Einblasdämmung Michendorf – Kosten, Förderung & Vorteile

In Michendorf und den umliegenden Ortsteilen wie Wildenbruch, Stücken oder Langerwisch stehen zahlreiche Ein- und Mehrfamilienhäuser, die zwischen den 1950er und 1990er Jahren errichtet wurden. Viele dieser Gebäude verfügen über ungedämmte oder nur unzureichend gedämmte Bauteile – insbesondere Außenwände, Dächer und oberste Geschossdecken. Über solche Schwachstellen entweichen bis zu 35 Prozent der Heizwärme ungenutzt nach außen.

Die Einblasdämmung in Michendorf bietet eine effektive Möglichkeit, diese Wärmeverluste deutlich zu reduzieren. Bei diesem Verfahren wird loser Dämmstoff über kleine Öffnungen in Hohlräume eingebracht – etwa in zweischaliges Mauerwerk, das in der Region bis etwa 1940 verbreitet war, oder in Dachschrägen und Geschossdecken späterer Baujahre. Die Arbeiten sind in der Regel innerhalb eines Tages abgeschlossen, ohne dass aufwendige Baumaßnahmen oder längere Einschränkungen im Wohnalltag entstehen.

Für die energetische Sanierung bestehen zudem verschiedene Förderprogramme, die einen Teil der Investitionskosten abdecken können. Der folgende Artikel erläutert, welche Anwendungsbereiche der Einblasdämmung für Gebäude in Michendorf relevant sind und worauf bei der Umsetzung zu achten ist.

Das Wichtigste in Kürze

Die Investition amortisiert sich bei aktuellen Energiepreisen oft bereits nach 4 bis 7 Jahren.

Die Dämmarbeiten an einem Einfamilienhaus sind in der Regel an nur einem Tag abgeschlossen.

Ein Gerüst ist nicht erforderlich – die Fassadenoptik, etwa bei Klinker, bleibt vollständig erhalten.

Staatliche Förderung: Bis zu 20% über die BAFA oder alternativ 20% Steuerbonus nach §35c EStG.

Sofort spürbar: Die Innenwandoberfläche wird nach der Dämmung etwa 3 bis 5°C wärmer.

Was ist die Einblasdämmung?

Die Einblasdämmung beschreibt ein Verfahren, bei dem loser Dämmstoff mit Überdruck in Hohlräume eines Gebäudes geblasen wird. Die bekannteste Anwendung ist die Kerndämmung bei zweischaligem Mauerwerk: Hier wird die Luftschicht zwischen Innen- und Außenmauer vollständig mit Dämmstoff verfüllt. Diese sogenannte Hohlraumdämmung eignet sich besonders für Altbauten, bei denen eine nachträgliche Dämmung von außen nicht möglich oder nicht gewünscht ist.

Neben der Kerndämmung kommt das Einblasverfahren auch in anderen Bereichen zum Einsatz. Bei Dachböden lässt sich der Dämmstoff direkt auf die oberste Geschossdecke aufblasen. Für Steildächer erfolgt die Dämmung in den Zwischensparrenhohlräumen. Auch Flachdächer und Kellerdecken mit vorhandenen Hohlräumen lassen sich auf diese Weise effektiv dämmen.

Ein verbreiteter Irrtum besagt, dass die Luftschicht im zweischaligen Mauerwerk bereits als Dämmung funktioniert. Das stimmt jedoch nicht: In der Luftschicht zirkuliert die Luft durch Konvektion – sie steigt an der warmen Innenwand auf und fällt an der kalten Außenwand wieder ab. Dieser ständige Kreislauf transportiert Wärme nach außen. Erst wenn der Hohlraum vollständig mit Dämmstoff gefüllt ist, stoppt diese Luftbewegung und die Wärme bleibt im Haus.

So läuft das Einblasverfahren ab

Der Ablauf der Kerndämmung folgt einem klaren Schema: Zunächst werden kleine Löcher mit einem Durchmesser von etwa 18 bis 25 Millimetern in die Fassade gebohrt – bei Klinkerfassaden in die T-Fugen (Kreuzfugen), bei verputzten Fassaden direkt in den Putz. Anschließend wird der gewählte Dämmstoff – etwa Mineralwolle, EPS-Granulat oder Perlite – über Schläuche mit einer Einblasmaschine in den Hohlraum eingebracht. Zum Abschluss werden die Bohrlöcher fachgerecht verschlossen.

