Einblasdämmung in Wandlitz– Kosten, Förderung & Vorteile
Viele Hauseigentümer in Wandlitz kennen das Problem: Trotz voll aufgedrehter Heizkörper bleiben die Wände kalt, die Heizkosten steigen Jahr für Jahr, und im Winter zieht es durch die Räume. Besonders bei älteren Einfamilienhäusern und Reihenhäusern, wie sie in Wandlitz häufig zu finden sind, fehlt oft eine wirksame Wärmedämmung der Außenwände oder des Dachs.
Die Einblasdämmung in Wandlitz bietet hier eine praktikable Lösung zur energetischen Sanierung. Bei diesem Verfahren wird der Dämmstoff – meist Zellulose oder Mineralwolle – über kleine Bohrlöcher direkt in vorhandene Hohlräume eingeblasen. Das funktioniert sowohl bei zweischaligem Mauerwerk als auch bei Dächern und Dachböden. Die Dauer der Arbeiten beträgt in der Regel nur etwa einen Tag, und die Maßnahme ist deutlich kostengünstiger als eine komplette Fassadenerneuerung.
Durch die Dämmung reduziert sich der Wärmeverlust über die Außenwände um bis zu zwei Drittel. Zudem stehen für die energetische Sanierung verschiedene Förderprogramme zur Verfügung, die die Investitionskosten spürbar senken können. Besonders für die typischen Gebäude aus den 1960er bis 1990er Jahren in Wandlitz ist das Einblasverfahren oft die effizienteste Dämmvariante.
Das Wichtigste in Kürze
Investition amortisiert sich oft in nur 3 bis 6 Jahren bei aktuellen Energiepreisen
Dämmarbeiten für ein Einfamilienhaus dauern in der Regel nur einen Tag
Kein Gerüst erforderlich – Fassadenoptik und Klinkerfassade bleiben vollständig erhalten
Bis zu 20% staatliche Förderung über BAFA oder alternativ 20% Steuerbonus möglich
Sofort spürbar wärmere Innenwände – Oberflächentemperatur steigt um etwa 3-5°C
Was ist die Einblasdämmung?
Bei der Einblasdämmung handelt es sich um ein Verfahren, bei dem Dämmstoff über Schläuche in bestehende Hohlräume eines Gebäudes eingeblasen wird. Die klassische Anwendung ist die Kerndämmung für zweischaliges Mauerwerk, aber auch Dächer, Dachböden, Kellerdecken oder Zwischensparren lassen sich so nachträglich dämmen.
Viele Altbauten in Wandlitz aus den Baujahren zwischen 1900 und 1940 wurden mit einer Luftschicht von 4 bis 5 cm zwischen Innen- und Außenmauer errichtet. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass diese Luftschicht bereits als Dämmung dient. Das Gegenteil ist der Fall: Die Luft zirkuliert im Hohlraum und transportiert durch Konvektion kontinuierlich Wärme nach außen ab. Erst wenn der Dämmstoff diese Luftbewegung stoppt und eine ruhende Luftschicht schafft, entsteht die eigentliche Dämmwirkung.
Das Verfahren Schritt für Schritt
Für die Kerndämmung bohren Fachleute kleine Löcher mit einem Durchmesser von etwa 18 bis 25 Millimetern in die Fugen der Klinkerfassade oder in den Putz. Über Schläuche blasen sie dann mit speziellen Einblasmaschinen den Dämmstoff – etwa Zellulose, Mineralwolle oder EPS-Granulat – unter Überdruck in den Hohlraum ein, bis dieser vollständig verfüllt ist. Abschließend werden die Bohrlöcher mit farblich exakt abgestimmtem Mörtel verschlossen, sodass sie später kaum noch sichtbar sind.
Die gesamten Arbeiten dauern in der Regel nur einen Tag, und bereits direkt danach ist die Dämmwirkung spürbar.
Für welche Gebäude eignet sich Einblasdämmung in Wandlitz?
