Einblasdämmung Brieselang – Kosten, Förderung & Vorteile
Viele Hauseigentümer in Schöneiche bei Berlin kennen das Problem: Die Heizung läuft auf Hochtouren, doch einzelne Räume bleiben kühl. Über ungedämmte Fassaden, Dächer und Kellerdecken entweicht ein erheblicher Teil der Heizwärme ungenutzt nach außen. Angesichts steigender Energiepreise wird eine energetische Sanierung für viele Gebäude wirtschaftlich sinnvoll. Die Einblasdämmung in Schöneiche bei Berlin bietet eine effektive Möglichkeit, den Wärmeverlust deutlich zu reduzieren.
Das Einblasverfahren eignet sich besonders für Bestandsgebäude, wie sie in Schöneiche häufig anzutreffen sind: Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften aus den 1960er bis 1990er Jahren mit ungedämmten Dachböden oder Kellerdecken sowie vereinzelt ältere Gebäude mit zweischaligem Mauerwerk, die vor 1940 errichtet wurden. Der Dämmstoff wird über kleine Öffnungen in Hohlräume eingeblasen – ohne aufwendige Baumaßnahmen oder lange Bauzeiten. In der Regel sind die Arbeiten innerhalb eines Tages abgeschlossen. Für die Dämmung von Dach, Fassade und Kellerdecke stehen zudem staatliche Fördermittel zur Verfügung, die einen Teil der Investitionskosten abdecken können.
Das Wichtigste in Kürze
Amortisation der Investition bei aktuellen Energiepreisen oft bereits nach 4 bis 7 Jahren
Dämmarbeiten für ein Einfamilienhaus sind in der Regel an nur einem Tag abgeschlossen
Kein Gerüst erforderlich – Klinkerfassaden und andere Oberflächen bleiben vollständig erhalten
Staatliche Förderung über BAFA (bis 20%) oder alternativ Steuerbonus nach §35c EStG möglich
Sofort spürbar wärmere Innenwände – Oberflächentemperatur steigt um etwa 3 bis 5°C
Was ist die Einblasdämmung?
Die Einblasdämmung beschreibt ein Verfahren, bei dem loser Dämmstoff mit Überdruck in Hohlräume eines Gebäudes eingeblasen wird. Die bekannteste Anwendung ist die Kerndämmung bei zweischaligem Mauerwerk: Hier füllt der Dämmstoff die Luftschicht zwischen Innen- und Außenmauer vollständig aus. Doch das Verfahren eignet sich für weit mehr Bereiche.
Bei Dächern kommt die Einblasdämmung zwischen den Sparren zum Einsatz und erreicht dort auch schwer zugängliche Stellen. Dachböden erhalten eine Dämmschicht direkt auf der obersten Geschossdecke – wahlweise begehbar oder nicht begehbar. Auch Kellerdecken profitieren von der Hohlraumdämmung, wenn klassische Dämmplatten nicht praktikabel sind.
Ein weit verbreiteter Irrtum besagt, die Luftschicht im Altbau wirke bereits als Dämmung. Das Gegenteil ist der Fall: In der Luftschicht zirkuliert die Luft permanent und transportiert dabei Wärme von der warmen Innenwand zur kalten Außenwand ab. Dieser Effekt heißt Konvektion. Die Einblasdämmung stoppt diesen Wärmeverlust, indem sie den Hohlraum komplett verfüllt und keine bewegte Luftschicht mehr existiert.
Das Verfahren läuft in drei Schritten ab: Zunächst entstehen kleine Löcher mit etwa 18 bis 25 Millimetern Durchmesser – bei Klinkerfassaden in den Kreuzfugen, bei verputzten Fassaden direkt im Putz. Anschließend bläst eine spezielle Maschine den Dämmstoff über einen Schlauch mit Überdruck in den Hohlraum. Zum Abschluss verschließen farblich angepasste Stopfen oder Mörtel die Bohrlöcher.
Viele Häuser in Schöneiche bei Berlin und der gesamten Region Berlin/Brandenburg stammen aus den Baujahren 1900 bis 1940. Diese Gebäude besitzen häufig zweischaliges Mauerwerk mit einer Luftschicht von 4 bis 5 Zentimetern – ideale Voraussetzungen für eine nachträgliche Kerndämmung im Einblasverfahren.
