Einblasdämmung in Kleinmachnow – Kosten, Förderung & Vorteile

Viele Hauseigentümer in Kleinmachnow kennen das Problem: Die Heizkosten steigen kontinuierlich, während es im Winter trotz aufgedrehter Heizkörper in den Räumen unangenehm kühl bleibt. Über ungedämmte Außenwände entweichen bis zu 35 Prozent der Heizwärme, über ein ungedämmtes Dach sogar bis zu einem Drittel der gesamten Wärmeenergie eines Hauses. Besonders in den zahlreichen Einfamilienhäusern und Reihenhäusern aus den 1960er bis 1990er Jahren, die das Ortsbild Kleinmachnows prägen, ist eine energetische Sanierung oft dringend erforderlich.

Die Einblasdämmung in Kleinmachnow bietet eine effektive Lösung für zweischaliges Mauerwerk, Dachschrägen und Dachböden. Bei diesem Verfahren wird lose Dämmstoff durch kleine Öffnungen in Hohlräume eingeblasen – in der Regel dauert dies nur etwa einen Tag. Der Wärmeverlust über das gedämmte Bauteil reduziert sich um bis zu zwei Drittel, die Heizkosten sinken entsprechend. Für die energetische Sanierung stehen zudem Fördermittel über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zur Verfügung, die bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kosten abdecken.

Das Wichtigste in Kürze

Investition amortisiert sich oft bereits nach 3 bis 6 Jahren durch eingesparte Heizkosten

Dauer der Dämmarbeiten für ein Einfamilienhaus beträgt in der Regel nur einen Tag

Kein Gerüst erforderlich – die Fassadenoptik bleibt vollständig erhalten

Staatliche Förderung von bis zu 20% über BAFA oder alternativ 20% Steuerbonus nach §35c EStG

Wandoberflächen werden sofort spürbar wärmer – Temperaturanstieg um circa 3 bis 5°C

Was ist die Einblasdämmung?

Die Einblasdämmung ist ein Verfahren, bei dem Dämmstoff mit Überdruck in vorhandene Hohlräume eingebracht wird. Am häufigsten kommt das Verfahren bei der Kerndämmung zum Einsatz: Dabei wird die Luftschicht in zweischaligem Mauerwerk vollständig mit Dämmstoff verfüllt. Das Einblasverfahren eignet sich aber auch hervorragend für Dächer, Dachböden, Kellerdecken und Zwischensparrendämmung.

Viele Hauseigentümer in Kleinmachnow glauben, die vorhandene Luftschicht in ihren Außenwänden würde bereits dämmen. Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. In Wahrheit zirkuliert die Luft im Hohlraum permanent – Fachleute sprechen von Konvektion. Diese “Luftwalze” transportiert die Wärme kontinuierlich von der Innenwand zur kalten Außenwand ab. Erst der eingeblasene Dämmstoff stoppt diese Zirkulation und schafft eine ruhende Luftschicht, die tatsächlich dämmt.

So läuft das Einblasverfahren ab

Zunächst bohren Fachleute kleine Löcher mit etwa 18 bis 25 Millimeter Durchmesser in die T-Fugen der Klinkerfassade oder in den Putz. Über diese Öffnungen blasen sie dann den Dämmstoff – das kann Zellulose, Mineralwolle oder EPS sein – mit speziellen Einblasmaschinen und Schläuchen in den Hohlraum. Abschließend werden die Bohrlöcher mit farblich exakt abgestimmtem Mörtel verschlossen, sodass sie praktisch unsichtbar sind.

Besonders geeignet ist das Verfahren für Häuser in Brandenburg aus den Baujahren 1900 bis 1940. Diese Gebäude wurden typischerweise mit einer Luftschicht von 4 bis 5 Zentimetern zwischen Innen- und Außenmauer errichtet – ideal für eine nachträgliche Hohlraumdämmung im Altbau.

Für welche Gebäude eignet sich Einblasdämmung in Kleinmachnow?

In Ludwigsfelde findet sich eine große Anzahl von Gebäuden mit zweischaliger Bauweise, die sich für eine Kerndämmung eignen. Besonders Häuser aus der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre wurden häufig mit dieser Konstruktion errichtet – sowohl Einfamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser in Stadtteilen wie der Altstadt oder den Siedlungen aus den 1960er und 1970er Jahren. Die zweischalige Bauweise war in der Region Brandenburg weit verbreitet, da sie guten Schutz vor Feuchtigkeit bot.

