: Wann rechnet sich die Investition?
Eine Kerndämmung amortisiert sich in der Regel nach 4 bis 7 Jahren. Dieser vergleichsweise kurze Zeitraum ergibt sich aus dem günstigen Verhältnis zwischen Investitionskosten und eingesparten Heizkosten. Über ungedämmte zweischalige Außenwände entweichen bis zu 35 Prozent der Heizwärme. Nach der Dämmung reduziert sich dieser Verlust um etwa zwei Drittel.
Die tatsächliche Amortisationszeit hängt von mehreren Faktoren ab: dem individuellen Heizverhalten, der verwendeten Heizungsart und der Entwicklung der Energiepreise. Bei steigenden Energiekosten verkürzt sich die Amortisationszeit entsprechend. Die Kerndämmung ist damit nicht nur eine energetische Verbesserung, sondern eine langfristige Investition in den Werterhalt der Immobilie. Der Dämmstoff bleibt über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes funktionsfähig und muss nicht erneuert werden.
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Förderung für Einblasdämmung in Ahrensfelde
Einblasdämmung wird als Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM) staatlich gefördert. Für Hauseigentümer in Ahrensfelde und Umgebung stehen zwei Förderwege zur Verfügung: ein Direktzuschuss über das BAFA oder ein Steuerbonus über die Einkommensteuererklärung. Je nach persönlicher Situation und Projektumfang kann die eine oder andere Variante vorteilhafter sein. Bei einer typischen Kerndämmung eines Einfamilienhauses mit Investitionskosten von etwa 5.000 bis 8.000 Euro liegt die mögliche Förderung zwischen 750 und 1.600 Euro. Zusätzlich bietet das Land Brandenburg über die Investitionsbank (ILB) ergänzende Finanzierungsmöglichkeiten. Die folgenden Informationen entsprechen dem Stand Januar 2025 – da sich Förderbedingungen ändern können, empfiehlt sich vor Projektbeginn eine aktuelle Prüfung der Konditionen.
Direktzuschuss über das BAFA (Option A)
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt für Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle einen Basiszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Wurde die Maßnahme zuvor in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) empfohlen, erhöht sich der Zuschuss um weitere 5 Prozentpunkte auf insgesamt 20 Prozent.
Die förderfähigen Investitionskosten sind begrenzt: Ohne iSFP liegt die Obergrenze bei 30.000 Euro pro Wohneinheit, mit iSFP bei 60.000 Euro. Die Mindestinvestition beträgt 2.000 Euro brutto. Für eine Kerndämmung mit Kosten von beispielsweise 6.000 Euro ergibt sich somit ein Zuschuss von 900 Euro (15 Prozent) bzw. 1.200 Euro mit iSFP-Bonus (20 Prozent).
Eine wichtige Erleichterung für die Kerndämmung: Der sonst geforderte U-Wert von 0,20 W/(m²K) muss nicht erreicht werden, da dies bei begrenzter Hohlraumbreite technisch oft nicht möglich ist. Es genügt, wenn der Hohlraum vollständig mit einem Dämmstoff ausgefüllt wird, dessen Wärmeleitfähigkeit höchstens 0,035 W/(mK) beträgt.
Der Antrag muss zwingend vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Der Liefer- und Leistungsvertrag kann bereits unterschrieben sein, muss aber eine aufschiebende Bedingung enthalten, die den Vertrag an die Förderzusage knüpft. Detaillierte Informationen und das Antragsportal finden sich auf der BAFA-Website zur Gebäudehülle.
Steuerbonus nach §35c EStG (Option B)
Alternativ zum BAFA-Zuschuss können Eigentümer die Kosten für energetische Sanierungsmaßnahmen steuerlich geltend machen. Der Steuerbonus nach §35c EStG ermöglicht es, 20 Prozent der Investitionskosten direkt von der Steuerschuld abzuziehen. Die Verteilung erfolgt über drei Jahre: Im ersten und zweiten Jahr jeweils 7 Prozent, im dritten Jahr 6 Prozent.
Der wesentliche Unterschied zum BAFA-Zuschuss: Es ist kein Energieberater erforderlich und keine Antragstellung vor Beginn der Arbeiten notwendig. Nach Abschluss der Dämmarbeiten stellt der ausführende Fachbetrieb eine sogenannte Fachunternehmererklärung aus. Diese Bescheinigung wird zusammen mit der Rechnung bei der Steuererklärung eingereicht.
Zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein: Das Gebäude muss bei Beginn der Maßnahme älter als zehn Jahre sein (maßgeblich ist der Bauantrag), und es muss vom Eigentümer selbst zu Wohnzwecken genutzt werden. Für vermietete Objekte ist dieser Förderweg nicht möglich.
Welche Förderung passt zu Ihrem Vorhaben in Ahrensfelde?
Zusätzlich zu den Bundesförderprogrammen bietet das Land Brandenburg über die Investitionsbank (ILB) zinsgünstige Darlehen für energetische Sanierungen an. Der sogenannte Brandenburg-Kredit kann unter Umständen mit den Bundeszuschüssen kombiniert werden und eignet sich besonders bei größeren Sanierungsvorhaben, die über eine einzelne Dämmmaßnahme hinausgehen.
Die Wahl zwischen BAFA-Zuschuss und Steuerbonus hängt von der individuellen Situation ab: Der Direktzuschuss (Option A) ist vorteilhafter, wenn die Liquidität eine Rolle spielt – das Geld fließt zeitnah nach Abschluss der Maßnahme. Der Steuerbonus (Option B) ist unbürokratischer, da keine Antragstellung vor Baubeginn erforderlich ist. Er eignet sich besonders für Eigentümer mit entsprechender Steuerlast, da der Bonus direkt die Steuerschuld mindert.
Unser Tipp: Wir übernehmen die komplette Förderabwicklung für Sie – von der Antragstellung bis zur Auszahlung.
Förderübersicht für Einblasdämmung: Ahrensfelde
| Förderweg | Art der Förderung | Max. Förderung | Wichtige Voraussetzungen |
| BEG EM (BAFA) | Zuschuss (15 % – 20 %) | 4.500 € (Basis) / 12.000 € (mit iSFP) | EEE zwingend, Antrag vor Vertragsabschluss |
| § 35c EStG | Steuer-Abzug (20 %) | 40.000 € (verteilt auf 3 Jahre) | Kein Antrag vorab, Fachunternehmer-Bescheinigung nötig |
| KfW 358/359 | Zinsgünstiger Kredit | 120.000 € Kreditsumme | Nur als Ergänzung zum BEG-Zuschuss (BAFA/KfW) |
| KfW 261 | Kredit + Tilgungszuschuss | Bis zu 150.000 € Kredit | Nicht für Einzelmaßnahmen, nur für Effizienzhaus-Sanierung |
| Land (ILB) / Stadt (Ahrensfelde) | (Div. Programme) | – | Programme zielen nicht auf Dämm-Einzelmaßnahmen ab |
Stand: November 2025. Die Förderlandschaft unterliegt regelmäßigen Änderungen.
Materialien der Einblasdämmung im Vergleich
Für die Einblasdämmung stehen verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung. Die Wahl des Materials hängt vom Einsatzbereich, den baulichen Gegebenheiten und den individuellen Anforderungen ab. Jeder Dämmstoff bringt spezifische Eigenschaften mit, die ihn für bestimmte Anwendungen besonders geeignet machen.
EPS-Granulat
Leichtgewichtiger Allrounder mit Top-Dämmwerten
Expandierte Polystyrol-Kügelchen zu 98% aus Luft. Graphitveredelte Ausführung mit besten Dämmwerten. Absolut feuchteresistent. Der meistverwendete Einblasdämmstoff für zweischalige Wände.
Perlite
Vulkanischer Hochleistungsdämmstoff für extreme Anforderungen
Expandiertes Vulkangestein mit 15-20-facher Volumenvergrößerung bei 1.000°C. Nichtbrennbar, hydrophob und ideal für feuchtebelastete Bereiche. Besonders geeignet für Kerndämmung und Schornsteine.
Glaswolle
Hochleistungs-Einblasdämmung aus recyceltem Glas
Nicht brennbarer Dämmstoff aus recyceltem Altglas mit hervorragenden Schallschutzeigenschaften. Wärmeleitfähigkeit WLG 035. Schimmelresistent, langlebig und ideal für feuchte Bereiche geeignet.