Für welche Gebäude eignet sich Einblasdämmung in Brieselang?
In Ludwigsfelde findet sich eine große Anzahl von Gebäuden mit zweischaliger Bauweise, die sich für eine Kerndämmung eignen. Besonders Häuser aus der Vorkriegszeit bis 1940 wurden häufig mit dieser Konstruktion errichtet – sowohl Einfamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser in Stadtteilen wie der Altstadt oder den Siedlungen. Die zweischalige Bauweise war in der Region Brandenburg weit verbreitet, da sie guten Schutz vor Feuchtigkeit bot.
Technische Voraussetzung für eine Kerndämmung ist das Vorhandensein eines Hohlraums zwischen Innen- und Außenmauer mit ausreichender Breite (mindestens 5 cm) und dass dieser Hohlraum zugänglich und nicht bereits verfüllt ist. Nicht geeignet ist das Verfahren bei einschaligem Mauerwerk, bei bereits vorhandener Dämmung im Hohlraum oder wenn die Außenwand erhebliche Feuchtigkeitsschäden aufweist. In solchen Fällen müssen zunächst andere Sanierungsmaßnahmen erfolgen oder alternative Dämmmethoden wie eine Außendämmung gewählt werden.
Ist Ihr Haus für Einblasdämmung geeignet?
Nicht jedes Haus kann mit dem Einblasverfahren gedämmt werden. Die Kerndämmung setzt eine zweischalige Bauweise mit einem bestehenden Hohlraum zwischen Innen- und Außenmauer voraus. Ob Ihr Gebäude diese Voraussetzung erfüllt, lässt sich durch einige Merkmale eingrenzen – eine endgültige Beurteilung erfordert jedoch eine fachliche Begutachtung vor Ort. Diese führen wir kostenfrei durch, auch wenn sich herausstellt, dass Ihr Haus nicht für das Verfahren geeignet ist.
Zweischaliges Mauerwerk erkennen
Ihr Haus wurde vor 1940 errichtet. In dieser Bauphase war das zweischalige Mauerwerk mit einer Luftschicht Standard.
Ihre Außenwand ist 30 cm oder dicker. Messen Sie am besten an einer Fensterlaibung. Typische Maße für zweischaliges Mauerwerk sind 30-36 cm oder 43-48 cm.
Klopftest: Ein hohler Klang beim Klopfen auf die Außenwand von innen kann auf einen Luftzwischenraum hindeuten. Ein voller, dumpfer Klang spricht eher für massives, einschaliges Mauerwerk.
Vorteile der Einblasdämmung
Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis bei der energetischen Sanierung
Die Kerndämmung gehört zu den wirtschaftlichsten Maßnahmen der energetischen Sanierung. Die Kosten liegen bei ca. 25–50 €/m² – ein Bruchteil dessen, was ein Wärmedämmverbundsystem oder eine neue Heizungsanlage kostet. Keine andere Maßnahme spart so viel Energie für so wenig Investition. Für Hauseigentümer in Schöneiche bei Berlin bedeutet das: Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 100 m² Wandfläche bewegt sich die Gesamtinvestition oft im niedrigen vierstelligen Bereich.
Heizkosten senken um bis zu 20 Prozent
Die wärmetechnische Verbesserung der Außenwand beträgt durch eine Kerndämmung ca. 80 % gegenüber dem ungedämmten Zustand. In der Praxis bedeutet das: Hauseigentümer sparen bis zu 20 % ihrer Heizkosten. Angesichts der Energiepreise in der Region Berlin-Brandenburg summiert sich diese Ersparnis über die Jahre erheblich. Die Wärme, die Sie bezahlen, bleibt im Haus – statt durch die Hohlschicht nach außen zu entweichen.