In Ludwigsfelde findet sich eine große Anzahl von Gebäuden mit zweischaliger Bauweise, die sich für eine Kerndämmung eignen. Besonders Häuser aus der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre wurden häufig mit dieser Konstruktion errichtet – sowohl Einfamilienhäuser als auch Mehrfamilienhäuser in Stadtteilen wie der Altstadt oder den Siedlungen aus den 1960er und 1970er Jahren. Die zweischalige Bauweise war in der Region Brandenburg weit verbreitet, da sie guten Schutz vor Feuchtigkeit bot.
Technische Voraussetzung für eine Kerndämmung ist das Vorhandensein eines Hohlraums zwischen Innen- und Außenmauer mit ausreichender Breite (mindestens 4 cm) und dass dieser Hohlraum zugänglich und nicht bereits verfüllt ist. Nicht geeignet ist das Verfahren bei einschaligem Mauerwerk, bei bereits vorhandener Dämmung im Hohlraum oder wenn die Außenwand erhebliche Feuchtigkeitsschäden aufweist. In solchen Fällen müssen zunächst andere Sanierungsmaßnahmen erfolgen oder alternative Dämmmethoden wie eine Außendämmung gewählt werden.
Ist Ihr Haus für Einblasdämmung geeignet?
Nicht jedes Haus kann mit dem Einblasverfahren gedämmt werden. Die Kerndämmung setzt eine zweischalige Bauweise mit einem bestehenden Hohlraum zwischen Innen- und Außenmauer voraus. Ob Ihr Gebäude diese Voraussetzung erfüllt, lässt sich durch einige Merkmale eingrenzen – eine endgültige Beurteilung erfordert jedoch eine fachliche Begutachtung vor Ort. Diese führen wir kostenfrei durch, auch wenn sich herausstellt, dass Ihr Haus nicht für das Verfahren geeignet ist.
Zweischaliges Mauerwerk erkennen
Ihr Haus wurde vor 1940 errichtet. In dieser Bauphase war das zweischalige Mauerwerk mit einer Luftschicht Standard.
Ihre Außenwand ist 30 cm oder dicker. Messen Sie am besten an einer Fensterlaibung. Typische Maße für zweischaliges Mauerwerk sind 30-36 cm oder 43-48 cm.
Klopftest: Ein hohler Klang beim Klopfen auf die Außenwand von innen kann auf einen Luftzwischenraum hindeuten. Ein voller, dumpfer Klang spricht eher für massives, einschaliges Mauerwerk.
Vorteile der Einblasdämmung
Die Einblasdämmung bietet für Hauseigentümer in Wandlitz mehrere konkrete Vorteile, die sowohl wirtschaftliche als auch bauphysikalische Aspekte betreffen. Im Folgenden werden die wichtigsten Eigenschaften und Auswirkungen dieser Sanierungsmaßnahme dargestellt.
Günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu anderen Dämmmaßnahmen
Eine Kerndämmung kostet in der Regel zwischen 25 und 50 Euro pro Quadratmeter Wandfläche. Damit gehört sie zu den kostengünstigsten Dämmmaßnahmen überhaupt. Die wärmetechnische Verbesserung der Außenwand beträgt dabei etwa 80 Prozent gegenüber dem ungedämmten Zustand. Gemessen am Energiespareffekt erreicht kaum eine andere Maßnahme ein vergleichbares Verhältnis von Investition zu Einsparung.
Reduzierung der Heizkosten durch verringerten Wärmeverlust
Über eine ungedämmte zweischalige Außenwand entweichen bis zu 35 Prozent der Heizwärme. Nach der Dämmung sinkt dieser Verlust erheblich. Die Heizkosten reduzieren sich dadurch um bis zu 20 Prozent. Bei den aktuellen Energiepreisen in Wandlitz amortisiert sich die Investition in eine Kerndämmung in der Regel nach 8 bis 15 Jahren.
Steigerung der Wohnbehaglichkeit durch höhere Wandtemperaturen
Eine gedämmte Außenwand weist an der Innenseite deutlich höhere Oberflächentemperaturen auf. Die innere Wandtemperatur steigt beispielsweise von 12°C auf 17°C. Dies hat einen direkten physikalischen Effekt: Der unangenehme Kaltluftabfall an kalten Außenwänden entfällt. Die gefühlte Raumtemperatur erhöht sich, auch wenn die Heizung nicht stärker läuft. Dieser Komfortgewinn tritt unmittelbar nach Abschluss der Dämmarbeiten ein.