Zahlreiche Häuser in Michendorf und der gesamten Region Berlin/Brandenburg stammen aus den Baujahren 1900 bis 1940. Diese Gebäude wurden häufig in zweischaliger Bauweise errichtet und besitzen typischerweise eine Luftschicht von 4 bis 5 Zentimetern – ideale Voraussetzungen für eine nachträgliche Kerndämmung im Einblasverfahren.

Für welche Gebäude eignet sich Einblasdämmung in Michendorf?

In Ludwigsfelde findet sich eine große Anzahl von Gebäuden mit zweischaliger Bauweise, die sich für eine Kerndämmung eignen. Besonders Häuser aus der Vorkriegszeit bis 1940 wurden häufig mit dieser Konstruktion errichtet – sowohl Einfamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser in Stadtteilen wie der Altstadt oder den Siedlungen. Die zweischalige Bauweise war in der Region Brandenburg weit verbreitet, da sie guten Schutz vor Feuchtigkeit bot.

Technische Voraussetzung für eine Kerndämmung ist das Vorhandensein eines Hohlraums zwischen Innen- und Außenmauer mit ausreichender Breite (mindestens 5 cm) und dass dieser Hohlraum zugänglich und nicht bereits verfüllt ist. Nicht geeignet ist das Verfahren bei einschaligem Mauerwerk, bei bereits vorhandener Dämmung im Hohlraum oder wenn die Außenwand erhebliche Feuchtigkeitsschäden aufweist. In solchen Fällen müssen zunächst andere Sanierungsmaßnahmen erfolgen oder alternative Dämmmethoden wie eine Außendämmung gewählt werden.

Ist Ihr Haus für Einblasdämmung geeignet?

Nicht jedes Haus kann mit dem Einblasverfahren gedämmt werden. Die Kerndämmung setzt eine zweischalige Bauweise mit einem bestehenden Hohlraum zwischen Innen- und Außenmauer voraus. Ob Ihr Gebäude diese Voraussetzung erfüllt, lässt sich durch einige Merkmale eingrenzen – eine endgültige Beurteilung erfordert jedoch eine fachliche Begutachtung vor Ort. Diese führen wir kostenfrei durch, auch wenn sich herausstellt, dass Ihr Haus nicht für das Verfahren geeignet ist.

Zweischaliges Mauerwerk erkennen

Ihr Haus wurde vor 1940 errichtet. In dieser Bauphase war das zweischalige Mauerwerk mit einer Luftschicht Standard.

Ihre Außenwand ist 30 cm oder dicker. Messen Sie am besten an einer Fensterlaibung. Typische Maße für zweischaliges Mauerwerk sind 30-36 cm oder 43-48 cm.

Klopftest: Ein hohler Klang beim Klopfen auf die Außenwand von innen kann auf einen Luftzwischenraum hindeuten. Ein voller, dumpfer Klang spricht eher für massives, einschaliges Mauerwerk.

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Vorteile der Einblasdämmung

Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis

Die Kosten für eine Kerndämmung liegen bei etwa 25 bis 50 Euro pro Quadratmeter. Im Vergleich zu anderen Maßnahmen der energetischen Sanierung ist das ein niedriger Wert. Eine Außendämmung mit Wärmedämmverbundsystem kostet oft das Drei- bis Vierfache. Gleichzeitig erreicht die Kerndämmung eine wärmetechnische Verbesserung von rund 80 Prozent. Keine andere Dämmmaßnahme spart so viel Energie bei so geringer Investition.

Bis zu 20 Prozent weniger Heizkosten

Über ungedämmte zweischalige Außenwände entweicht ein erheblicher Teil der Heizwärme. Durch die Kerndämmung reduziert sich dieser Wärmeverlust um etwa 80 Prozent. In der Praxis bedeutet das: Die Heizkosten sinken um bis zu 20 Prozent. Bei den aktuellen Energiepreisen in Michendorf und Umgebung macht sich das deutlich bemerkbar. Das Heizkosten senken gelingt mit kaum einer anderen Maßnahme so effektiv.

Sofort spürbar: Höherer Wohnkomfort

Der Effekt einer Kerndämmung ist unmittelbar wahrnehmbar. Die innere Wandoberflächentemperatur steigt typischerweise von etwa 12 auf 17 Grad Celsius. Dieser Unterschied beseitigt den unangenehmen Kaltluftabfall an der Wand. Räume fühlen sich bei gleicher Raumtemperatur wärmer an. Die Behaglichkeit steigt, ohne dass Sie mehr heizen müssen.