Sofortige Steigerung des Wohnkomforts
Der Effekt einer Kerndämmung ist unmittelbar spürbar. Der physikalische Hintergrund: Die innere Wandoberflächentemperatur steigt – beispielsweise von 12 °C auf 17 °C. Das beseitigt den unangenehmen „Kaltluftabfall” an Außenwänden. Dieser Effekt entsteht, wenn kalte Wandflächen die angrenzende Raumluft abkühlen und diese nach unten sinkt. Nach der Dämmung fühlen sich Räume bei gleicher Heiztemperatur deutlich behaglicher an. Viele Bewohner können die Thermostate anschließend ein bis zwei Grad niedriger einstellen, ohne Komforteinbußen.
Aktiver Schutz vor Schimmelbildung
Ein verbreiteter Irrtum lautet, dass Dämmung Schimmel verursache. Das Gegenteil ist der Fall: Da die Innenseite der Außenwand nach einer Kerndämmung wärmer wird, kondensiert dort keine Raumluftfeuchte mehr. Die Wand bleibt trocken. Untersuchungen des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik bestätigen, dass kerngedämmte Wände häufig trockener sind als ungedämmte. Der Grund: An kalten Oberflächen schlägt sich Feuchtigkeit nieder – genau wie an einem kalten Glas im Sommer. Durch die Erhöhung der Oberflächentemperatur wird dieser Effekt unterbunden.
Schnelle und saubere Durchführung
Die Kerndämmung ist in der Regel an einem einzigen Tag abgeschlossen. Der Ablauf ist minimal invasiv:
- Kein Gerüst erforderlich
- Kein Aufgraben des Gartens
- Keine Arbeiten im Hausinneren
- Bohrlöcher werden farblich angepasst verschlossen
Für bewohnte Häuser in Schöneiche bei Berlin ist das Verfahren damit ideal geeignet. Der Alltag wird kaum beeinträchtigt, und es entsteht kein Baustellenchaos über Wochen.
Vollständiger Erhalt der Fassadenoptik
Im Berliner Speckgürtel prägen zahlreiche Klinkerhäuser das Straßenbild – auch in Schöneiche bei Berlin. Bei einer Kerndämmung bleibt der Charakter der Fassade zu 100 % erhalten. Anders als bei einem Wärmedämmverbundsystem wird die Außenwand nicht verkleidet oder verändert. Die kleinen Einblaslöcher werden nach Abschluss der Arbeiten verschlossen und sind nach kurzer Zeit kaum noch sichtbar. Für denkmalgeschützte Gebäude oder Häuser mit besonderer Fassadengestaltung ist die Kerndämmung daher oft die einzige praktikable Option zur energetischen Sanierung.
Kosten der Einblasdämmung in Brieselang
Kostenfaktoren im Detail
Die Kosten für eine Einblasdämmung in Schöneiche bei Berlin setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Die zu dämmende Fläche bildet die Grundlage der Kalkulation: Je größer die Wandfläche oder Dachfläche, desto höher die Gesamtkosten. Gleichzeitig sinkt der Preis pro Quadratmeter bei größeren Projekten in der Regel, da Anfahrt und Einrichtung der Technik nur einmal anfallen.
Folgende Faktoren beeinflussen den Preis einer Kerndämmung:
- Dämmstoffwahl: Mineralische Granulate, Steinwolle oder EPS-Kügelchen unterscheiden sich in ihren Materialkosten
- Hohlraumbreite: Die Breite des Luftspalts zwischen den Mauerschalen bestimmt die benötigte Dämmstoffmenge
- Zugänglichkeit: Gerüstkosten oder schwer erreichbare Bereiche können den Aufwand erhöhen
- Gebäudezustand: Bei älteren Häusern aus der Zeit zwischen 1900 und 1940 kann eine vorherige Endoskopie des Hohlraums erforderlich sein
Im Vergleich zu einem Wärmedämmverbundsystem liegt die Einblasdämmung preislich deutlich niedriger. Ein WDVS erfordert umfangreiche Fassadenarbeiten mit Dämmplatten, Armierung und Putz. Die Kerndämmung nutzt hingegen den vorhandenen Hohlraum und kommt ohne aufwendige Fassadenveränderung aus. Die Preise für eine Einblasdämmung in Schöneiche bei Berlin liegen daher bei einem Bruchteil der Kosten eines vollständigen Wärmedämmverbundsystems.