Technische Voraussetzung für eine Kerndämmung ist das Vorhandensein eines Hohlraums zwischen Innen- und Außenmauer mit ausreichender Breite (mindestens 4 cm) und dass dieser Hohlraum zugänglich und nicht bereits verfüllt ist. Nicht geeignet ist das Verfahren bei einschaligem Mauerwerk, bei bereits vorhandener Dämmung im Hohlraum oder wenn die Außenwand erhebliche Feuchtigkeitsschäden aufweist. In solchen Fällen müssen zunächst andere Sanierungsmaßnahmen erfolgen oder alternative Dämmmethoden wie eine Außendämmung gewählt werden.

Ist Ihr Haus für Einblasdämmung geeignet?

Nicht jedes Haus kann mit dem Einblasverfahren gedämmt werden. Die Kerndämmung setzt eine zweischalige Bauweise mit einem bestehenden Hohlraum zwischen Innen- und Außenmauer voraus. Ob Ihr Gebäude diese Voraussetzung erfüllt, lässt sich durch einige Merkmale eingrenzen – eine endgültige Beurteilung erfordert jedoch eine fachliche Begutachtung vor Ort. Diese führen wir kostenfrei durch, auch wenn sich herausstellt, dass Ihr Haus nicht für das Verfahren geeignet ist.

Zweischaliges Mauerwerk erkennen

Ihr Haus wurde vor 1940 errichtet. In dieser Bauphase war das zweischalige Mauerwerk mit einer Luftschicht Standard.

Ihre Außenwand ist 30 cm oder dicker. Messen Sie am besten an einer Fensterlaibung. Typische Maße für zweischaliges Mauerwerk sind 30-36 cm oder 43-48 cm.

Klopftest: Ein hohler Klang beim Klopfen auf die Außenwand von innen kann auf einen Luftzwischenraum hindeuten. Ein voller, dumpfer Klang spricht eher für massives, einschaliges Mauerwerk.

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Vorteile der Einblasdämmung

Die Einblasdämmung bietet für Hausbesitzer in Kleinmachnow mehrere konkrete Vorteile, die sowohl die Wirtschaftlichkeit als auch den Wohnkomfort betreffen. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte dargestellt.

Außergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis

Eine Kerndämmung kostet etwa 25–50 €/m² – deutlich weniger als andere energetische Sanierungsmaßnahmen. Der Vergleich zeigt: Keine andere Dämmmaßnahme spart so viel Heizenergie für so wenig Investition. Die Amortisation erfolgt typischerweise nach 8-15 Jahren.

Messbare Heizkosten-Reduktion

Über eine ungedämmte Außenwand entweichen etwa 25–35% der Heizwärme. Mit einer Kerndämmung verbessert sich der Wärmeschutz um rund 80% gegenüber dem ungedämmten Zustand. Das bedeutet: Die Heizkosten sinken um bis zu 20% – Jahr für Jahr.

Sofortige Steigerung der Behaglichkeit

Durch die Dämmung steigt die innere Wandoberflächentemperatur deutlich an, beispielsweise von 12°C auf 17°C. Dadurch entfällt der unangenehme kalte Luftabfall an der Wand. Die Räume fühlen sich bereits bei niedrigerer Raumtemperatur behaglich an – der Effekt ist sofort nach Abschluss der Arbeiten spürbar.

Aktiver Schutz vor Schimmelbildung

Ein weit verbreiteter Irrtum: Gedämmte Wände würden zu Schimmel führen. Das Gegenteil ist der Fall. Da die Innenwandoberfläche wärmer wird, kondensiert dort keine Raumluftfeuchte mehr. Die Wand bleibt trocken. Das Fraunhofer Institut bestätigt: Kerngedämmte Wände sind oft trockener als ungedämmte.

Minimale Bauzeit ohne Beeinträchtigung

Die Einblasdämmung ist üblicherweise an einem einzigen Tag abgeschlossen. Es wird kein Gerüst benötigt, es muss nicht im Garten gegraben werden und im Hausinneren entsteht kein Schmutz. Diese Eigenschaften machen das Verfahren besonders geeignet für bewohnte Häuser in Kleinmachnow.

Vollständiger Erhalt der Fassadenoptik

Besonders für die charakteristischen Klinkerhäuser in Kleinmachnow und dem Berliner Umland ist dieser Aspekt wichtig: Die Fassade bleibt unverändert. Der historische oder architektonische Charakter des Gebäudes wird zu 100% bewahrt – eine Außendämmung würde das Erscheinungsbild dagegen vollständig verändern.