Wirksamer Schutz vor Schimmelbildung

Ein verbreiteter Irrtum besagt, dass Dämmung Schimmel verursacht. Das Gegenteil ist der Fall. Schimmel entsteht dort, wo warme Raumluft auf kalte Wandoberflächen trifft und Feuchtigkeit kondensiert. Durch die Kerndämmung wird die Innenwand wärmer, die Kondensation bleibt aus. Das Fraunhofer Institut hat bestätigt, dass kerngedämmte Wände oft trockener sind als ungedämmte. Die Dämmung wirkt also als aktiver Schimmelschutz.

Schnelle Umsetzung ohne Einschränkungen

Die Einblasdämmung ist innerhalb eines Tages abgeschlossen. Das unterscheidet sie grundlegend von anderen Sanierungsmaßnahmen:

  • Kein Gerüst notwendig
  • Keine Erdarbeiten im Garten
  • Kein Schmutz im Wohnbereich
  • Bewohner können im Haus bleiben

Für bewohnte Häuser in Michendorf ist das ein entscheidender Faktor. Die Baustelle stört den Alltag kaum.

Erhalt der ursprünglichen Fassade

Viele Häuser in Michendorf und dem Berliner Speckgürtel besitzen charakteristische Klinkerfassaden. Bei einer Kerndämmung bleibt die Optik vollständig erhalten. Die kleinen Einblasöffnungen werden nach Abschluss der Arbeiten verschlossen und sind kaum sichtbar. Das unterscheidet die Methode von einer Außendämmung, die das Erscheinungsbild grundlegend verändert. Der Charakter des Hauses bleibt bestehen, während sich die energetische Qualität verbessert. Das steigert auch den Wert der Immobilie bei einer möglichen Wertsteigerung durch energetische Sanierung.

Kosten der Einblasdämmung in Michendorf

Die Kosten einer Einblasdämmung in Michendorf setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Anders als bei einem Wärmedämmverbundsystem (WDVS), das mit Gerüststellung, aufwendiger Montage und Putzarbeiten verbunden ist, fällt der Aufwand beim Einblasverfahren deutlich geringer aus. Das spiegelt sich entsprechend in den Preisen wider.

Die wesentlichen Kostenfaktoren bei einer Kerndämmung sind:

  • Dämmfläche: Die zu dämmende Fläche in Quadratmetern bestimmt maßgeblich den Materialverbrauch und damit einen Großteil der Gesamtkosten
  • Hohlraumbreite: Die Breite des Hohlraums zwischen Innen- und Außenschale beeinflusst die benötigte Dämmstoffmenge – bei Häusern in Michendorf, die zwischen 1900 und 1940 errichtet wurden, liegt diese typischerweise zwischen 4 und 8 Zentimetern
  • Wahl des Dämmstoffs: Mineralische Dämmstoffe wie Steinwolle oder EPS-Granulat unterscheiden sich in ihren Materialkosten
  • Zugänglichkeit: Verwinkelte Fassaden oder schwer erreichbare Bereiche können den Arbeitsaufwand erhöhen

Im Vergleich zu einem vollständigen WDVS liegen die Kosten pro Quadratmeter bei der Einblasdämmung bei etwa einem Drittel bis einem Viertel. Dieser Unterschied erklärt sich durch den deutlich geringeren Arbeitsaufwand: Die Dämmarbeiten erfolgen ohne Gerüst, ohne Fassadenarbeiten und in der Regel innerhalb eines Tages.

Amortisationszeit: Wann rechnet sich die Investition?

Die Investition in eine Kerndämmung amortisiert sich erfahrungsgemäß nach 4 bis 7 Jahren. Diese vergleichsweise kurze Zeitspanne ergibt sich aus dem günstigen Verhältnis zwischen Investitionskosten und eingesparten Heizkosten. Da über ungedämmte Außenwände bis zu 35 Prozent der Heizwärme entweichen, macht sich die Dämmung bei den laufenden Energiekosten unmittelbar bemerkbar.

Die tatsächliche Amortisationsdauer hängt von verschiedenen Faktoren ab: dem individuellen Heizverhalten, der Energiepreisentwicklung und dem energetischen Ausgangszustand des Gebäudes. Bei älteren Häusern in Michendorf mit vollständig ungedämmtem zweischaligem Mauerwerk ist das Einsparpotenzial entsprechend höher.