Förderung als Kostenfaktor
Die Kosten pro Quadratmeter reduzieren sich durch staatliche Förderprogramme erheblich. Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude können Eigentümer einen Zuschuss von 15 bis 20 Prozent der förderfähigen Kosten erhalten. Voraussetzung ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten und die Antragstellung vor Maßnahmenbeginn. Die tatsächliche Investition nach Abzug der Förderung fällt damit spürbar geringer aus als die ursprünglichen Bruttokosten.
Amortisationszeit: Wann rechnet sich die Investition?
Die Investition in eine Kerndämmung amortisiert sich in Schöneiche bei Berlin erfahrungsgemäß nach 4 bis 7 Jahren. Diese Zeitspanne hängt vom individuellen Heizverhalten, den Energiepreisen und der Gebäudegröße ab. Nach der Amortisation wirkt die Einsparung bei den Heizkosten Jahr für Jahr weiter. Bei einer Lebensdauer der Dämmung von mehreren Jahrzehnten summiert sich dieser Effekt auf einen erheblichen Betrag.
Die genannten Werte sind unverbindliche Richtwerte. Für eine verlässliche Einschätzung der Kosten in Schöneiche bei Berlin ist eine individuelle Begutachtung des Gebäudes erforderlich. Erst nach Prüfung der örtlichen Gegebenheiten kann ein konkretes Angebot erstellt werden.
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Förderung für Einblasdämmung in Brieselang
Einblasdämmung zählt zu den förderfähigen Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG EM). Für Eigentümer in Schöneiche bei Berlin stehen 2025 zwei Förderwege zur Verfügung: ein direkter Zuschuss über das BAFA oder ein Steuerbonus über die Einkommensteuererklärung. Je nach persönlicher Situation kann die Ersparnis bei einer typischen Kerndämmung mehrere tausend Euro betragen.
Für die Kerndämmung gilt eine technische Besonderheit: Der sonst geforderte U-Wert von 0,20 W/(m²K) muss nicht erreicht werden, da dies bei zweischaligem Mauerwerk mit begrenzter Hohlraumbreite technisch oft nicht möglich ist. Stattdessen genügt es, wenn der Hohlraum vollständig mit einem Dämmstoff ausgefüllt wird, dessen Wärmeleitfähigkeit λ ≤ 0,035 W/(mK) beträgt. Diese Regelung macht die Förderung für die meisten Kerndämmungen in Schöneiche bei Berlin zugänglich.
Hinweis: Die folgenden Angaben entsprechen dem Stand Juni 2025. Förderbedingungen können sich ändern. Eine verbindliche Auskunft erteilt das jeweilige Förderprogramm.
Option A – Der Direktzuschuss über das BAFA
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gewährt für Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle einen Basiszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Liegt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) vor, in dem die Dämmmaßnahme empfohlen wird, erhöht sich der Zuschuss um weitere 5 Prozentpunkte auf insgesamt 20 Prozent.
Die förderfähigen Investitionskosten liegen zwischen 2.000 Euro (Mindestgrenze) und 30.000 Euro pro Wohneinheit. Mit iSFP-Bonus verdoppelt sich die Obergrenze auf 60.000 Euro. Bei einer Kerndämmung für ein Einfamilienhaus in Schöneiche bei Berlin mit Kosten von beispielsweise 4.000 Euro ergibt sich ein Zuschuss von 600 Euro (15 Prozent) bzw. 800 Euro (20 Prozent mit iSFP).
Der Antrag muss zwingend vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Ein Liefer- und Leistungsvertrag darf nur mit aufschiebender Bedingung abgeschlossen werden – das bedeutet, der Vertrag wird erst wirksam, wenn der Förderbescheid vorliegt.
Option B – Der Steuerbonus nach §35c EStG
Alternativ zum BAFA-Zuschuss können Eigentümer 20 Prozent der Sanierungskosten direkt von ihrer Steuerschuld abziehen. Die Verteilung erfolgt über drei Jahre: jeweils 7 Prozent im ersten und zweiten Jahr sowie 6 Prozent im dritten Jahr.