Kosten der Einblasdämmung in Kleinmachnow

Kosten der Einblasdämmung in Kleinmachnow

Die Kosten für eine Einblasdämmung in Kleinmachnow variieren je nach Bauteil, gewähltem Dämmstoff und den baulichen Gegebenheiten vor Ort. Im Vergleich zu einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS) an der Fassade ist das Einblasverfahren deutlich günstiger, da keine aufwändigen Gerüstarbeiten oder Verkleidungen notwendig sind. Die Investition rechnet sich durch die eingesparten Heizkosten in der Regel nach wenigen Jahren.

Kostenfaktoren im Detail

Mehrere Faktoren beeinflussen den Preis einer Einblasdämmung. Die Größe der zu dämmenden Fläche spielt eine zentrale Rolle – größere Flächen senken oft den Quadratmeterpreis. Die Wahl des Dämmstoffs wirkt sich ebenfalls aus: Glaswolle ist in der Regel etwas günstiger als Zellulose oder spezielle Dämmstoffe wie Perlite. Die baulichen Gegebenheiten können den Aufwand erhöhen, etwa wenn schwer zugängliche Bereiche gedämmt werden müssen oder wenn zusätzliche Vorarbeiten erforderlich sind. Bei der Kerndämmung zweischaliger Wände kommt es auf die Breite des Hohlraums an – je breiter der Zwischenraum, desto mehr Material wird benötigt. Auch die Anzahl der Bohrlöcher und deren spätere Verschließung fließen in die Kalkulation ein. In Kleinmachnow, wo viele Häuser aus den 1960er bis 1990er Jahren in zweischaliger Bauweise errichtet wurden, sind die Voraussetzungen für das Einblasverfahren häufig sehr gut.

Preisspanne und Beispielrechnung für Kleinmachnow

Die Preise für Einblasdämmung in Kleinmachnow bewegen sich je nach Bauteil in folgenden Spannen (Stand 2025, unverbindliche Richtwerte):

Bauteil Kosten pro m² (ca.) Amortisationszeit (geschätzt)
Fassadendämmung (Kerndämmung) 25 € – 50 € 3 – 6 Jahre
Dachschrägen 40 € – 65 € 4 – 7 Jahre
Oberste Geschossdecke (offen aufblasbar) 15 € – 35 € 2 – 4 Jahre
Kellerdecke (Hohlraum) 15 € – 35 € 3 – 5 Jahre

Beispielrechnung für ein typisches Einfamilienhaus in Kleinmachnow: Bei einer Fassadenfläche von 120 m² und einem mittleren Quadratmeterpreis von 40 € ergeben sich Bruttokosten von 4.800 €. Zieht man die BAFA-Förderung von 15% ab (-720 €), belaufen sich die effektiven Kosten auf 4.080 €. Bei einer durchschnittlichen Heizkostenersparnis von etwa 800 € pro Jahr entspricht dies einer Rendite von fast 20% jährlich – eine wirtschaftlich sehr attraktive Investition.

Unser Tipp: Jedes Haus ist anders. Fordern Sie Ihr individuelles, kostenloses Angebot an – transparent und fair kalkuliert.

Amortisationszeit: Wann rechnet sich die Investition?

Die Amortisationszeit beschreibt den Zeitraum, bis sich die Investition durch eingesparte Heizkosten bezahlt gemacht hat. Sie hängt von mehreren Faktoren ab: der Höhe der ursprünglichen Heizkosten, der Qualität der Dämmung, dem gewählten Heizsystem und der künftigen Energiepreisentwicklung. In der Praxis zeigt sich, dass sich eine Kerndämmung in Kleinmachnow bereits nach 3 bis 6 Jahren amortisiert. Die Dämmung der obersten Geschossdecke rechnet sich mit einer Amortisationszeit von 2 bis 4 Jahren besonders schnell, da hier die Wärmeverluste ohne Dämmung sehr hoch sind. Wichtig ist die langfristige Perspektive: Nach Ablauf der Amortisationszeit sparen Sie Jahr für Jahr bare Heizkosten ein – bei einer Lebensdauer der Dämmung von mehreren Jahrzehnten ergibt sich ein erheblicher finanzieller Vorteil. Hinzu kommt die Wertsteigerung der Immobilie und der Beitrag zum Klimaschutz durch reduzierten CO₂-Ausstoß.

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Welchen Bereich des Hauses soll gedämmt werden?

Förderung für Einblasdämmung in Kleinmachnow

Die energetische Sanierung der Gebäudehülle wird in Deutschland durch das Bundesförderprogramm für effiziente Gebäude (BEG) seit 2021 umfassend unterstützt. Einblasdämmung – ob als Kerndämmung, Dachbodendämmung oder Dachdämmung – gilt dabei als Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle (BEG EM) und wird staatlich stark gefördert. Für Hauseigentümer in Kleinmachnow bedeutet dies: Ein erheblicher Teil der Investitionskosten kann durch Zuschüsse oder Steuervorteile refinanziert werden, was die Amortisationszeit der Dämmmaßnahme deutlich verkürzt.