Schimmelprävention durch trockene Innenwände
Ein häufiges Missverständnis betrifft die Schimmelbildung nach einer Dämmung. Tatsächlich verhält es sich genau umgekehrt: Wärmere Innenwandoberflächen verhindern Tauwasserbildung. An einer kalten Wand kondensiert Raumluftfeuchte, weil die Oberflächentemperatur unter dem Taupunkt liegt. Nach der Dämmung bleibt die Wand wärmer und damit trocken. Das Fraunhofer Institut für Bauphysik hat in Untersuchungen nachgewiesen, dass kerngedämmte Wände oft trockener sind als ungedämmte Wände.
Kurze Bauzeit von nur einem Tag
Die Dämmarbeiten an einem durchschnittlichen Einfamilienhaus in Wandlitz dauern üblicherweise nur etwa einen Tag. Ein Baugerüst ist nicht erforderlich, da die Arbeiten von außen mit einer Leiter durchgeführt werden. Es entstehen keine Grabungen im Garten und kein Schmutz im Innenbereich. Das Haus bleibt während der gesamten Maßnahme bewohnbar.
Erhalt der ursprünglichen Fassadenoptik
Besonders in Wandlitz und dem Berliner Umland finden sich viele Häuser mit charakteristischen Klinkerfassaden. Bei der Einblasdämmung wird die vorhandene Außenansicht vollständig bewahrt. Nach dem Verschließen der Bohrlöcher mit farblich angepasstem Mörtel bleibt die Optik des Hauses unverändert. Dies ist vor allem für Eigentümer wichtig, die den ursprünglichen Charakter ihres Gebäudes erhalten möchten.
Kosten der Einblasdämmung in Wandlitz
Die Kosten für eine Einblasdämmung hängen von verschiedenen Faktoren ab und lassen sich nicht pauschal beziffern. Für Hauseigentümer in Wandlitz ist jedoch eine transparente Einschätzung der zu erwartenden Investition wichtig, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Die Preisspannen orientieren sich dabei am aktuellen Marktniveau für die Region Berlin-Brandenburg.
Kostenfaktoren im Detail
Die Höhe der Investition wird durch mehrere Faktoren bestimmt. Entscheidend ist zunächst das zu dämmende Bauteil: Eine Kerndämmung der Fassade unterscheidet sich preislich deutlich von der Dämmung der obersten Geschossdecke. Die Zugänglichkeit der Hohlräume spielt eine wesentliche Rolle – bei schwer erreichbaren Bereichen erhöht sich der Arbeitsaufwand. Auch die Wahl des Dämmstoffs beeinflusst den Preis: Während Zellulose und Mineralwolle im mittleren Preissegment liegen, können spezialisierte Materialien wie Perlite teurer sein. Die Größe der zu dämmenden Fläche wirkt sich ebenfalls aus, wobei größere Flächen in der Regel zu günstigeren Quadratmeterpreisen führen. Schließlich ist der bauliche Zustand relevant – bei zweischaligem Mauerwerk mit vollständig intakten Hohlräumen verläuft die Arbeit einfacher als bei Bereichen, die vorher instand gesetzt werden müssen.
Preisspanne und Beispielrechnung für Wandlitz
Für Wandlitz gelten folgende Richtwerte, die jedoch eine individuelle Kalkulation nicht ersetzen:
| Bauteil | Kosten pro m² (ca.) | Amortisationszeit (geschätzt) |
|---|---|---|
| Fassadendämmung (Kerndämmung) | 25 € – 50 € | 3 – 6 Jahre |
| Dachschrägen | 40 € – 65 € | 4 – 7 Jahre |
| Oberste Geschossdecke (offen aufblasbar) | 15 € – 35 € | 2 – 4 Jahre |
| Kellerdecke (Hohlraum) | 15 € – 35 € | 3 – 5 Jahre |
Die Einblasdämmung ist damit deutlich günstiger als ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS), das häufig das Drei- bis Vierfache kostet. Ein konkretes Beispiel für ein typisches Siedlungshaus in Wandlitz mit 120 m² Fassadenfläche verdeutlicht die Kalkulation:
- Kosten brutto (Mittelwert 40 €/m²): 4.800 €
- Abzüglich 15% BAFA-Förderung: -720 €
- Effektive Kosten: 4.080 €
Bei einer geschätzten jährlichen Heizkostenersparnis von beispielsweise 800 € entspricht dies einer Rendite von fast 20% pro Jahr. Diese Rechnung verdeutlicht, dass es sich bei einer Einblasdämmung um eine wirtschaftlich sinnvolle Investition handelt.