Fördermittel als Kostensenker

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ermöglicht einen Zuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle. Liegt ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) vor, erhöht sich dieser Satz auf 20 Prozent. Dadurch reduziert sich die effektive Investition spürbar, was die ohnehin kurze Amortisationszeit weiter verkürzt.

Die genannten Angaben zu den Kosten einer Einblasdämmung in Michendorf sind unverbindliche Richtwerte. Für eine verbindliche Preisauskunft ist eine Vor-Ort-Begutachtung erforderlich, da jedes Gebäude individuelle Gegebenheiten aufweist.

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Welchen Bereich des Hauses soll gedämmt werden?

Förderung für Einblasdämmung in Michendorf

Die energetische Sanierung von Wohngebäuden wird in Deutschland durch das Programm “Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen” (BEG EM) unterstützt. Einblasdämmung als Maßnahme an der Gebäudehülle fällt in diese Kategorie und ist damit förderfähig. Für Hauseigentümer in Michendorf und Umgebung stehen grundsätzlich zwei Wege zur Verfügung: ein Direktzuschuss über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder ein Steuerbonus nach §35c EStG. Je nach persönlicher Situation kann die eine oder andere Variante vorteilhafter sein. Die Fördersätze liegen bei 15 bis 20 Prozent der förderfähigen Kosten – bei einer typischen Kerndämmung eines Einfamilienhauses entspricht das einer Ersparnis von mehreren hundert bis über tausend Euro. Stand: Juni 2025. Die Förderbedingungen können sich ändern, daher empfiehlt sich vor Projektbeginn eine aktuelle Prüfung.

Option A: Direktzuschuss über das BAFA

Das BAFA gewährt für Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle einen Basiszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten. Wurde die Maßnahme zuvor in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) empfohlen, erhöht sich der Fördersatz um weitere 5 Prozentpunkte auf insgesamt 20 Prozent. Die förderfähigen Investitionskosten liegen zwischen 2.000 Euro (Mindestgrenze) und 30.000 Euro pro Wohneinheit. Mit iSFP-Bonus steigt die Obergrenze auf 60.000 Euro pro Wohneinheit.

Für die Kerndämmung gilt eine technische Besonderheit: Der sonst geforderte U-Wert von 0,20 W/(m²K) muss nicht erreicht werden, da dies bei zweischaligem Mauerwerk technisch oft nicht möglich ist. Stattdessen genügt es, wenn der Hohlraum vollständig mit einem Dämmstoff ausgefüllt wird, dessen Wärmeleitfähigkeit maximal 0,035 W/(mK) beträgt. Diese Anforderung erfüllen alle gängigen Einblasdämmstoffe wie Mineralwolle-Granulat oder EPS-Kügelchen.

Der Antrag muss zwingend vor Beginn der Arbeiten gestellt werden. Der Liefer- und Leistungsvertrag sollte daher eine aufschiebende Bedingung enthalten, die den Vertragsabschluss an die Förderzusage knüpft. Detaillierte Informationen und das Antragsportal finden Sie auf der BAFA-Website zur Gebäudehülle.

Option B: Steuerbonus nach §35c EStG

Alternativ zum Direktzuschuss können Eigentümer 20 Prozent der Sanierungskosten direkt von ihrer Steuerschuld abziehen. Die Verteilung erfolgt über drei Jahre: jeweils 7 Prozent im ersten und zweiten Jahr sowie 6 Prozent im dritten Jahr. Bei Kosten von 10.000 Euro für eine Einblasdämmung ergibt sich somit eine Steuerersparnis von insgesamt 2.000 Euro.

Der Steuerbonus hat einen wesentlichen Vorteil: Es ist keine Antragstellung vor Beginn der Maßnahme erforderlich und auch kein Energieberater muss eingebunden werden. Nach Abschluss der Arbeiten genügt eine Fachunternehmererklärung, die bestätigt, dass die technischen Mindestanforderungen eingehalten wurden. Diese Bescheinigung wird dann zusammen mit der Rechnung bei der Steuererklärung eingereicht.

Voraussetzung für den Steuerbonus ist, dass das Gebäude bei Beginn der Maßnahme älter als zehn Jahre ist und vom Eigentümer selbst zu Wohnzwecken genutzt wird. Für vermietete Objekte oder Neubauten kommt diese Option nicht in Frage.