Grundsätzlich stehen zwei Förderwege zur Verfügung: der Direktzuschuss über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und der steuerliche Abzug nach §35c Einkommensteuergesetz (EStG). Beide Optionen schließen sich gegenseitig aus – Sie müssen sich also für einen Weg entscheiden. Der BAFA-Zuschuss bietet höhere Förderquoten und wird direkt auf das Konto ausgezahlt, erfordert aber einen Antrag vor Vorhabenbeginn und die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten bei Maßnahmen über 15.000 Euro Investitionskosten. Der Steuerbonus hingegen ist unbürokratischer, kann nachträglich geltend gemacht werden und erfordert lediglich eine Fachunternehmererklärung nach Abschluss der Arbeiten. Welche Variante für Ihre Situation in Kleinmachnow die günstigere ist, hängt von mehreren Faktoren ab – insbesondere von der Höhe der Investition, der steuerlichen Situation und dem Wunsch nach sofortiger Liquidität.

Förderübersicht für Einblasdämmung: Kleinmachnow

Förderweg Art der Förderung Max. Förderung Wichtige Voraussetzungen
BEG EM (BAFA) Zuschuss (15 % – 20 %) 4.500 € (Basis) / 12.000 € (mit iSFP) EEE zwingend, Antrag vor Vertragsabschluss
§ 35c EStG Steuer-Abzug (20 %) 40.000 € (verteilt auf 3 Jahre) Kein Antrag vorab, Fachunternehmer-Bescheinigung nötig
KfW 358/359 Zinsgünstiger Kredit 120.000 € Kreditsumme Nur als Ergänzung zum BEG-Zuschuss (BAFA/KfW)
KfW 261 Kredit + Tilgungszuschuss Bis zu 150.000 € Kredit Nicht für Einzelmaßnahmen, nur für Effizienzhaus-Sanierung
Land (ILB) / Stadt (Kleinmachnow) (Div. Programme) Programme zielen nicht auf Dämm-Einzelmaßnahmen ab

Stand: November 2025. Die Förderlandschaft unterliegt regelmäßigen Änderungen.

Materialien der Einblasdämmung im Vergleich

Für das Einblasverfahren stehen verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung, die sich in ihren Eigenschaften, Kosten und Einsatzbereichen unterscheiden. Die Wahl des richtigen Materials hängt vom konkreten Bauteil, den bauphysikalischen Anforderungen und individuellen Präferenzen ab. Die wichtigsten Materialien im Überblick:

EPS-Granulat

EPS-Granulat

Leichtgewichtiger Allrounder mit Top-Dämmwerten

Expandierte Polystyrol-Kügelchen zu 98% aus Luft. Graphitveredelte Ausführung mit besten Dämmwerten. Absolut feuchteresistent. Der meistverwendete Einblasdämmstoff für zweischalige Wände.

Perlite

Vulkanischer Hochleistungsdämmstoff für extreme Anforderungen

Expandiertes Vulkangestein mit 15-20-facher Volumenvergrößerung bei 1.000°C. Nichtbrennbar, hydrophob und ideal für feuchtebelastete Bereiche. Besonders geeignet für Kerndämmung und Schornsteine.

Glaswolle

Hochleistungs-Einblasdämmung aus recyceltem Glas

Nicht brennbarer Dämmstoff aus recyceltem Altglas mit hervorragenden Schallschutzeigenschaften. Wärmeleitfähigkeit WLG 035. Schimmelresistent, langlebig und ideal für feuchte Bereiche geeignet.

Steinwolle

Steinwolle

Premium-Dämmstoff mit überragenden Brandschutzeigenschaften

Mineralischer Hochleistungsdämmstoff aus natürlichem Vulkangestein. Schmelzpunkt über 1.000°C, hervorragende Schallschutzeigenschaften und absolute Formstabilität.

Zellulose

Zellulose

Ökologischer Dämmstoff mit exzellentem Hitzeschutz

Natürlicher Dämmstoff aus recyceltem Altpapier mit Borsalz-Behandlung. Hervorragende Wärmespeicherung sorgt für bis zu 6°C kühlere Räume im Sommer. Feuchteregulierend und schalldämmend.

Holzfaser

Holzfaser

Natürlicher Klimaregulator mit Premium-Wohnkomfort

Natürliche Einblasdämmung aus heimischen Nadelholz-Sägeresten. Einzigartige Kombination aus Wärmedämmung und Wärmespeicherung. CO₂-bindend, diffusionsoffen und für optimalen Wohnkomfort.