Hinweis: Hierbei handelt es sich um unverbindliche Richtwerte. Jedes Gebäude erfordert eine individuelle Kalkulation vor Ort.
Unser Tipp: Jedes Haus ist anders. Fordern Sie Ihr individuelles, kostenloses Angebot an – transparent und fair kalkuliert.
Amortisationszeit: Wann rechnet sich die Investition?
Die Amortisationszeit beschreibt den Zeitraum, nach dem sich die Investition durch eingesparte Heizkosten refinanziert hat. Bei der Einblasdämmung liegt dieser Zeitraum typischerweise zwischen 3 und 7 Jahren, abhängig vom gedämmten Bauteil und den individuellen Heizkosten. Die oberste Geschossdecke amortisiert sich am schnellsten, da hier mit geringem Aufwand eine große Wirkung erzielt wird. Fassadendämmungen benötigen etwas länger, bieten dafür aber einen umfassenden Wärmeschutz. Nach Ablauf der Amortisationszeit stellt jeder eingesparte Euro einen direkten finanziellen Gewinn dar. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer der Dämmung von 40 bis 50 Jahren profitieren Eigentümer in Wandlitz also über Jahrzehnte von reduzierten Energiekosten. Berücksichtigt man zudem die kontinuierlich steigenden Energiepreise, verkürzt sich die tatsächliche Amortisationszeit in der Praxis häufig noch weiter.
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Förderung für Einblasdämmung in Wandlitz
Einblasdämmung an der Gebäudehülle wird im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) als Einzelmaßnahme staatlich gefördert. Die Förderung steht sowohl für die Kerndämmung zweischaligen Mauerwerks als auch für die Dachboden- und Dachdämmung zur Verfügung. Hauseigentümer in Wandlitz können zwischen zwei Förderoptionen wählen: dem direkten Zuschuss über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) oder dem steuerlichen Abzug nach §35c Einkommensteuergesetz.
Beide Varianten haben ihre spezifischen Vorteile. Der BAFA-Zuschuss reduziert die Investitionskosten direkt und verbessert die Liquidität während der Bauphase. Der Steuerbonus hingegen funktioniert ohne vorherige Antragstellung und ermöglicht eine zeitlich gestreckte Steuerersparnis über drei Jahre. Die Wahl der passenden Fördervariante hängt von der individuellen Situation ab – etwa davon, ob ein Energieberater eingebunden werden soll, wie die steuerliche Situation aussieht oder ob sofortige Kostenentlastung wichtiger ist als bürokratische Einfachheit.
Für Wandlitz als Teil des Landkreises Barnim gelten zusätzlich die Förderprogramme des Landes Brandenburg. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) bietet ergänzende Finanzierungsmöglichkeiten, die mit der Bundesförderung kombiniert werden können. Die technischen Anforderungen für geförderte Dämmmaßnahmen sind klar definiert, aber durchaus praxisgerecht gestaltet.