Diese Variante hat geringere bürokratische Hürden. Ein Energieberater ist nicht zwingend erforderlich, und es muss kein Antrag vor Maßnahmenbeginn gestellt werden. Nach Abschluss der Arbeiten genügt eine Fachunternehmererklärung, die dem Finanzamt mit der Steuererklärung eingereicht wird.
Die Bedingungen: Das Gebäude muss zum Zeitpunkt der Maßnahme älter als zehn Jahre sein und vom Eigentümer selbst bewohnt werden. Vermietete Objekte sind vom Steuerbonus ausgeschlossen.
Regionale Fördermöglichkeiten in Brandenburg
Ergänzend zu den Bundesprogrammen bietet die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) zinsgünstige Darlehen für energetische Sanierungen an. Der Brandenburg-Kredit kann unter bestimmten Voraussetzungen mit den Bundeszuschüssen kombiniert werden. Die aktuellen Konditionen und Verfügbarkeit sind direkt bei der ILB zu erfragen.
Welche Option ist geeignet? Der BAFA-Zuschuss eignet sich besonders, wenn die Fördersumme zeitnah zur Finanzierung benötigt wird – die Auszahlung erfolgt nach Abschluss der Maßnahme. Der Steuerbonus ist der einfachere Weg ohne Vorab-Antrag und lohnt sich vor allem für Eigentümer mit entsprechender Steuerlast, da die Ersparnis über die Einkommensteuer realisiert wird.
Unser Tipp: Wir übernehmen die komplette Förderabwicklung für Sie – von der Antragstellung bis zur Auszahlung.
Förderübersicht für Einblasdämmung: Brieselang
| Förderweg | Art der Förderung | Max. Förderung | Wichtige Voraussetzungen |
| BEG EM (BAFA) | Zuschuss (15 % – 20 %) | 4.500 € (Basis) / 12.000 € (mit iSFP) | EEE zwingend, Antrag vor Vertragsabschluss |
| § 35c EStG | Steuer-Abzug (20 %) | 40.000 € (verteilt auf 3 Jahre) | Kein Antrag vorab, Fachunternehmer-Bescheinigung nötig |
| KfW 358/359 | Zinsgünstiger Kredit | 120.000 € Kreditsumme | Nur als Ergänzung zum BEG-Zuschuss (BAFA/KfW) |
| KfW 261 | Kredit + Tilgungszuschuss | Bis zu 150.000 € Kredit | Nicht für Einzelmaßnahmen, nur für Effizienzhaus-Sanierung |
| Land (ILB) / Stadt (Brieselang) | (Div. Programme) | – | Programme zielen nicht auf Dämm-Einzelmaßnahmen ab |
Stand: November 2025. Die Förderlandschaft unterliegt regelmäßigen Änderungen.
Materialien der Einblasdämmung im Vergleich
Für die Einblasdämmung stehen verschiedene Dämmstoffe zur Auswahl. Jedes Material bringt spezifische Eigenschaften mit, die es für bestimmte Anwendungsbereiche besonders geeignet machen. Die Wahl des richtigen Dämmstoffs hängt von Faktoren wie Bauteil, baulichen Gegebenheiten und individuellen Anforderungen ab.
EPS-Granulat
Leichtgewichtiger Allrounder mit Top-Dämmwerten
Expandierte Polystyrol-Kügelchen zu 98% aus Luft. Graphitveredelte Ausführung mit besten Dämmwerten. Absolut feuchteresistent. Der meistverwendete Einblasdämmstoff für zweischalige Wände.
Perlite
Vulkanischer Hochleistungsdämmstoff für extreme Anforderungen
Expandiertes Vulkangestein mit 15-20-facher Volumenvergrößerung bei 1.000°C. Nichtbrennbar, hydrophob und ideal für feuchtebelastete Bereiche. Besonders geeignet für Kerndämmung und Schornsteine.
Glaswolle
Hochleistungs-Einblasdämmung aus recyceltem Glas
Nicht brennbarer Dämmstoff aus recyceltem Altglas mit hervorragenden Schallschutzeigenschaften. Wärmeleitfähigkeit WLG 035. Schimmelresistent, langlebig und ideal für feuchte Bereiche geeignet.