Steinwolle
Premium-Dämmstoff mit überragenden Brandschutzeigenschaften
Mineralischer Hochleistungsdämmstoff aus natürlichem Vulkangestein. Schmelzpunkt über 1.000°C, hervorragende Schallschutzeigenschaften und absolute Formstabilität.
Zellulose
Ökologischer Dämmstoff mit exzellentem Hitzeschutz
Natürlicher Dämmstoff aus recyceltem Altpapier mit Borsalz-Behandlung. Hervorragende Wärmespeicherung sorgt für bis zu 6°C kühlere Räume im Sommer. Feuchteregulierend und schalldämmend.
Holzfaser
Natürlicher Klimaregulator mit Premium-Wohnkomfort
Natürliche Einblasdämmung aus heimischen Nadelholz-Sägeresten. Einzigartige Kombination aus Wärmedämmung und Wärmespeicherung. CO₂-bindend, diffusionsoffen und für optimalen Wohnkomfort.
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Häufig gestellte Fragen zur Einblasdämmung
Wie lange dauert die Installation einer Einblasdämmung?
Die Installation einer Einblasdämmung dauert bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus in der Regel einen Arbeitstag. Bei größeren Objekten oder komplexeren Gebäudestrukturen kann die Arbeit bis zu zwei Tage in Anspruch nehmen. Die kurze Bauzeit ergibt sich aus dem minimalinvasiven Verfahren: Kleine Bohrungen von etwa 2-2,5 cm Durchmesser genügen, um den Dämmstoff in die Hohlräume einzublasen.
Benötige ich eine Baugenehmigung für Einblasdämmung in Ahrensfelde?
Eine Baugenehmigung ist für Einblasdämmung in Ahrensfelde in den meisten Fällen nicht erforderlich. Da das Verfahren das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes nicht verändert, gilt es als genehmigungsfreie Instandhaltungsmaßnahme. Ausnahmen können bei denkmalgeschützten Gebäuden bestehen. In solchen Fällen empfiehlt sich eine Abstimmung mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde vor Beginn der Arbeiten.
Wie lange hält Einblasdämmung?
Einblasdämmung hält bei fachgerechter Ausführung die gesamte Lebensdauer des Gebäudes. Da der Dämmstoff in geschlossenen Hohlräumen eingebracht wird, ist er vor äußeren Einflüssen geschützt. Mineralische Dämmstoffe wie Steinwolle oder Glaswolle sind zudem nicht brennbar, verrotten nicht und bieten keinen Nährboden für Schädlinge. Ein Austausch oder eine Erneuerung ist unter normalen Umständen nicht vorgesehen.
Was passiert bei Feuchtigkeit im Mauerwerk?
Vor jeder Kerndämmung wird der Feuchtigkeitszustand des Mauerwerks geprüft. Liegt eine erhöhte Feuchtigkeit vor, muss zunächst die Ursache ermittelt und behoben werden. Bei intaktem, trockenem Mauerwerk stellt Feuchtigkeit nach der Dämmung kein Problem dar. Mineralische Dämmstoffe wie Steinwolle sind diffusionsoffen und können temporär Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, ohne ihre Dämmwirkung zu verlieren.
Wie schnell bekomme ich die Förderung ausgezahlt?
Die Auszahlung der BAFA-Förderung erfolgt nach Einreichung aller Nachweise in der Regel innerhalb von 6 bis 10 Wochen. Nach Abschluss der Dämmarbeiten wird der Verwendungsnachweis zusammen mit der Rechnung und der Bestätigung des Energieeffizienz-Experten eingereicht. Die Fördersumme wird dann direkt auf das angegebene Konto überwiesen. Der Förderantrag selbst muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden.
Welche Wartung ist nach der Installation erforderlich?
ach der Installation ist keine Wartung erforderlich. Einblasdämmung ist wartungsfrei, da der Dämmstoff in geschlossenen Hohlräumen liegt und keinen mechanischen oder witterungsbedingten Belastungen ausgesetzt ist. Es gibt keine beweglichen Teile, keine Filter und keine Komponenten, die regelmäßig überprüft werden müssten. Die Dämmwirkung bleibt über die gesamte Lebensdauer konstant.
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