Förderübersicht für Einblasdämmung: Wandlitz
| Förderweg | Art der Förderung | Max. Förderung | Wichtige Voraussetzungen |
| BEG EM (BAFA) | Zuschuss (15 % – 20 %) | 4.500 € (Basis) / 12.000 € (mit iSFP) | EEE zwingend, Antrag vor Vertragsabschluss |
| § 35c EStG | Steuer-Abzug (20 %) | 40.000 € (verteilt auf 3 Jahre) | Kein Antrag vorab, Fachunternehmer-Bescheinigung nötig |
| KfW 358/359 | Zinsgünstiger Kredit | 120.000 € Kreditsumme | Nur als Ergänzung zum BEG-Zuschuss (BAFA/KfW) |
| KfW 261 | Kredit + Tilgungszuschuss | Bis zu 150.000 € Kredit | Nicht für Einzelmaßnahmen, nur für Effizienzhaus-Sanierung |
| Land (ILB) / Stadt (Wandlitz) | (Div. Programme) | – | Programme zielen nicht auf Dämm-Einzelmaßnahmen ab |
Stand: November 2025. Die Förderlandschaft unterliegt regelmäßigen Änderungen.
Materialien der Einblasdämmung im Vergleich
Für die Einblasdämmung stehen verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung, die sich in ihren Eigenschaften, Einsatzgebieten und Kosten unterscheiden. Die Wahl des passenden Materials hängt von mehreren Faktoren ab: der Bausubstanz, dem Einsatzort (Wand, Dach oder Dachboden), den bauphysikalischen Anforderungen und nicht zuletzt auch vom Budget.
EPS-Granulat
Leichtgewichtiger Allrounder mit Top-Dämmwerten
Expandierte Polystyrol-Kügelchen zu 98% aus Luft. Graphitveredelte Ausführung mit besten Dämmwerten. Absolut feuchteresistent. Der meistverwendete Einblasdämmstoff für zweischalige Wände.
Perlite
Vulkanischer Hochleistungsdämmstoff für extreme Anforderungen
Expandiertes Vulkangestein mit 15-20-facher Volumenvergrößerung bei 1.000°C. Nichtbrennbar, hydrophob und ideal für feuchtebelastete Bereiche. Besonders geeignet für Kerndämmung und Schornsteine.
Glaswolle
Hochleistungs-Einblasdämmung aus recyceltem Glas
Nicht brennbarer Dämmstoff aus recyceltem Altglas mit hervorragenden Schallschutzeigenschaften. Wärmeleitfähigkeit WLG 035. Schimmelresistent, langlebig und ideal für feuchte Bereiche geeignet.
Steinwolle
Premium-Dämmstoff mit überragenden Brandschutzeigenschaften
Mineralischer Hochleistungsdämmstoff aus natürlichem Vulkangestein. Schmelzpunkt über 1.000°C, hervorragende Schallschutzeigenschaften und absolute Formstabilität.
Zellulose
Ökologischer Dämmstoff mit exzellentem Hitzeschutz
Natürlicher Dämmstoff aus recyceltem Altpapier mit Borsalz-Behandlung. Hervorragende Wärmespeicherung sorgt für bis zu 6°C kühlere Räume im Sommer. Feuchteregulierend und schalldämmend.
Holzfaser
Natürlicher Klimaregulator mit Premium-Wohnkomfort
Natürliche Einblasdämmung aus heimischen Nadelholz-Sägeresten. Einzigartige Kombination aus Wärmedämmung und Wärmespeicherung. CO₂-bindend, diffusionsoffen und für optimalen Wohnkomfort.
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Häufig gestellte Fragen zur Einblasdämmung
Wie lange dauert die Installation einer Einblasdämmung?
Die Installation einer Einblasdämmung dauert je nach Hausgröße und Dämmbereich in der Regel 1-2 Tage. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit etwa 150m² zu dämmender Fassadenfläche ist die Kerndämmung meist an einem Tag abgeschlossen. Für eine Dachbodendämmung benötigen Fachleute etwa einen halben bis ganzen Tag. Die Bohrungen für eine Kerndämmung werden in einem Abstand von etwa einem Meter gesetzt, was bei einer Standardfassade etwa 2-3 Stunden dauert. Nach dem Einblasen des Dämmstoffs werden die Bohrlöcher direkt verschlossen, sodass Du unmittelbar nach Abschluss der Arbeiten die volle Funktionsfähigkeit hast.