Technische Eigenschaften
Wärmeleitgruppe
WLG 033
WLG 045
WLG 035
WLG 035-038
WLG 039
WLG 040

Brandschutz
B2
A1
A1
A1
B2
E

Förderfähig
Bis zu 20% Zuschuss
Nein
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss

Eigenschaften
Sehr leicht, recycelbar
Hydrophob, diffusionsoffen
Formstabil, verrottungsfest
Schallschutz, druckfest
Hitzeschutz, ökologisch
Wärmespeicherung, natürlich

Anwendung
Kerndämmung, Feuchtbereiche
Kerndämmung, Schächte
Universell einsetzbar
Kerndämmung
Universell einsetzbar
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Häufig gestellte Fragen zur Einblasdämmung

Wie lange dauert die Installation einer Einblasdämmung?

Die Installation einer Einblasdämmung dauert in der Regel zwischen einem und zwei Tagen. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit etwa 150 Quadratmetern Fassadenfläche sind die Arbeiten meist an einem Tag abgeschlossen. Die Dachbodendämmung nimmt häufig sogar nur wenige Stunden in Anspruch. Sie können während der gesamten Installationszeit im Haus bleiben, da die Arbeiten nur minimalen Lärm verursachen und kaum Schmutz anfällt.

Benötige ich eine Baugenehmigung in Kleinmachnow?

Für Einblasdämmungen ist in Kleinmachnow in der Regel keine Baugenehmigung erforderlich, wenn sich die äußere Optik der Fassade nicht verändert. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in Ensembleschutzgebieten empfiehlt sich jedoch vorab eine Rücksprache mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde. Auch wenn die Fassade im Zuge der Dämmung verändert wird, kann eine Genehmigung notwendig sein. Das zuständige Bauamt in Kleinmachnow gibt hierzu verbindliche Auskunft.

Wie lange hält Einblasdämmung?

Eine fachgerecht eingebaute Einblasdämmung hält mindestens 50 bis 80 Jahre. Hochwertige Dämmstoffe wie Glaswolle oder EPS-Granulat verrotten nicht, setzen sich kaum und behalten ihre dämmende Wirkung über Jahrzehnte. Die Lebensdauer entspricht damit in etwa der des Gebäudes selbst. Anders als bei organischen Materialien besteht kein Abbaurisiko durch Mikroorganismen. Einmal eingeblasen, arbeitet die Dämmung wartungsfrei über die gesamte Nutzungsdauer des Hauses.

Was passiert bei Feuchtigkeit im Mauerwerk?

Bei vorhandener Feuchtigkeit im Mauerwerk muss zunächst die Ursache identifiziert und behoben werden, bevor eine Einblasdämmung erfolgen kann. Moderne Dämmstoffe wie Mineralwolle sind zwar feuchteunempfindlich, jedoch kann stehendes Wasser die Dämmwirkung beeinträchtigen. Eine seriöse Fachfirma prüft vor der Dämmung den Zustand des Mauerwerks und misst die Feuchtigkeit. Bei intaktem Mauerwerk stellt eindringende Feuchtigkeit durch Schlagregen kein Problem dar, da die zweischalige Bauweise genau dafür konzipiert wurde.

Wie schnell bekomme ich die Förderung ausgezahlt?

Die Auszahlung der BEG-Förderung erfolgt nach Abschluss der Maßnahme und Prüfung der Unterlagen durch die BAFA, was in der Regel vier bis acht Wochen dauert. Bei KfW-Krediten wird die Tilgungszuschuss-Komponente nach vollständiger Kreditzusage und Verwendungsnachweis gutgeschrieben. Wichtig ist, dass der Förderantrag vor Beginn der Maßnahme gestellt und bewilligt wurde. Die Durchführung muss durch einen eingetragenen Energieberater begleitet und bestätigt werden.

Welche Wartung ist nach der Installation erforderlich?

Eine Einblasdämmung ist vollständig wartungsfrei und erfordert nach der Installation keine regelmäßigen Kontrollen oder Pflegemaßnahmen. Die Dämmstoffe arbeiten in den verschlossenen Hohlräumen ohne weiteren Eingriff über Jahrzehnte zuverlässig. Lediglich bei nachträglichen Baumaßnahmen wie Fassadenbohrungen oder Leitungsinstallationen sollten Sie beachten, dass die Dämmschicht vorhanden ist. Eine visuelle Kontrolle der verschlossenen Bohrlöcher auf eventuelle Risse oder Absenkungen nach einigen Monaten ist empfehlenswert.

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