Welche Förderung passt zu Ihrem Vorhaben in Michendorf?

Die Wahl zwischen Direktzuschuss und Steuerbonus hängt von der individuellen Situation ab. Der BAFA-Zuschuss eignet sich besonders, wenn die Fördersumme zeitnah zur Verfügung stehen soll – etwa um die Investition zu finanzieren. Der Steuerbonus ist dagegen unkomplizierter in der Abwicklung und kann für Steuerzahler mit höherem Einkommen attraktiver sein, da keine Vorab-Antragstellung erforderlich ist.

Für Hauseigentümer in Michendorf und im Land Brandenburg besteht zusätzlich die Möglichkeit, zinsgünstige Kredite über die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) zu beantragen. Der sogenannte Brandenburg-Kredit kann unter Umständen mit den Bundesprogrammen kombiniert werden. Eine Anfrage bei der ILB gibt Aufschluss über die aktuellen Konditionen und Kombinationsmöglichkeiten.

Unser Tipp: Wir übernehmen die komplette Förderabwicklung für Sie – von der Antragstellung bis zur Auszahlung.

Förderübersicht für Einblasdämmung: Michendorf

Förderweg Art der Förderung Max. Förderung Wichtige Voraussetzungen
BEG EM (BAFA) Zuschuss (15 % – 20 %) 4.500 € (Basis) / 12.000 € (mit iSFP) EEE zwingend, Antrag vor Vertragsabschluss
§ 35c EStG Steuer-Abzug (20 %) 40.000 € (verteilt auf 3 Jahre) Kein Antrag vorab, Fachunternehmer-Bescheinigung nötig
KfW 358/359 Zinsgünstiger Kredit 120.000 € Kreditsumme Nur als Ergänzung zum BEG-Zuschuss (BAFA/KfW)
KfW 261 Kredit + Tilgungszuschuss Bis zu 150.000 € Kredit Nicht für Einzelmaßnahmen, nur für Effizienzhaus-Sanierung
Land (ILB) / Stadt (Michendorf) (Div. Programme) Programme zielen nicht auf Dämm-Einzelmaßnahmen ab

Stand: November 2025. Die Förderlandschaft unterliegt regelmäßigen Änderungen.

Materialien der Einblasdämmung im Vergleich

Für die Einblasdämmung stehen verschiedene Materialien zur Verfügung, die sich in ihren Eigenschaften, Anwendungsbereichen und Kosten unterscheiden. Die Wahl des passenden Dämmstoffs hängt vom jeweiligen Bauteil, den bauphysikalischen Anforderungen und den individuellen Prioritäten der Hauseigentümer ab.

EPS-Granulat

EPS-Granulat

Leichtgewichtiger Allrounder mit Top-Dämmwerten

Expandierte Polystyrol-Kügelchen zu 98% aus Luft. Graphitveredelte Ausführung mit besten Dämmwerten. Absolut feuchteresistent. Der meistverwendete Einblasdämmstoff für zweischalige Wände.

Perlite

Vulkanischer Hochleistungsdämmstoff für extreme Anforderungen

Expandiertes Vulkangestein mit 15-20-facher Volumenvergrößerung bei 1.000°C. Nichtbrennbar, hydrophob und ideal für feuchtebelastete Bereiche. Besonders geeignet für Kerndämmung und Schornsteine.

Glaswolle

Hochleistungs-Einblasdämmung aus recyceltem Glas

Nicht brennbarer Dämmstoff aus recyceltem Altglas mit hervorragenden Schallschutzeigenschaften. Wärmeleitfähigkeit WLG 035. Schimmelresistent, langlebig und ideal für feuchte Bereiche geeignet.

Steinwolle

Steinwolle

Premium-Dämmstoff mit überragenden Brandschutzeigenschaften

Mineralischer Hochleistungsdämmstoff aus natürlichem Vulkangestein. Schmelzpunkt über 1.000°C, hervorragende Schallschutzeigenschaften und absolute Formstabilität.

Zellulose

Zellulose

Ökologischer Dämmstoff mit exzellentem Hitzeschutz

Natürlicher Dämmstoff aus recyceltem Altpapier mit Borsalz-Behandlung. Hervorragende Wärmespeicherung sorgt für bis zu 6°C kühlere Räume im Sommer. Feuchteregulierend und schalldämmend.