Steinwolle
Premium-Dämmstoff mit überragenden Brandschutzeigenschaften
Mineralischer Hochleistungsdämmstoff aus natürlichem Vulkangestein. Schmelzpunkt über 1.000°C, hervorragende Schallschutzeigenschaften und absolute Formstabilität.
Zellulose
Ökologischer Dämmstoff mit exzellentem Hitzeschutz
Natürlicher Dämmstoff aus recyceltem Altpapier mit Borsalz-Behandlung. Hervorragende Wärmespeicherung sorgt für bis zu 6°C kühlere Räume im Sommer. Feuchteregulierend und schalldämmend.
Holzfaser
Natürlicher Klimaregulator mit Premium-Wohnkomfort
Natürliche Einblasdämmung aus heimischen Nadelholz-Sägeresten. Einzigartige Kombination aus Wärmedämmung und Wärmespeicherung. CO₂-bindend, diffusionsoffen und für optimalen Wohnkomfort.
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Häufig gestellte Fragen zur Einblasdämmung
Wie lange dauert die Installation einer Einblasdämmung?
Die Installation einer Einblasdämmung dauert bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus in der Regel einen Arbeitstag. Bei größeren Objekten oder mehreren zu dämmenden Bauteilen kann die Arbeit zwei Tage in Anspruch nehmen. Die kurze Installationsdauer ergibt sich aus dem effizienten Einblasverfahren, bei dem der Dämmstoff über Schläuche direkt in die Hohlräume eingebracht wird.
Benötige ich eine Baugenehmigung für Einblasdämmung in Schöneiche bei Berlin?
Eine Baugenehmigung ist für Einblasdämmung in Schöneiche bei Berlin in den meisten Fällen nicht erforderlich. Das Einblasen von Dämmstoff in bestehende Hohlräume gilt als Instandhaltungsmaßnahme. Bei denkmalgeschützten Gebäuden sollten Sie jedoch vorab das zuständige Amt kontaktieren. Die Gemeinde Schöneiche bei Berlin erteilt Auskunft über eventuelle lokale Besonderheiten.
Wie lange hält Einblasdämmung?
Einblasdämmung hält bei fachgerechter Ausführung mindestens 40 bis 50 Jahre. Die Lebensdauer entspricht damit in der Regel der Nutzungsdauer des Gebäudes selbst. Moderne Dämmstoffe wie Mineralwolle oder EPS-Granulat sind formstabil und setzen sich nicht. Bei Zellulose und anderen organischen Materialien ist die korrekte Verdichtung entscheidend für die Langlebigkeit.
Was passiert bei Feuchtigkeit im Mauerwerk?
Bei Feuchtigkeit im Mauerwerk muss vor der Dämmung eine Ursachenanalyse erfolgen. Kleinere Feuchtigkeitsmengen sind bei zweischaligem Mauerwerk normal und unproblematisch, da diffusionsoffene Dämmstoffe wie Mineralwolle damit umgehen können. Liegt jedoch eine aktive Durchfeuchtung vor, etwa durch defekte Fugen oder aufsteigende Nässe, muss diese zuerst behoben werden. Eine Endoskopie gibt Aufschluss über den tatsächlichen Zustand.
Wie schnell bekomme ich die Förderung ausgezahlt?
Die Auszahlung der BAFA-Förderung erfolgt nach Einreichung aller erforderlichen Unterlagen innerhalb von etwa vier bis acht Wochen. Der Verwendungsnachweis muss spätestens sechs Monate nach Abschluss der Maßnahme eingereicht werden. Die Förderung wird direkt auf Ihr Konto überwiesen. Sie müssen die Rechnung zunächst vollständig bezahlen und erhalten den Förderbetrag anschließend zurück.
Welche Wartung ist nach der Installation erforderlich?
Nach der Installation ist keine regelmäßige Wartung der Einblasdämmung erforderlich. Der Dämmstoff liegt geschützt im Hohlraum und ist keinen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Lediglich die verschlossenen Bohrlöcher in der Fassade sollten Sie gelegentlich auf Risse oder Auswaschungen kontrollieren. Eine erneute Inspektion des Hohlraums ist unter normalen Umständen nicht notwendig.
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