Benötige ich eine Baugenehmigung in Wandlitz
Für Einblasdämmung ist in Wandlitz in der Regel keine Baugenehmigung erforderlich, da das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes nicht verändert wird. Anders als bei der Installation eines Wärmedämmverbundsystems bleibt die Fassade optisch unverändert – die kleinen Bohrlöcher werden nach dem Einblasen farblich passend verschlossen. Lediglich bei denkmalgeschützten Gebäuden oder in Ensembleschutzgebieten kann eine Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises Barnim notwendig sein. Im Zweifelsfall klärt der ausführende Fachbetrieb die baurechtlichen Anforderungen für Dein konkretes Objekt.
Wie lange hält Einblasdämmung?
Einblasdämmung hat eine Lebensdauer von mindestens 50 Jahren und hält in der Regel so lange wie das Gebäude selbst. Die eingesetzten Dämmstoffe wie Glaswolle, Steinwolle oder Perlite sind formstabil und setzen sich nicht. Im Gegensatz zu älteren Schüttdämmungen sacken moderne Einblasdämmstoffe nicht ab, da sie speziell für diesen Anwendungsfall entwickelt wurden. Bei der Kerndämmung ist der Dämmstoff zusätzlich geschützt durch die äußere Mauerschale, was die Langlebigkeit zusätzlich erhöht. Regelmäßige Wartung oder Nachfüllen ist nicht erforderlich – die Dämmung arbeitet wartungsfrei über die gesamte Lebensdauer.
Was passiert bei Feuchtigkeit im Mauerwerk?
Vor der Einblasdämmung prüfen Fachbetriebe das Mauerwerk auf Feuchtigkeit und die Funktionstüchtigkeit der Luftschicht. Eine intakte zweischalige Wand mit funktionierender Belüftung ist Voraussetzung für die Kerndämmung. Bei geringen Feuchtigkeitsmengen, die durch diffundierende Luftfeuchtigkeit entstehen, sind moderne Einblasdämmstoffe wie Glaswolle oder Perlite unproblematisch, da sie atmungsaktiv sind. Sollte tatsächlich Feuchtigkeit im Mauerwerk vorhanden sein, muss zunächst die Ursache behoben werden – etwa durch Sanierung defekter Fugen oder Reparatur der Dachentwässerung. Bei Altbauten in Wandlitz mit historischem Mauerwerk wird besonders sorgfältig geprüft, ob die baulichen Voraussetzungen gegeben sind.
Wie schnell bekomme ich die Förderung ausgezahlt?
Die BAFA-Förderung wird in der Regel 4-8 Wochen nach Einreichung des vollständigen Verwendungsnachweises ausgezahlt. Wichtig ist, dass Du den Antrag vor Beginn der Maßnahme stellst – nachträgliche Anträge werden nicht bewilligt. Nach Abschluss der Arbeiten reichst Du die Fachunternehmerbescheinigung, die Rechnungen und den Zahlungsnachweis beim BAFA ein. Die Bearbeitung erfolgt digital und beschleunigt sich, wenn alle Unterlagen vollständig und korrekt eingereicht werden. Bei der BEG-Förderung für Einzelmaßnahmen erhältst Du 15% der förderfähigen Kosten zurück, bei Erfüllung des individuellen Sanierungsfahrplans sogar 20%. Die Förderung wird dann direkt auf Dein Konto überwiesen.
Welche Wartung ist nach der Installation erforderlich?
Einblasdämmung ist nach der Installation vollständig wartungsfrei und erfordert keine regelmäßigen Kontrollen oder Nacharbeiten. Der Dämmstoff behält seine Form und Dämmwirkung dauerhaft bei, ohne nachzusacken oder sich zu verdichten. Es ist keine periodische Inspektion notwendig, und ein Nachfüllen entfällt komplett. Lediglich bei späteren Renovierungsarbeiten an der Fassade sollte dokumentiert sein, dass eine Kerndämmung vorhanden ist – dies ist wichtig für eventuelle spätere Bohrungen oder Befestigungen an der Außenwand. Die Bohrlöcher in der Fassade sind dauerhaft verschlossen und müssen nicht erneuert werden. Die Dämmung arbeitet über Jahrzehnte ohne jeglichen Aufwand.
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