Holzfaser

Holzfaser

Natürlicher Klimaregulator mit Premium-Wohnkomfort

Natürliche Einblasdämmung aus heimischen Nadelholz-Sägeresten. Einzigartige Kombination aus Wärmedämmung und Wärmespeicherung. CO₂-bindend, diffusionsoffen und für optimalen Wohnkomfort.

Technische Eigenschaften
Wärmeleitgruppe
WLG 033
WLG 045
WLG 035
WLG 035-038
WLG 039
WLG 040

Brandschutz
B2
A1
A1
A1
B2
E

Förderfähig
Bis zu 20% Zuschuss
Nein
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss
Bis zu 20% Zuschuss

Eigenschaften
Sehr leicht, recycelbar
Hydrophob, diffusionsoffen
Formstabil, verrottungsfest
Schallschutz, druckfest
Hitzeschutz, ökologisch
Wärmespeicherung, natürlich

Anwendung
Kerndämmung, Feuchtbereiche
Kerndämmung, Schächte
Universell einsetzbar
Universell einsetzbar
Dachbereich & Holzrahmenbau
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Häufig gestellte Fragen zur Einblasdämmung

Wie lange dauert die Installation einer Einblasdämmung?

Die Installation einer Einblasdämmung dauert bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus in der Regel nur einen Tag. Bei größeren Gebäuden oder komplexeren Bauweisen können die Arbeiten bis zu zwei Tage in Anspruch nehmen. Die kurze Dauer ergibt sich aus dem effizienten Einblasverfahren: Der Dämmstoff wird über kleine Bohrlöcher in die Hohlräume eingebracht, ohne dass aufwendige Baumaßnahmen erforderlich sind.

Benötige ich eine Baugenehmigung für Einblasdämmung in Michendorf?

Eine Baugenehmigung ist für die Einblasdämmung in Michendorf in der Regel nicht erforderlich. Die Kerndämmung gilt als Instandhaltungsmaßnahme, da sie das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes nicht verändert. Bei denkmalgeschützten Gebäuden sollten Sie jedoch vorab die untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark kontaktieren, um die Zulässigkeit der Maßnahme zu klären.

Wie lange hält Einblasdämmung?

Einblasdämmung hält bei fachgerechter Ausführung mindestens 50 Jahre und entspricht damit der Lebensdauer des Gebäudes. Die verwendeten Dämmstoffe wie Steinwolle oder EPS-Granulat sind formstabil, setzen sich nicht und verlieren ihre Dämmwirkung nicht. Da der Dämmstoff vollständig vor Witterungseinflüssen geschützt im Mauerwerk liegt, gibt es keine Alterungserscheinungen durch UV-Strahlung oder mechanische Belastung

Was passiert bei Feuchtigkeit im Mauerwerk?

Vor der Dämmung wird der Zustand des Mauerwerks geprüft, um Feuchtigkeitsprobleme auszuschließen. Falls Feuchtigkeit vorhanden ist, muss deren Ursache zuerst beseitigt werden. Nach der Kerndämmung ist das Mauerwerk sogar besser gegen Feuchtigkeit geschützt: Der Dämmstoff verhindert, dass Kondenswasser an der kalten Innenseite der Außenwand entsteht. Bei zweischaligem Mauerwerk bleibt zudem die Schlagregensicherheit durch die Luftschicht erhalten.

Wie schnell bekomme ich die Förderung ausgezahlt?

Die Auszahlung der BAFA-Förderung erfolgt in der Regel 4 bis 8 Wochen nach Einreichung aller erforderlichen Unterlagen. Dazu gehören die Rechnung, der Zahlungsnachweis und die Bestätigung des Energieeffizienz-Experten. Der Förderantrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Nach Erhalt der Zusage haben Sie 24 Monate Zeit, die Dämmung durchführen zu lassen und die Auszahlung zu beantragen.

Welche Wartung ist nach der Installation erforderlich?

Nach der Installation ist keine Wartung erforderlich. Einblasdämmung ist wartungsfrei, da der Dämmstoff vollständig im Mauerwerk eingeschlossen ist und keinen äußeren Einflüssen ausgesetzt wird. Es gibt keine beweglichen Teile, keine Filter und keine Verschleißkomponenten. Lediglich bei späteren Arbeiten am Mauerwerk, etwa beim Setzen neuer Leitungen, sollte darauf geachtet werden, die Dämmschicht nicht zu beschädigen.

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